Blog III
Kapitel I

Silikonschläuche

Wer den Umbau vor hat, sollte gut planen. Einfach mal so drei bis siebzehn Schläuche tauschen, Kühlwasser wieder drauf und ne Stunde später weiter fahren, Haken dran! Das wird fast ne OP am offenen Herzen - seht selbst.

Los geht's einfach damit, dass Ihr gefühlt den halben Motor demontiert, bevor Ihr überhaupt irgendwo dran kommt. Dazu kommt, dass die Silikonschläuche (in meinem Fall von RedBTR) zwar von der Grundform her vergleichbar (siehe Bild) aber insgesamt deutlich zu lang sind. Das führt dazu, dass der Schlauch vom Thermostat zum Kühler den höchsten Punkt im Kühlsystem bildet und dort unter Garantie eine Luftblase hängen bleibt, so Ihr den nicht kürzt. Das Stück Schlauch zwischen Wasserpumpe und Thermostatgehäuse paßt gar nicht, weil's vom Ø viel zu groß ist. Auch der untere Kühlerschlauch ist zu lang.  Also:

  • Krümmerschutzblech ab
  • Aktivkohlefilter aushängen
  • linke Kühlerverkleidung ab
  • Servopumpe lösen und Rippenriemen runter
  • Servopumpenhalter oben (gelbe Pfeile) lösen...

...danach könnt Ihr den ein paar Milimeter nach vorn in Richtung Kühler drücken, um die vordere Inbusschraube vom Thermostatgehäuse rauszuschrauben. Sind beide M8er Schrauben raus, löst Ihr das Gehäuse vorsichtig mit dem Gummihammer vom Kopf. Ihr braucht auf jeden Fall eine neue Thermostatgehäusedichtung, die also vorher besorgen. Die Schläuche der Servopumpe und vom Aktivkohlefilter müssen nicht gelöst werden, es reicht, wenn beides beweglich im Motorraum hängt, damit Ihr hantieren könnt. Damit sind die vorderen drei Schläuche in Reichweite zum Austausch. Der kleine Schlauch zwischen Wapu und Thermostatgehäuse hat einen Innen-Ø von 25mm und ist knapp 70mm lang. 

Wapu-Tuning

Bevor Ihr den ganzen Kram rückwärts zusammen baut, überlegt doch mal, ob Ihr Eure Wasserpumpe nicht tunen wollt. Beide, also das Rippenriemenrad auf der Kurbelwelle und das der Wasserpumpe haben je einen Ø von 112mm, d.h. beide drehen sich gleich schnell. Mit dem Rad von UAZPARTS erhöht Ihr die Wasserpumpendrehzahl um 16% was zur Folge hat, dass im vergleichbaren Zeitraum auch bis zu 16% mehr Kühlflüssigkeit im System umgewälzt werden. Letztlich 

steh's nicht. 2021, also nachdem die Russophobie zur offiziellen Staatsräson erklärt wurde, kauft man sich ein Basismodell vom Buchanka und läßt sich den individuell ausrüsten, obwohl es ein nahezu gleichwertig ausgestattetes Sondermodell ab Werk gab. Vor allem zu den völligen Mondpreisen, die von den hiesigen Händlern auch damals schon aufgerufen wurden. Die demontierten Stoßstangen und Scheinwerfer wurden jedenfalls laut Rechnung nicht gegengerechnet? Lackierung hin oder her, die LED-Scheinwerfer und der Rest? Das ist 1zu1 das Expeditionssondermodell, dass es auch 2021 schon zu kaufen gab und gibt.

Der Buchanka "Expedition" kostete 2021 zwischen 1.009.000,- und 1.115.000,- ₽, was beim damaligen durchschnittlichen Wechselkurs von 1 zu 0,01148 einen Preis zwischen 11.600,- und 12.800,- € ergab. Wohl gemerkt, für das oben abgebildete Sondermodell! Inkl. 19% Umsatzeinfuhrsteuer und noch ein bißchen "Überführung" waren das knappe 16.000,- €. Lassen wir den Händler auch ein "bißchen" verdienen, dann hätte solch UAZ "Expedition" 21.000,- € gekostet und er fünf Scheine dran verdient - richtig? Vllt. nur drei, weil der Importeur für's Durchreichen auch noch zwei Scheine pro Fahrzeug bekommen hatte...

Ich hatte mir die Rechnung schicken lassen. Auf der stehen über 19.300,- € für das nackte Basismodell "Cargo" mit Tageszulassung. Bei dem Preis sind Importeur und Händler aber schon satt und da ist auch nix weiter drin, außer einem Lenkrad mit zwei Sitzen. Der "Cargo" ist exakt dieser UAZ-3741 "Lieferwagen mit Glasaufbau" für damals 850.000,- ₽, also knappe 9800,- € ohne Steuer. Dazu kommen für rund 10.000,- € on top, also nochmal den russischen Neuwagenpreis, Lackierung, Stoßstange v/h, LED-Beleuchtung, Dachgepäckträger, Seilwinde und der ganze, oben aufgeführte Phantasiepreisklimbim, dazu 19% MwSt., macht summsaummarum inkl. der 500,- € für den TÜV-Stempel, knappe 35.000,- € - für einen UAZ?!

Das elektrische Dachzelt kam on top. (was für ein Wortspiel)

Da funktionierte das Schiebefahrzeug oft nur mal mehr, meist weniger gut und mit etwas Glück hing zwischen den Stoßstangen tatsächlich auch ein alter Reifen, oft nichtmal der oder es wurde von den geistigen Einzellern bei solchen Aktionen reichlich Anlauf genommen... :-(

Servicewüste Deutschland?

Was soll das denn? Nur ein kurzes Beispiel, wie's in anderen Ländern läuft. Ich hatte per Mail, höflich aber bestimmt nachgefragt, wer bei RedBTR für die Qualitätskontrolle am Produkt zuständig ist und hatte vom viel zu dicken Schlauch (klein) und von dem mit den unpassenden Längen zwischen den Bögen berichtet und nachgefragt, ob sie jemals ihr eigenes Produkt zur Kontrolle an einem Fahrzeug montiert hatten.

Die Antwort nach zwei Tagen lag exakt auf dem Niveau, das ich erwartet hatte. Ich als Kunde bin grundsätzlich zu blöd das Ersatzteil zu montieren und weil die Fertigungstoleranzen bei UAZ so schlecht wären, haben die vorausschauenden Produktsdesigner von RedBTR gnädigerweise das Material länger gewählt, was man schließlich abschneiden könne. Auf meine darauf aufbauende Frage, wie ich das bei einer falschen Länge zwischen den Bögen ihrer Meinung nach machen soll, ohne den Formschlauch zu zerstören, kam logischerweise keine Antwort mehr.

Ursächlich ist das Phänomen ist das typische Nummernchaos, bei dem selbst "die Russen" oft nicht durchblicken und es offenbar auch niemand pflegt. Tatsächlich gibt es den ZMZ406, der zwischen Wapu und Thermostatgehäuse diesen Ø 38mm-Schlauch hat. Allerdings wurde der Motor NIE in einem UAZ Patriot oder Hunter "bis 2008" ab Werk verbaut (so, wie es die Set-Beschreibung angibt), sondern immer der ZMZ409 mit Ø 25mm-Schlauch... Da stimmt also vorn und hinten nix.

Solch Chaos ist natürlich sehr praktisch. Damit ist immer der Kunde der Doofe.

Das ist genau die selbe überhebliche Art vom "Kundenservice", wie wir sie auch hier oftmals erleben. Ich hatte tatsächlich mit solch einer Antwort gerechnet, weil ich vor Monaten erlebt hatte, wie exakt dieser "Kundenservice" eine Reklamation regelrecht abgewimmelt und den Kunden mit dieser überheblichen Art und Weise für zu dumm erklärt hatte. 

plantieren ginge. Das wäre ja mal richtig cool.

Auch auf den 2. Blick (ausgebaut) besteht da keine Byepassverbindung zwischen Vor- und Rücklauf, allerdings bastel ich für gut 20,- € inkl. Versand das Keramikventil auch nicht um, wenn's das vom Lada Samara (ВАЗ 2108-8101150 oder УАЗ 3160-8101150) plug'n play zu kaufen gibt. Unterwegs ist es erstmal, mal kieken, ob's vergleichbare Qualität zum Hahn vom Buchanka ist. Falls nicht, bleibt ja immer noch "Plan-A".  ;-)

Fahren kann man mit ausgebautem Heizunghahn trotzdem erstmal, indem man zwischen Vor- und Rücklauf eine Schlauchverbindung herstellt, was ja mit den alten Schläuchen kein Problem darstellen sollte.

Hier nochmal ein gutes Beispiel für das Ersatzteilnummerndurcheinander. Die Nummer beginnt mit 406-130... Yandext man mit dieser Nummer, findet man sowohl das Ø 25mm-, als auch das Ø 38mm-Verbindungsstück zwischen Thermostat und Wapu. Was für ein Irrsinn - kein Wunder, dass niemand durchblickt!

Zwei unterschiedliche Schläuche mit exakt der selben Ersatzteilnummer. Man stelle sich das mal bei Mercedes oder Audi vor.

Diese Schlauchset's, die von UAZ-Parts, bzw. in Niedersachsen angeboten werden, dürften "untenrum" beim Hunter nicht passen. Bei den anderen weiß ich's nicht.

Beim Niedersachsen stehts sogar drauf, dass dieses Set für den ZMZ 514 gedacht ist, also die Dieselvariante, wobei ich die Nummernvielfalt, für welche Motoren das Set alles passen soll (zum Vergleich mit russischen Webseiten !!!), schier unglaublich finde. Wahrscheinlich paßt's nirgends richtig, überall nur so lala bis gar nicht und wem Knicke in den Kühlschläuchen egal sind, soll sich's halt einbauen, ist schließlich nur'n "Nutzfahrzeug". Bild #3 zum schauen, was Schlauchkits mit vergleichbarem Lieferumfang üblicherweise kosten. Klickt da ruhig mal drauf... :-\

Da es nun doch ein bissel durcheinander ist, habe ich mal eine Einkaufsliste zusammengestellt.

Zu den ca. 150,- € Material (März '26), kommen noch knappe 30,- € Versand, wobei der Schwedenshop mit ungefähr der Hälfte der Versandkosten zu Buche schlägt. Letztendlich spart Ihr den Ärger der schlecht, bzw. nicht passenden Schläuche, das Herumprobieren und bei den üblicherweise angebotenen Set's fehlen die Schellen, der ganze "Kleinkram" und die Heizung. Dafür, dass im Grunde nur der Schlauch zwischen Thermostat und Kühler zu verwenden ist, sind 90,- € aus den Niederlanden oder 120,- € aus Liebenau (zzgl. Versand) einfach viel zu teuer. Das geht auch für rund 30,- € "Do it yourself." für diesen einen Schlauch. (ich musste sogar kühlerseitig ~2cm kürzen, weil er sonst mit dem Anssaugschlauch vom Luftfilter kollidiert - das ist es einfach nicht wert) Rechnet mal die Preise von races zusammen. Damit kommt Ihr für's komplette Schlauchpaket inkl. Heizung auf rund 80,- €!

Unschwer zu erkennen, die 90°-Winkel in Ø45mm mit 100mm Schenkellänge passen definitiv besser. Damit ist gut ein fingerbreit Platz zwischen Schlauch und Servopumpe. So paßt das! (der Schlauch sitzt komplett auf dem Anschlussstutzen der Wapu) Freitag 19 Uhr bestellt, Mittwoch aus der Slowakei geliefert - top!

Wem die Gelenkbolzenschellen in Edelstahl zu teuer sind, nimmt die verzinkte Variante oder s.g. Federbandschellen. Allerdings haben die im Grunde die eingebaute Garantie, dass man sich höllisch die Finger klemmt, falls 

ich jedoch wegen des Fehlens solcher Fahrzeuge auf dem westeuropäischen Markt nicht übersetzen lassen hatte. Es ist also die 13. Auflage aus 2020, also vmtl. die gleiche Basis, wie die Kaufvariante aus Niedersachsen.

Wartungsplan

...wer keinen hat, hier in deutsch aus dem Serviceheft extrahiert. Beidseitig ausdrucken, laminieren und in die Garage hängen. ;-)

Identifizierung

...ist recht interessant, welches Modelljahr man tatsächlich vor der Tür stehen hat. Oft ist der größte Mist in den Fzg.-Papieren eingetragen, was dann bei der Ersatzteilbeschaffung zu ernsthaften Problemen führen kann, vor allem, wenn man das weiter oben bereits beschriebene Ersatzteilnummernchaos bedenkt.

Soweit, so klar - es geht um die 10. Stelle der 17-stelligen FIN. XTT... - als intern. Herstellercode, Stelle 4 - 9 beschreiben das Baumuster, die 10. Stelle das Modelljahr nach der im Bild aufgeschlüsselten Codierung und die 11. - 17. Stelle die fortlaufende Nummer im Produktionsprozess. Das Modelljahr geht immer vom 01.10. des Vorjahres bis zum 31.09. des namensgebenden Jahres. Es ist gut möglich, dass ein 2012er Modell vor der Tür steht, dessen Fzg.-Brief bereits 2011 ausgestellt und das Fzg. demzufolge schon 2011 produziert und ausgeliefert wurde.

Werkzeugtipp

Besorgt Euch so ne kleine "Daumenknarre", mit der Ihr fix alles auf ¼-Zollbasis bewegen könnt. Der Motorraum ist so eng und verbaut und scharfkantig - irre!
HansTools® ist qualitativ hochwertiges Werkzeug mit z.T. recht interessanten Lösungen, hierzulande fast völlig unbekannt. Ich habe mittlerweile einen ¼- und einen ⅜-Zoll Steckschlüsselsatz, einige Ratschenschlüssel, usw.

Kopie eben nur 2,2mm stark ist und erwartungsgemäß keinerlei Materialkennzeichnung trägt. Nicht eine der Kanten der Spritzgussform ist entgratet. Was will man für unter 10,- € auch erwarten?! Nichts. Als Muster ist die Grundplatte trotzdem brauchbar.

!!! Radmuttern !!!

Ich hatte auf der vorherigen Seite die Radmuttern vom Opel Insignia, bzw. Saab 9-5/2 als passend gepriesen. Leider nein, der Teufel steckt wie immer im Detail. :-(

Der Kegelbund der originalen Mutter beginnt mit einem kleineren Durchmesser und zentriert so über alle 5 Radmuttern das Rad. (deshalb werden Radmuttern über Kreuz angezogen) Der Kegelbund der febi-Mutter paßt wegen des größeren Anfangsdurchmessers nicht zur UAZ-Felge, kann sie also nicht zentrieren. 

Im Vergleich dazu beide Radmuttern im Detail. Die gelb verzinkte Originalmutter kann ich im Kegel der Felge schräg stellen, etwas verkanten, bzw. kippen. Sie läßt sich übertriebenermaßen wie die Gelenkkugel in einer Gelenkpfanne bewegen. Die febi-Mutter drückt einfach nur flächig, damit wird KEINE Zentrierung erreicht.

Es gibt natürlich Radmuttern, offen, M14x1,5 mit 60°-Kegelbund in Kl. 10, allerdings in den allermeisten Fällen mit SW21, was die edle japanische Ko-ken® Langnuss für's Bordwerkzeug und die Radmutterindikatoren in SW22 überflüssig machen würde. Das ist einfach so'n Bauchgefühlding. Wem's aufgefallen ist, stecken da die längeren Radbolzen in der Nabe, d.h. die Felge liegt offenbar nicht direkt an der Bremsscheibe an. Dann wären da noch die großen Räder und die Tatsache, dass die Festigkeitsklassen halbwegs zueinander passen sollten.

chen sind. Es geht mir nicht um Schuldfragen oder dergleichen, sondern um Ursachen und deren Auswirkungen.

UAZ gibt unabhängig ob ABS vorhanden oder nicht, die 1,5t (gebremst) frei, Damit ist das Zugfahrzeug (Hunter / Buchanka) mit dem Leergewicht immer schwerer, als das zulässige Gesamtgewicht vom gezogenen Anhänger und dessen Ladung. Mein Hunter hat gewogene 1,6t leer, der Buchanka rund 1,9 - 2t laut uaz.ru (im Falle des verunfallten UAZ lag das Leergewicht sogar höher).

Schaut man sich die Unfallstelle einfach mal "aus der Ferne" an, wird ziemlich klar, dass dort im Grunde keine Unfallursache aus der Sicht des Streckenverlaufs in Frage kommt. Die leichte Linkskurve auf der Straße in Richtung Pleidelsheim ist im Grunde zu vernachlässigen. Oder eben doch nicht, wenn man dem Bericht in der Marbacher Zeitung folgt. Der UAZ liegt am Kreuz, die blauen Pfeile markieren den Beginn der Leitplanke(n) und der orangefarbene den Vorwegweiser zur A81.

Die Lenkbewegung beim Durchfahren des "Kürvchens" und das anschließende Aufschaukeln des Gespanns mit dem vergleichsweise schweren Anhänger hinten dran, waren demzufolge Ursache, die der seitlichen Kollision des Anhängers mit dem Gegenverkehr voraus ging. Dass es sich durch diesen seitlichen Treffer am Anhänger mit dem Gegenverkehr sogar noch verstärkt, ist Folge, nicht Ursache. Glück im Unglück war, dass der schwere Anhänger den Buchanka in Richtung Wiese hat abfliegen lassen und nicht in den Gegenverkehr!

Ihr wisst alle, wie beschissen sich solch Tandemanhänger wenden läßt, versucht man das über beide Achsen mit der Hand. Die Dinger laufen stur geradeaus, der Masseträgheit folgend und sie spielen aufgrund dessen mit dem vergleichsweise leichten und auch noch hochbeinigen Zugfahrzeug, was meist auch noch auf besonders asphaltgriffigen AT-Reifen rollt, einfach "Hutzebutz" mit dem im Bericht dokumentierten Ergebnis. Hinzu kommt, dass die Zugfahrzeuge sehr oft gar nicht beladen sind, also dem Anhänger hinten dran auch nur die vergleichsweise leichte Hinterachse entgegenzusetzen haben.

Was hatte der Anhänger an Gewicht? Schwer zu schätzen, aber wenn ich mir im Vergleich dazu meine ~310kg Stahlrichtplatte (135x108x2,7cm) vor Augen führe und ein Zaunsfeld mit einem Haufen Luft vorstelle, könnten da ca. 500 - 600kg Stahl auf dem Anhänger gelegen haben. Das Gewicht von solch Anhänger liegt irgendwo zwischen 450 und 650kg, je nach Typ und Hersteller.

Man hatte sich also behördlicherseits zu DDR-Zeiten davon leiten lassen, dass diese Anhänger in Feuerwehrhand sowieso nur hinter einem entsprechend zugelassenen Zugfahrzeug mitgeführt wurden, damit während der Fahrt über das Zugfahrzeug "versichert" waren und offenbar keiner extra Kennzeichnung bedurften. Auch heutige Anhänger haben ihr Kennzeichen nur, um sie einem Halter zuordnen zu können und im Falle eines durch ihn verursachten Schadens, eine Versicherung, bzw. einen Schuldner nachzuweisen um daraus entstandene Ansprüche geltend machen zu können. Während der Fahrt ist der Anhänger automatisch über das Zugfahrzeug mitversichert.

Dass die Zulassungsbehörden die alten Anhänger rigoros nur noch mit 750kg zgG. ungebremst mit eigenem Kennzeichen versehen zugelassen hatten, ist so leider völlige Willkür. Der Anhänger war im Rahmen der DDR-Typprüfung und Übergabe des Zuges (und dessen Zulassung innerhalb der DDR) an die jeweilige Feuerwehr bereits in den Verkehr gekommen. Der Verwaltungsakt also bereits vollendet. Und in den allermeisten Fällen wurde die Übergaben sogar mit einer kleinen Feierlichkeit begangen, um der Vollendung des Rechtsaktes und Übergabe an die Wehr gerecht zu werden. Die Zuteilung eines eigenen amtl. Kennzeichens ist lediglich ein weiterführender Verwaltungsakt im Rahmen der bundesdeutschen Gesetzgebung und hat nichts mit dem maßgeblichen Typprüfungsverfahren beim KTA der ehem. DDR und dem Inverkehrbringen des Fahrzeuges zu tun. Der bestehende Fahrzeugbestand genießt auch weiterhin gemäß Einigungsvertrag vollständigen Bestandsschutz. Man wird allerdings unter Garantie bei (fast) allen Zulassungsstellen abblitzen und müsste das mühsam vorm Verwaltungsgericht, vmtl. bis in die allerhöchste Instanz klagen, um bei den alten STA- und TSA-Anhängern die 900kg ungebremst wieder eingetragen zu bekommen. Wer will das machen?

Nach meinem DEKRA-Besuch und der halblauten Frage in den dortige Räumlichkeit, wer mit mir die sprichwörtliche Kuh vom Eis holen mag, fand sich der Prüfer, der mir auch bereits zu den 235/85-16er Reifen behilflich sein will. Beim Anhängerchen gibt es nämlich auch so leichte Unstimmigkeiten zwischen realem Fahrzeug und dem, was da so in den Papieren vermerkt ist. Nach denen handelt es sich nämlich um den STA-Aufbau mit einem ungebremsten HL900.40 Fahrgestell mit eingetragenen 900kg ( so wie's rechtlich korrekt wäre), allerdings ist da nun eindeutig ein HL10.40 mit Auflaufbremse, mit höhenverstellbarer AHK und 1000kg Gesamtgewicht drunter. Das wird im Zuge der notwendigen Vollabnahme korrigiert. Das HL10.40 befindet sich u.a. als STA-Anhänger in den KTA-Blättern, die der Dekra vorliegen.

Sechskantschrauben mit Schaft an den Schraubenköpfen verbunden wären) drehen lassen, von vorn durchstecken und von hinten verschrauben. Dann bleibt quasi der kürzere Schaft mit Gewinde zur Aufnahme des Lenkungsdämpfers wie bei einer Stoßdämpferaufnahme stehen. Außerdem muss man wegen der Durchmesser aufpassen, denn die Dämpfer sitzen normalerweise in entsprechend breiten Hülsen, damit die Dämpfer über die Gummilager in den Dämpferaugen ein paar Bewegungen mitmachen können. Also man kann da nicht einfach eine Mutter drauf drehen, festknallen und warten, bis das Dämpferauge bricht. Also KEINE lange Schraube!

Trittstufe AHK

...die erste Stufe für mal irgend-wann eine Leiter an der Hecktür oder einfach nur, um besser in den Kofferraum zu kommen oder zum Schlammbatzen von den Schuhen auf der Wauzirunde abkratzen zu können... Gab's mal irgendwo im Zubehör für den kleinen Taler. Die Streben der AHK musste ich von links nach rechts tauschen, d.h. die Anhängersteckdose ist jetzt links. Aber da ich die Stoßstange hinten sowieso noch umbauen werde, verlege ich die Steckdose dann geschützt da hinein.

Kugellager- und Schmierstoffkunde

Mein Lieblingsdealer für russische Ersatzteile hatte mich u.a. mit neuen Kugellagern für die Getriebeausgangswelle beglückt, was mich zum Überarbeiten des kompletten Absatzes auf der vorangegangenen Seite nötigte. Auch ich bin nicht als Meister vom Himmel gefallen und kann durchaus eigene Fehler erkennen UND sogar korrigieren. ;-)

geht es darum, Temperaturspitzen und thermische Dauerbelastung schnellstmöglich, vor allem erstmal aus dem Zylinderkopf, zu transportieren. Das geht über's Öl und das Kühlwasser. In Zahlen ausgedrückt bedeutet es, dass die Wapu im typischerweise genutzten Drehzahlband zwischen 2500 und 4000U/min mit rund 2900 bis 4650U/min dreht. Ich denke für die Sandkastenfahrer, gerade im Buchanka, aber auch für die Gebirgskraxler oder Dauergäste in der Kiesgrube kann das Quentchen schnellerer Temperaturabtransport, das Zünglein an der Waage zum Motortod sein.

Jede seriöse Firma hat transparente und nachvollziehbare Versandkosten. Beides sind funktionsidentische Rippenriemenräder für die Wapu am ZMZ409, hören auf ihren "richtigen Namen" 406.1308025-10 und sind lediglich von verschiedenen Zulieferern. Auch Stahl- bzw. Aluräder gibt es in Russland zum Tunen.

Die unterschiedlichen Artikelnummern dienen offensichtlich wiedermal nur dazu, Euch vollständig hinters Licht zu führen. Über google findet Ihr dazu nur das AH-Mahlstedt, sonst nix. 
Ich denke mir das nicht aus, Ihr könnt's selbst nachvollziehen und es ist bei gefühlt jedem zweiten Teil, dass ich näher beleuch-te, tatsächlich unübersehbar.

Silikon 2. Teil

Zum Kürzen der Silikonschläuche verlinke ich Euch mal so'n Videoschnipsel, vllt. finde ich noch einen besseren Tipp. Windex ist handelsüblicher Glasreiniger und ja, das KI-Gequatsche nervt echt. Das interessiert aber die abgestumpfte und sozial völlig inkompetente junge Generation nicht.

Die Leitungen zum Heizungswärmetauscher sind Ø 19mm Standardschlauch. Dort reicht es im Grunde, wenn Ihr Euch zwei Meterstücken besorgt und die jeweils um ein paar Zentimeter kürzt, dass die restlichen kurzen Stücken zwischen der Spritzwanddurchführung, dem Heizungshahn und dem Wärmetauscher übrig bleiben. Achtet beim Verlegen darauf, dass die Schläuche nicht scheuern können, die Folgen davon sollten klar sein.

Auf den folgenden Bildern der ausgebauten, nun ca. 10 Jahre alten Schläuche, wird ziemlich eindrucksvoll deutlich, dass die Schwachstellen im Kühlsystem ab Werk eingebaut wurden.

Es wundert mich nun nicht mehr, dass die Leute langsam aber sicher begreifen, wie sehr sie von ihren Händlern über'n Tisch gezogen wurden und hoffen, ihren Verlust möglichst gering zu halten, indem sie gebrauchte Fahrzeuge mit mehreren 10.000km über dem realen Neupreis anbieten.

Mein Hunter "Classic" kostete '16 ca. 10600,- € inkl. MwSt, ohne Überführung. Bezahlt hatte ich im März '24 exakt 15k€, inkl. Tageszulassung, frischem TÜV, mit 252km von privat. Die 24iger Modelle gingen für umgerechnet 13.500,- € inkl. Steuer über den Ladentisch und für ca. 21k€ beim deutschen Händler, mit nem bissel RIFF-Kram für knapp 30k€. ¹)

¹) Bezogen auf die damals aktuellen Wechselkurse, Preissteigerungen und Inflation. Der "Classic" kostete 2016 589.000.- ₽, 2024 bereits 1.140.000,- ₽.

Wapu-Tuning 2. Teil

Das war im Vergleich recht easy. Der komplette Luftfilter muss raus, um mit dem gekröpften 15er Ringschlüssel den Riemenspanner zu bewegen. Löst vorher die drei Schrauben der Riemenscheibe. Das geht einfacher, wenn der Riemen noch unter Spannung steht.

Der Zusammenbau in umgedrehter Reihenfolge. Laut Handbuch bekommen die drei M8er Schrauben der Wapu-Riemenscheibe 22 - 27Nm, das hält aber der Riemen auf der kleinen Aluscheibe nicht. Nehmt den Ölfilterschlüssel zum Gegenhalten. Möglicherweise muss ein etwas kürzerer Riemen montiert werden, da der Riemenspanner durch den kleineren Durchmesser der Aluscheibe natürlich fast am Ende ist.

Silikon 3. Teil

Bei den Silikonschläuchen von RedBTR sieht man sehr gut, dass es auch die russischen Zulieferer mit der Qualitätskontrolle ihrer Produkte nicht so ernst nehmen. Den einzigen Schlauch, den ich letztlich verwenden kann ist der obere vom Thermostat zum Kühler, nachdem ich den direkt über 

Es ging im besagten Fall um eine Anschlussbox für eine elektr. Seilwinde die abgesoffen war, obwohl sich der Kunde mit Bild und Ton ziemlich umfangreich dargelegt, an die mitgelieferte Einbau- und Montageanleitung gehalten hatte. Per Video konnte er belegen, dass die Box voll Wasser stand. Er bekam fast wortgleich die selbe Abfuhr: "Du bist zu dumm, kauf Dir gefälligst eine neue Box von uns, hier ist der Link...

Dummerweise konnte man mit etwas Erfahrung an der bebilderten Anleitung schon erkennen, dass die Box so niemals wasserdicht werden konnte. Auf meine Frage, ob RedBTR die abgebrannten Autos ihrer Kunden ersetzen würde, kam nur die fassungslose Gegenfrage, wie ich mir erlauben könne, den König bloßzustellen. Dass in der Box 12, bzw. 24V an fingerdicken Kabeln ohne Sicherung mit den Leistungsrelais und dem Empfänger für die Fernbedienung, usw. "verdrahtet" wurden, erwähne ich nur pro forma. Da ist Wasser definitiv das richtige Medium für'n Kurzschluss.

Gut, dass ich für's Schlauchset nix bezahlt hatte. Das gab es quasi als Geschenk und den oberen Schlauch kann ich ja nutzen. Also, dem geschenkten Gaul... ;-)

Also klare Empfehlung zu RedBTR - kieken ja, kaufen nein. 

Silikon 4. Teil

Es passt einfach nicht - was für eine Sch**ße! Die Schläuche im Bild und real sitzen perfekt, spannungsfrei, eigentlich wie's sein soll und dann hatte ich die Servopumpe wieder montiert. Der Riemen schleift gerade so auf den beiden Gelenkbolzenschellen. Ein längerer (>6PK1195) Riemen ist keine Lösung, da sich der Neigungswinkel vom Riemen beim Längsverstellen der Spannvorrichtung leider nicht ändert. Also alles wieder auseinander und drei 90°-Winkel mit einem längeren Schenkelmaß, diesmal in rot geordert, um den Schlauch möglichst nahe an den Kotflügel, weit weg vom Riemen zu verlegen.  

Die Team2Fast 90°-Winkel sind mit 80mm Schenkelmaß einen Tick zu kurz. Die race-shop Winkel haben 100mm, bzw. gibt es die dort auch mit 200mm Schenkelmaß. Es muss sowieso wieder fast jeder Schenkel eingekürzt werden. Dazu 6 Stück Gelenkbol-

Spicer-Achsen.pdf

russisch | deutsch

Die 30 Tage sind wieder rum und das nächste maschinell übersetzte Dokument kann ich Euch zur Verfügung stellen. Manches ist ein bißchen "holprig" aber definitiv besser als gar nix. 2,1MB und fast 40 Seiten.

Heizungskreislauf

Beim Studium der verschiedenen Werkstatthandbücher bin ich drauf gestoßen, dass bei den aktuellen Motoren () ZMZ Pro, also 409051.10 und 409052.10 der Heizungskreislauf motorseitig geändert wurde. Der Vorlauf kommt nicht mehr aus dem Block oberhalb vom Anlasser, wie bei den 40911.10 bis 40906.10, sondern aus dem Zylinderkopf hinter der Lima. Das Rücklaufrohr ist weiter um den Block herum geführt und offenbar nicht mehr am Krümmerbolzen befestigt. Das ist eine recht sinnvolle Verbesserung, für den, der da im eingebauten Zustand mal dran muss.

Die Motorenhandbücher haben über 200, fast 300 Seiten. Mal schaun ob das Deepl nächsten Monat übersetzt, ob die weiße Fahne kommt oder mir erklärt wird, dass ich gefälligst ein kostenpflichtiges Abo abschließen soll. 300.000 Zeichen pro Monat in der kostengünstigsten Variante entspricht etwa 167 - 200 Seiten DIN A4, das wird also sehr wahrscheinlich über mehrere Monate gesplittet werden müssen... :-(

Von einem ehemaligen Mitforisten hatte ich dankenswerterweise die übersetzte Version vom Handbuch des 40911.10 von 2018 in der 5. Auflage bekommen. Die 12. Auflage von 2025 ist aktuell. Ladet Euch die Sachen auf die Rechner, so lange es noch geht. Russische Institutionen kapseln sich dank russophober Kriegsvor-

man keine Spannzange hat, es mit der Wasserpumpenzange versucht und abrutscht. "Normalen" Schlauchschellen (3. Bild) traue ich im Zusammenhang mit den dicken Silikonschläuchen gar nicht über den Weg. Was soll da das Abrutschen über den Wulst vom Anschluss verhindern?

Rep.-Handbuch 40904 und 40905 

russisch | deutsch

10. Auflage von 2025

Nochmal der Hinweis, deepl ist kein Übersetzungstool für technische Übersetzungen, sondern nimmt sprachgebrauchlich die "seiner KI-Meinung nach" wahrscheinlichste Übersetzung. Wer da an Begriffen stolpert, sucht sich bitte den entsprechenden Absatz im Original (deshalb ist er oben drüber verlinkt) und übersetzt den für sich bitte nochmal mit den anderen möglichen Alternativen. Bei google oder Yandex steht halt im Vergleich "Die richtige Klasse Box Cup in der Kollektion" für "Чашка коробки дифференциала правая в сборе" oder "Rechte Differential-gehäuse-Baugruppe". Es wird auch öfter mal eine übersetzte "Waschmaschine" eingebaut, was offenbar dem politischen Narrativ der Frau von der Leyen entspricht. Also paßt bitte auf, dass Euch Eure UAZ'e nicht beschlagnahmt werden, um die Beweise für Brüssel zu sichern. Den dortigen Spezialisten ist leider alles denkbare zuzutrauen.

Silikon 6. Teil

Lada-Power aus Estland hat sich leider selbst disqualifiziert. "days delivery" und "delivery date" sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe, auch im Estnischen. Dazu kommt deren Untätigkeit auf Nachfrage, als sich das Paket erkennbar seit Tagen keinen Meter mehr bewegt hatte. (es hängt

Diese Miniumschaltknarren gibts auch von anderen Herstellern, auch ohne Gelenk, dann sind die nochmal kürzer. Diese im Bild hat eine Länge von knappen 125mm, eine "normale" von HansTools hat ca. 140mm. Ich hatte die mal als "B-Ware" mit nicht erkennbaren optischen Mängeln der Verpackung auf ebay geschossen. Im scharfkantigen und total verbauten Motorraum ein Must-have! ;-)

Silikon 7. Teil

...die drei Bögen sind nach meinem Mißgeschick endlich drin, die Hände total aufgerissen, aber so paßt es. Es sind rund 1,5cm Luft zum Rippenriemen - reicht!
Beim oben verlinkten Aluwinkel bin ich mittlerweile skeptisch, ob der mit seiner 152mm Schenkellänge nicht einen Tick zu lang ist. Sehr wahrscheinklich muss man den auch beidseitig etwas kürzen und den Wulst neu bördeln. Wer's kann, bzw. ein passendes Gerät hat...! ;-)

Hochinteressant ist, dass die Löcher zur Schlauchdurchführung in der Spritzwand mit den Anschlüssen vom Wärmetauscher nicht überein stimmen. Die sind ja so'n bissel seitlich versetzt angeordnet. Keine Ahnung, wozu? Der rote Pfeil zeigt den unteren Anschluss und im Loch "steckt" probehalber das Buchankaventil.

Jedenfalls machen die kurzen Schläuche zwischen Heizungsventil und Wärmetauscher einen ziemlich spröden Eindruck. Vor allem wenn man bedenkt, dass an der Stelle definitiv keine UV-Strahlung beteiligt ist, halte ich das für sehr fragwürdig. Die beiden Schlauchstücken sind von der beschriebenen Schlauchqualität, die ich damals niegelnagelneu NICHT in den Samara einbauen wollte. Also auch an dieser Stelle ist's ganz gut, dass ich letztlich wechsle.

Allerdings hat sich DHL nun nach gut 14-Tagen und mittlerweile zweiter Nachfrage meinerseits auch endlich zurück gemeldet und mir die Lieferung aus Estland für kommende Woche angekündigt. Damit wäre die dann über drei Wochen unterwegs gewesen. Noch ist sie nicht da...

Ich überlege, ob ich in die Spritzwand ein großes Loch schneide, beide Schläuche entsprechend den Anschlüssen am Wärmetau-

Kleinanzeigen 2.

Es geht auch positiv, völlig unkompliziert und vor allem ohne den Kaufinteressenten über'n Tisch ziehen zu wollen und das ganze noch zu einem fairen Kurs. 

Einmal vordere Stoßstange in akzeptablem, ungedengeltem Zustand für den halben Neupreis. Einmal in den Farbtopf tauchen und aufhübschen. Thänkjuuu!

Jäger und Sammler

Das ist auch so ne üble Sucht, gegen die es irgendwie nix brauchbares von Ratiopharm zu geben scheint. Fürchterlich!!! :-)))

Na, wer erkennt es? Richtig, das ist eine niegelnagelneue Auflaufeinrichtung AM650 für einen Qek Junior & Co, bzw. Bastei, die in meiner Scheune schon seit mindestens einem Dutzend Jahren vor sich hinoxidiert. Von der auf's nächste Bild zu schließen und  zu erraten, was die Jagd- und Sammelleidenschaft hervorgebracht hat, wird dann etwas schwieriger.

Damit wären wir irgendwo bei einem Anhängergewicht geschätzt von 1 - 1,3t. Ob das nun 200kg mehr oder weniger waren, spielt letztlich keine Rolle. Das Zaunsfeld Doppelstabmatte, 203cm hoch (liegt ja oben drauf) wiegt zwischen 24 und 40kg (je nach Variante). Dazu ein paar Pfosten je ~10kg. Das wäre so optisch das, was ich auf dem Anhängerbild kopfüber mutmaße. Wichtig ist, dass jeder versteht, was solch "spurstabiler" (anderes Wort für träge, stur - viele Grüße an die PR-Abteilungen) Tandem hinter einem Zugfahrzeug macht, wenn offensichtlich die Gewichtsverteilung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger nicht stimmt. Die Dinger werden überall als komfortabel über den Klee hinaus gelobt. Warum? Weil es kaum noch Einachser mit vernünftigen Fahrwerken gibt. "Kompfortabel" sind die Tandems nur, wenn das Zugfahrzeug durch die entsprechend höhere Eigenmasse, dem Anhänger klar die Richtung vorgibt und nicht andersherum, wie offensichtlich in diesem Fall.

Die 1,5t Anhängelast, die UAZ frei gibt, haben durchaus ihre Berechtigung und ich verstehe es ehrlich gesagt nicht, wie die 2,5t bei den tschechischen UAZ zustande kommen.

Das ist auch kein UAZ-Problem, sondern betrifft alle. Vor allem auch die M-Klassen & Co., die mit Beautycase im Kofferraum, jedes Wochenende die Pferdeanhänger mit den Hottehüh's zum Nachbargestüt ziehen müssen, damit's Frauchen und Töchterchen mal ausreiten können. Wahlweise die dicken RAM's mit leerer Ladefläche, die Freitag noch fix 2m³ erdfeuchten aufladen und auf dem Hof vom Mischwerk das halbe Anhängerreifenprofil liegen lassen.

HL10.40 - 1. Teil

Damit ist das Rätsel gelöst, aber der Anhänger steht noch nicht auf dem Hof. Gedanken, vor allem zur Bereifung, mache ich mir trotzdem schon, denn die originalen 13" Felgen vom Wartburg gehen einfach gar nicht. Allerdings ist deren Lochkreis 4x160 tatsächlich auch das Problem.

Bisher kristalisieren sich zwei Optionen heraus. Erstens: Mit einer Umrüstung mit Lochkreisadaptern von 4x160 auf wahlweise 4x100 bis 5x112 von DASA-Tec stünden acht verschiedene Ziellochkreise zur Verfügung, allerdings technisch in 5x139,7 nicht möglich. Zweitens gäbe es wahrscheinlich die Möglichkeit, Felgen 5,5 oder 6J14FH mit diesem seltenen Lochkreis vom Renault Trafic I oder Opel Arena zu besorgen.

Bei der 14" Felge könnte ich 195/80-14er Offroad Reifen aufziehen, die ja erfahrungsgemäß mit dem Abrollumfang und damit Durchmesser nicht gerade geizen. Rechnerisch wären das +4cm Bodenfreiheit zur Felge vom Eisenacher. Ob der Anhänger damit

An der Felgenfrage basteln wir noch. Aktuell scheiterts an Info's für die Trafic-Felgen, wobei das einfach daran liegt, dass man für Serienstahlfelgen selbst vom Fzg.-Hersteller in den meisten Fällen keine extra Unterlagen bekommt. Die sind im Rahmen der Typprüfung genehmigt und gut. Das war früher nicht anders.

Zwischenzeitlich hatte ich herausgefunden, dass die Felgen eine wahnsinnig hohe ET von 59 haben, was 35mm Spurplatten erfordern würde, um auf eine vergleichbare ET der Wartburgfelgen zu kommen. Bei 4x160iger LK ist das ganz schön viel zusätzlicher Stahl. So sähe der Unterschied zw. 185/70-13 und 195/80-14 aus.

Das 2. Bild zeigt einen fiktiven 165/90-13, der von den Abmessungen in etwa einem 6.40-13 entsprechen würde¹). Dazu die Gegenüberstellung der Einpresstiefen und das Maß der Spurplatte, die mind. nötig wäre.

¹) 6.40-13 ≙ 6,4 x 2,54cm (1 Zoll ≙ 2,54cm) = 16,256cm, der Felgen Ø 13" bleibt. Die Flanke entspricht beim Diagonalreifen etwa 88-92% der Breite, also einem Wert zwischen 14,3 und 14,9cm.

Also zurück auf Anfang, um mal gegenzuprüfen. 6.40-13 hat einen Ø von ~63cm, was dem anderen Höhen- / Breitenverhältnis der alten Diagonalreifen geschuldet ist. Der 195/80-14 kommt standardmäßig auch "nur" auf ca. 67cm Ø, womit sich die Frage nach dem Sinn der 14" Trafic-Felgen stellt.

Die Felgen müsste ich bei Kassel abholen, aufarbeiten (strahlen + pulvern) und Spurplatten anfertigen lassen, usw. usf. um im Grunde 1,5 - 2cm Bodenfreiheit zu gewinnen. Das lohnt nicht wirklich. :-\  Damit sind also die Lochkreisadapter von DASA-Tec wieder im Spiel. Die 16" Felge in 5x112 gibt es beim örtlichen Verwerter und ich kann ggf. die "alte" UAZ-Bereifung 225/75-16 verwenden.

Ø 74cm zu 63cm im Vergleich ergeben satte +5cm unter der Achse. Noch Fragen? Ganz sicher wird die VW-Felge keine 40iger ET haben, aber vergleichbare Werte zwischen ET33 und 50 sind üblich bei VW. Die 29mm "Spurplatte" sind der DASA-Tec-Adapter und mit 33iger ET sieht das bisher auch recht gut aus in der Theorie.

Über die hervorragende Qualität von ЕПК hatte ich ja schon geschrieben und das bestätigt sich im direkten Vergleich gegen das ebenfalls mitgebrachte Lager aus dem ГПЗ-34-Werk. ГПЗ oder GPZ bedeutet nichts anderes als Wälzlagerwerk (in dem Fall Nr. 34) und das liegt in Rostow am Don. Ja korrekt, davon gibt, bzw. gab es noch 33 andere Wälzlagerwerke in der ehem. UdSSR, teilweise mit Spezialisierungen. Im russischsprachigen Wikipedia gibt es dazu eine Auflistung. Das ehem. ГПЗ-28 ist übrigens das heutige ukrainische SKF-Werk in Luzk, wir hatten schon davon. ;-)
Ursprünglich hatte ich ein "SKF 3207N" bestellt, dass scheint es aber in Russland nun auch nicht mehr zu geben. Deshalb hatte mir mein Lieblingsdealer das ГПЗ 3065207 C17 als Ersatz mitgebracht und da er weiß, dass ich auf die ЕПК-Lager abfahre, auch eines von denen...

Im direkten Vergleich sieht man am ГПЗ eben deutliche Bearbeitungsspuren auf den seitlichen Flächen, was für den Betrieb des Lagers völlig irrelevant ist. (da wurde halt ein Bearbeitungsschritt gespart) Das ЕПК-Lager wurde einfach rundherum pikobello poliert.

Das "C17"-Suffix des ГПЗ-Lagers bedeutet, dass dieses Lager mit Litol-24 als Schmierstoff befüllt ist. Das ist in Russland ein aufgrund der extrem unterschiedlichen (Außen-) Temperaturbereiche ziemlich häufig verwendeter Schmierstoff auf Erdöl- und Seifenbasis, der den Bereich von -40°C bis 120°C (kurzzeitig bis 130°C) abdeckt. Entsprechend temperaturstabil sind auch die Dichtungen. NBR kann im Vergleich dazu "nur" -30°C bis 100°C.

Das Litol findet Ihr auch in Eurer Bedienungsanleitung, als Beigabe in den Achskugelabdichtungen, usw. usw. Renolit® H 443-HD 88 von Fuchs, wäre bspw. ein vergleichbares Schmierfett und

Am kleinen Schlauch war ich nie dran, um die originalen Schellen gegen breitere Gelenkbolzenschellen zu tauschen. Die Druckspuren der normalen Schlauchschellen als Beschädigungen im Gummi sind unübersehbar, vor allem auch der Sitz der Schelle.

Kleiner Praxistipp. Zum Ablassen und Wiederverwenden des Kühlwassers (wenn nicht sowieso ein Wechsel ansteht), filtert die

aufgefangene Flüssigkeit über einen großen Trichter mit eingehängtem Geoflies, wahlweise einem fusselfreien (!) Lappen, T-Shirt, etc. Der ganze Klimbim, der da aus dem Kühlsystem ausgespült wurde, muss ja nicht wieder rein. Bei mir war's relativ wenig, weil ich die Kühlflüssigkeit vor gut 1½ Jahren schon gewechselt hatte. Solche Klammern oder die von Mutti eignen sich hierfür bestens. Wer wechseln sollte, solch 20l-Kanister Fertigmische ist günstiger, als das literweise Gepansche mit verkalktem und verchlortem Leitungswasser. Ich hatte das tatsächlich auch eine Weile gemacht, hatte mir dazu aber immer vom Tantchen aus Halle an der Saale die entsprechende Leitungswassermenge besorgt. Das Hallenser Wasser (Trotha) ist so weich, sie entkalt den Wasserkocher 1x/Jahr, nicht weil's nötig wäre, sondern für's gute Gewissen. Ich könnte den bei mir jede Woche einmal entkalken.

Das unter dem Krümmer durchlaufende Kühlwasserrohr ist an der hintersten, untersten Krümmermutter befestigt (wo sonst). Bolzen und Mutter könnt Ihr direkt nach Demontage des Hitzeschutzblechs in Rostlöser ertränken oder das Stückchen Schlauch erst in Richtung Krümmer aufschieben und dann zur Wapu hin zurück ziehen. Ein bißchen Spüli erleichtert die Sache. Die Schellen vorher komplett geöffnet mit auffädeln. Viel Erfolg! ;-)

Wie ich an die andere Seite vom Wasserrohr heran kommen soll, weiß ich noch nicht. "My name ist not E.T." (in Anlehnung an den alten floorfiller aus den 90igern)

Warum...?

Warum macht man das? Ich ver

dem Thermostat gekürzt hatte.

Beim unteren Schlauch passt im Grunde bis auf den Durchmesser gar nix. Die zu langen Schlauchenden kann man kürzen, aber die falschen Längen zwischen den einzelnen und auch noch falschen Winkeln nicht. Also das RedBTR-Set mit Artikel-Nr. 523006 kann man sich definitiv sparen. Ärgerlich, weil nun die Suche nach passenden Schläuchen losgeht, denn wenn ich mir den originalen Schlauch ansehe, will ich den nicht wieder montieren. Der sitzt einfach am unteren Kühleranschluss nicht vernünftig. Theoretisch müsste der Kühler 1 - 2cm nach oben wandern und die Lüfterzarge entsprechend tiefer. Vielleicht hilft es, den Schlauch mittig zu kürzen und solch Verbinder einzusetzen. Möglicherweise wären zwei solcher Verbinder und zwei zusätzliche 90°- zwei 45°- oder ein 60°- und ein 30°-Winkel machbar (der jeweils notwendige dritte 90°-Winkel käme vom RedBTR-Schlauch).

Im verlinkten Shop sind die Preise für Silikonverbinder sehr human, vor allem bekommt man nahezu alle benötigten Größen. Meterware gibt es sehr günstig in der Slowakei bei race-shop. Bei Arlows bspw. ist die Auswahl leider sehr dünn und bei schlauchland.de sind die Gewebefäden vmtl. aus Gold. Bei 20,- € für einen simplen 90°-Bogen mit Ø 45mm fehlt der Realitätsbezug.

Ich habe auch Scheuerstellen gefunden. U.a. zwischen Heizungsschlauch (Vorlauf) und Ansaugbrücke, also da, wo der Motor bei jedem Lastwechsel immer in Bewegung ist. Auch eine der Hydraulikleitungen der Servopumpe scheuert am Blech vom Kotflügel. Das sind so "Kleinigkeiten", die erst im Betrieb auffallen und man sich näher damit auseinander setzt. Hier wäre der Spruch zum Nutzfahrzeug bzgl. des russischen Anspruchs an den UAZ treffend und nicht, weil irgendjemand "Kraft seiner Wassersuppe" die junge Birke umfahren wollte und dabei Blech verbogen hat. Ich hatte das live gesehen, wie die ehem. Depotfahrzeuge rangiert und verladen wurden. 

zenschellen mit 52-55mm Spannweite, fertig. Auf einer meiner Wauzirunden hatte ich noch die Idee, dass man den mittleren 90°-Schlauchbogen und die beiden Zwischenstücke aus Schweden wahrscheinlich auch gegen einen Alu-Bogen ersetzten könnte. 

Das spart zum einen die Verbinder aus Schweden, dazu den dritten Silikonwinkel und zwei der sechs Gelenkbolzenschellen, die gibt es ja auch nicht umsonst. 
Allerdings schützen die breiten Gelenkbolzenschellen den Kühlerschlauch vor einem sich auflösenden Riemen der Servorpumpe. Fällt die Pumpe aus, merkt man das sofort und hat höchstwahrscheinlich kein Kühlwasserleck durch einen zerfledderten Schlauch. 

Damit wäre der große Kühlkreislauf gedanklich fertig. Mit dem kleinen Heizungskreislauf geht's weiter. Wie ich allerdings an die Verbindung zwischen Rücklaufschlauch und Wasserrohr zwischen Stirnwand und Kurbelgehäuse kommen soll, ist mir noch ein Rätsel. Ist alles ziemlich eng dort, vielleicht von unten...? Den Bildern nach zu urteilen, sollte es relativ easy gehen, ertastet hatte ich das Rohr noch nicht.

Das liegt aber wahrscheinlich nur daran, dass Ansaugbrücke, Batteriehalter und Ausgleichbehälter im Weg sind und durch die Höhe vom UAZ die Arme schlicht zu kurz sein dürften. Den Vorlauf hatte ich schon am Kurbelgehäuse gelöst. Eventuell kann ich den Silikonschlauch direkt auf den Heizungswärmetauscher führen ("Plan-A"), zumal der Keramikheizungshahn nur einen Anschluss hat. Der originale Kunststoffheizungshahn hat zwei Anschlüsse für Vor- und Rücklauf, möglicherweise aber auch einen Byepass, der bei geschlossenem Heizungskreislauf im Sommer aktiv wird. Das muss ich herausfinden. 

Auf den ersten Blick sieht es nicht so aus, mal schaun, was der zweite sagt. Allerdings scheint es, als ob das Keramikventil dort zu im-

bereitungspolitik der gewählten und nicht gewählten Clowns/innen/diverse in Bärlin und Brüssel immer mehr ab. Ihr wißt: "Ab 2030 wird zurückgeschossen, dann wird wieder Bombe mit Bombe...!". Sie wissen schließlich, was da kommt, wie das endet und können ihre Taktiken an "Barbarossa 2.0" der ehem. Heeresgruppe Süd (ähm. der ukrainischen AFU - die Parallelen zu '41 sind unübersehbar) feinjustieren. Dazu zählen auch die Zugriffsmöglichkeiten auf das russischsprachige Internetz von außerhalb. Ich kann's ihnen nicht verdenken, wenn man erlebt, wie das Netz durch "unsere Dienste" zur Einmischung in innere Angelegenheiten, ganz aktuell im Iran, mißbraucht wird. Ach so, das wird in ARD und ZDF nicht thematisiert - tschuldigung, mein Fehler! "Wir sind die Guten!". 
Schlaft weiter!

PS: Meine einzige Hoffnung ist die "Genaration Z" (1996-2010), die mittlerweile so degeneriert und gesellschaftlich interessenlos ist, dass man mit denen 2030 hoffentlich keinen Krieg mehr führen kann. Die neue "Heeresgruppe Nord" (Panzerbrigade 45) in Litauen hat wohl wieder die Aufgabe, Leningrad - St. Petersburg zu belagern und auszuhungern, vermute ich mal...?! 
Die Nachfolgegeneration "Alpha" findet ohne Händie vor der Nase hoffentlich den Abzug nicht. Ist eine schwache Hoffnung, weiß ich, die stirbt aber bekanntlich zuletzt.

Silikon 5. Teil

Es ist tatsächlich so, es fehlen am oberen 90°-Winkel zur Wapu 2cm Schenkellänge. Ich habe den für's Bild mal um diese Länge vom Anschluss gezogen. schon ist ausreichend Luft zwischen Riemen und Silikonschlauch. Nun gut, warten auf die Lieferung aus der Slowakei von race-shop = Lehrgeld. Also besorgt Euch drei 90°-Winkel mit mind. 100mm Schenkellänge, damit Ihr den Umbau auf Silikon nachvollziehen könnt.

irgendwo zwischen Estland und meiner Haustür fest) Das leider weit verbreitete "Spielen auf Zeit" der Händler muss man ja nicht mitmachen. Dank Paypal war innerhalb von 3min die Kohle wieder da. Das tut mir auch nicht leid, denn wenn ich als "Kundenservice" den Kunden erstmal für doof verkaufe, tagelang warten und kein Interesse erkennen lasse, das Problem zu lösen, haben sie's einfach nicht anders verdient. Und selbstverständlich reagiert Die Post auch auf keine Anfrage, warum auch. Als Paketempfänger ist man lediglich das notwendige Übel. Also "Plan-A" . PS: Ich hatte da vor Jahren schon zwei- bis dreimal bestellt, irgendwie lief's damals deutlich besser.

⅔ fertig - Konzentration - und auf der richtigen Seite der Schelle schneiden, sonst passiert so'n Mist. :-( Vom 100mm Schenkelmaß, müssen ziemlich exakt 35 - 40mm vom Rand abgeschnitten werden. Aprops schneiden - nach zwei Schnitten an der Schelle entlang, könnt Ihr bereits die ersten 3 - 4 Elemente der Klinge abbrechen. Also legt Euch ein paar Klingen bereit, sonst wird's nur unschönes Gefranse...

Anleitung Buchanka

...für alle diejenigen, die keine Lust haben, 65,- € zzgl. 10,- € Versand für diese Frechheit zu bezahlen, hier wie versprochen die kostenbefreite Ausgabe der Buchanka-Bedienungsanleitung.

russisch | deutsch

Es gibt aktuell zwei weitere Auflagen (14./2023 & Okt./2024), die 

scher durchführe und auf diese elegante Art das leichte Scheuern vom oberen Schlauch an der Ansaugbrücke unterbinde. 

Ich habe mal das Heizungsventil bearbeitet und zwar die Alugussnasen entfernt. Damit kann das Ventil flächig entweder an der Trennwand oder an dem anzufertigenden Blech verschraubt werden. Wahrscheinlich ein extra Blech, denn bei diesem kann ich das Ventil noch leicht verdrehen, um den zweiten Schlauch besser zu positionieren.

Die beiden Keramikteile (rote Pfeile) dichten sich federbelastet gegenseitig ab. Die Feder sitzt unter dem scheibar schwebenden Gummidichtring (grüner Pfeil).

Nachdem ich den Postboten im Nachbardorf "überfallen" hatte, konnte ich das Päckchen von Lada Power nun doch noch zu Ostern und nicht erst danach in Empfang nehmen. Der Postvito war so voll, da hätte die angekündigte Zustellung wieder wegen Arbeitszeitende auf nach Ostern verschoben werden müssen. ^^

Wer günstig Keramikheizungsventile, bzw. deren Ersatzteile sucht, ist mit den 9,90 € zzgl. Versand gut bedient. "Hersteller" ist dkarta.com/ua, eine Handelsmarke aus dem Land 404 mit Produktionsstandorten (laut eigener Webseite) in der Ukraine, China (so sieht's auch aus / Bild 3) und der Türkei. Firefox meckert beim Öffnen des Herstellerlinks, also vllt. dort nicht direkt bestellen. ;-)

Interessanterweise hatte ich die Keramikventile bei Aliexpress auch schon gefunden. Jedoch war mir nicht klar, dass es offenbar mehrere Hersteller von den Dingern gibt. Neben Yavva.ru, auch Luzar.ru und eben die ukrainischen Klone mit chinesischen Wurzeln... Egal - es wird "Plan-A" mit extra Blech und Vorlauf direkt auf den Heizungswärmetauscher, um die hier aufgezeigten Schwach- und Scheuerstellen auszumerzen (ist auch so'n bedeutungsschwangeres Wort mit Blick nach Bärlin...).

Am ukrainisch/chinesischen Heizungsventil sieht man deutlich, wie der Preis zustande kommt. Die Grundplatte des originalen "Made in Russia"-Ventils mit Materialkennzeichnung >PP-GF-30< (Polypropylen mit 30 % Glasfaser) ist 2,5mm stark, während die

Na, wer erkennt's? Kleiner Tipp, da ist eine AM1000 montiert und das zugehörige Anhängsel steht noch im Mecklenburgischen... Damit werden 1050kg zgG. auch legal hinterm UAZ gebremst. So, genug Hinweise gegeben und nein, die Öse kommt ab, deshalb hatte ich die AM650 vorgekramt, um die KK82 fix umzuschrauben.

Der Anhänger steht noch nicht auf'm Hof und schon gehen die Überlegungen hinsichtlich möglicher Umbauten los. Das ist echt schlimm. Erstes gedankliches Ziel ist es, die Radgröße zwischen Anhänger und Hunter anzupassen, ggf. auch die Spurbreite, denn ohne Lochkreisadapter wird es in dem Fall wohl nichts werden.

Aktuell steht der Anhänger auf Spalttabletten in der Dimension 6.40-13, was einem 165/80-13 als Äquivalent entsprechen würde. Das ist natürlich von 235/85-16 meilenweit entfernt. Bei einem Anhänger ist das glücklicherweise ziemlich egal (solange die Freigängigkeit, Traglast, etc. gegeben sind) und es bringt satte 10cm Bodenfreiheit unter der Achse. Ein weiterer Vorteil ist die deutlich einfachere Logistik. Man braucht nur ein Ersatzrad für vorn und hinten, was einfach auch mal 30 - 35kg unnötiges Reisegewicht und Platz einspart. Mein Bruder hat das auf seinem Jeep Commander und dem schlechtwege- tauglichen Wohnanhänger konsequent umgesetzt. Allerdings konnte er sich beim Bau des Anhängers den benötigten Lochkreis vom Zugfahrzeug auch aussuchen. Das geht bei der alten Achse leider nicht.

Anhängelasten

Dieser Unfallbericht geistert schon ein paar Jahre durch's Netz und ich gehe davon aus, dass alle Verletzungen verheilt und alle Schäden soweit begli-

gerade steht und beide ein stimmiges Gesamtbild ergeben, sehe ich natürlich erst, wenn der Anhänger da ist und das dauert rein organisatorisch noch ein paar Tage...

Wer sowas also für den UAZ vor hat, sollte sich nach dem Vorgänger TSA-/STA-Anhänger bis Baujahr 1985/86 umsehen. Soweit ich weiß, haben die 15" Felgen vom Barkas B1000 mit LK 5x140. Die Umrüstung auf 5x139,7 sollte dabei kaum Probleme bereiten.

Warum kam es zu dem Wechsel? Nun, die DDR war Mitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und hatte sich an deren gemeinsame Beschlüsse als Vorgaben zu halten. Innerhalb der EWG wurde wegen des fürchterlichen Durcheinanders Mitte der 1980iger beschlossen, ungebremste Anhänger nur noch bis 750kg als Neufahrzeuge zuzulassen. Damit waren die alten TSA-/STA-Anhänger mit 900kg (ungebremst) nicht mehr (neu-) zulassungsfähig. Also hat man offenbar kurzerhand das Fahrgestell für die Feuerwehren nach dem Vorbild der großen HL10-Lafetten für die Streitkräfte umkonstruiert und vermutlich eine gebremste Anhängerachse von einem der DDR-Wohnwagen drunter geschraubt. Qek, Bastei & Co. hatten aber nunmal nur 13". Leider stand für die "neuen" Anhänger auch kein anderes Zugfahrzeug, als die Robur und W50 der Feuerwehren zur Verfügung, denn der B1000 als KLF durfte gebremst auch nur max. 700kg ziehen und war mit den 5 Kameraden in voller Montur und dem ganzen Feuerwehrklimbim im Grunde bereits an der "techn. Kotzgrenze" angelangt. Und ja, da habt Ihr vollkommen Recht, solch auflaufgebremster TSA/STA mit 13" sieht hinterm Ello ziemlich deplatziert aus, da paßt der alte mit 15" Bereifung deutlich besser ins Bild.

Eine Zulassung im verkehrtechn. Sinne ist die offizielle, also auch die behördliche Erlaubnis, Fahrzeuge im Verkehr zu nutzen. Wie und durch wen, ob mit oder mit ohne Kennzeichen, entscheidet der Zulassende. (Punkt)

Mir ist bewusst, dass die Feuerwehranhänger zu DDR-Zeiten keine eigenen Kennzeichen hatten, dennoch zugelassen waren. Die Zulassung erfolgte über das Zugfahrzeug mit entsprechend feuerwehrtechnischer Ausrüstung im Gesamten. Das s.g. LF8-TS8-STA war das Löschgruppenfahrzeug 8 mit Tragkraftspritze 8 und Schlauchtransportanhänger und genau so war der Robur als Zug aus Zugfahrzeug und Anhänger auch tatsächlich zugelassen. Also dieser ganze Unsinn, der da z.T. immer noch durch die Köpfe geistert, hat wenig mit der Realität zu tun. Dass die Gemeinden auch keine Haftpflichtversicherungen für die Feuerwehrfahrzeuge zu bezahlen hatten und das Innenministerium der DDR für etwaige Schäden aufkam, bzw. diese regulierte ist heute genau so gängige Praxis.

Mal schaun, was die DEKRA zu meinen Ideen und Hirngespinsten sagt und ob nicht sogar ein "Anhänger mit Wechselaufbau HL10.40" eingetragen werden kann. Das wäre das absolute Nonplusultra und würde der Idee hinter der ganzen EGF- und HL-Historie, die sich militärhistorisch aus dem letzten großen Krieg in Europa ergibt, am ehesten gerecht werden. 

reifenrechner.at

Beim "Spielen" mit dem Reifenrechner hatte ich zufällig herausgefunden, dass der nicht nur die "metrischen", sondern auch die umgerechneten diagonalen Zahlenwerte kann. Ich war bisher der Ansicht, dass der die Reifenbreite in 10er- und die Reifenhöhe nur in 5er-Schritten kann. Zu meiner Freude kann der in Einerstellen. Also Diagonalreifen umrechnen () oder nachmessen. Sehr cool!
Fehlt nur noch eine direkte Gegenüberstellung vom metrischen zum imperialen System... :-)

Lenkungsdämpfer 7.

Warm und trocken draußen, d.h. endlich Bastelzeit. Ich Großfresse komme wohl nicht umhin, den Lenkungsdämpfer doch am Rahmen zu befestigen. Der vorhandene Platz an der Achse reicht leider wegen der Längslenker nicht aus, um den Rancho daran zu befestigen. Beim Buchanka wird die Achse über die Blattfedern geführt, da fehlen die Längslenker.

Ich bin jedoch fündig geworden, was die rahmenseitige Aufnahme angeht. Der Panhardstab ist direkt unterm Lenkgetriebe mit einem entsprechend massiven Halter befestigt und dessen Sechskantschraube kann durchaus gegen einen Bolzen zur Aufnahme des Lenkungsdämpfers ersetzt werden. Damit sitzt der fast genau über der Spurstange, läuft defakto parallel zum Panhardstab zur rechten Fahrzeugseite und kann an der Spurstange mit Schellen befestigt werden. Sollte klappen. Eine bemaßte Skizze und Bilder reiche ich gelegentlich nach.

So stelle ich mir das im Grunde vor. Natürlich parallel zum Panhardstab. Eine längere Schraube würde ich NICHT nehmen, denn dann sitzt zwischen zwei Gummimetalllagern eine Mutter und das macht man konstruktiv so nicht. Also einen Bolzen (bildlich kann man sich's vorstellen, wenn zwei 

findet häufig Anwendung in der Bauindustrie zum Abschmieren der Maschinen. Ganz abgesehen mal davon, ist das Zeug wasserabweisend, was ja an den Achsen absolut Sinn macht.

Stoßdämpfer 8.

3x dürft Ihr raten, richtig - ich stolperte wieder über ein s.g. Stoßdämpfer"angebot" aus dem fernen Niedersachsen. 200,- €/Stk. und weil's so schön ist, benötigt Ihr zwei davon an der Achse. Selber Stoßdämper beim Hersteller und der tagesaktuelle Umrechnungskurs und weil das noch nicht reicht, habe ich Euch die Zertifikate von РИФ mal angehängt, dass Ihr mir auch glaubt, dass das Zeug aus China kommt. 

Die Ironman-Stoßdämpfer kommen übrigens aus der selben Fabrik und das Fazit, überfliegt man das erste Dutzend Einträge auf google, ist ziemlich durchwachsen. D.h. die gelben Dämpfer entsprechen wohl eher dem umgerechneten Preis bei РИФ, als dem Wunschdenken in Liebenau.

Panhardstab => PU

Zum Einbau vom Lenkungsdämpfer muss der Panhardstab oben gelöst werden, also komplett raus und einmal neu lagern. Die Gummis sahen ziemlich porös aus, auch wenn sie nach 10 Jahren und 10tkm noch fest waren. So oft hat man den nicht in der Hand, also machen. 

Es ist übrigens sehr geil, wenn man einfach nur in den Karton greifen muss, um den richtigen Buchsensatz zu entnehmen für ne ½h Arbeit. Nehmt die Presse, 

Blog III
Kapitel 2

nicht den Hammer, ggf. etwas Wärme dazu und beim Einbau darf's auch ein Tropfen Öl sein. Dann flutscht das besser. Solch 12t-Werkstattpresse aus China reicht in den meisten Fällen völlig aus und gibts es für <200,- €. Einmal UAZ-Fahrwerk rundherum bebuchst, ist das Ding bezahlt. ;-)

Dieses tolle Gebilde fällt Euch übrigens entgegen, wenn Ihr den Panhardstab achsseitig löst.

Das ist "typisch russisch", würde ich meinen, ohne dem einen negativen Beigeschmack verpassen zu wollen. Nicht ganz, am alten "Superelastik" Seitenwagenrahmen für AWO, MZ & Co. gab's sowas auch. An die Mutter kommt niemand mit Werkzeug dran, gerade so, dass man die mit den Fingerspitzen (kleine Hände vorausgesetzt) auf die Schraube aufstecken kann. Der heutige deutsche Ingeneur hätte die Mutter mit dem Stabihalter verschweißt und im Falle eines defekten Gewindes (Wasser, Salz, Dreck, Rost & Zeit) aufwändig den Stabihalter ersetzt, im besten Fall, gleich die gesamte Achse.

Wer die Mutter ersetzten muss, nimmt idealer Weise eine Sicherungsmutter nach DIN980 (li.) und schweißt das Blech an. Die kann man mehrfach verwenden (im Gegensatz zu den Sicherungsmuttern mit PA-Ring - DIN985).

Einmal in den Karton zum verzinken. Ich bekomme (hoffentlich) die abgedrehten Radmuttern wieder, die neu verzinkt werden müssen, den Bolzen für Lenkungsdämpfer und Panhardstab und dann warten da noch 3 - 4 Sachen auf die Schutzschicht. "Hoffentlich" - weil das Päckchen schon wieder seit vier Tagen unterwegs ist.¹) Diese Unvorhersehbarkeit mittlerweile bei der Post nervt und Anfragen braucht man auch nicht starten. Sie antworten i.d.R. erst Tage oder Wochen (kein Scherz!), nachdem das Päckchen, bzw. Paket viel zu spät zugestellt wurde und waschen ihre Hände in in totaler Ahnungslosigkeit "Es tut uns leid, manchmal dauert es länger-blablabla...".

¹) Das Paket kommt wohl nicht mehr, denn es wurde irgendwo zugestellt. Es soll wohl in einer der automatischen Sortier- und Scananlagen ein abgelöster Adressaufkleber drauf geklebt worden sein, vermutlich haargenau über den richtigen Aufkleber, so dass die Sendungsnummer plötzlich mit einer neuen Adresse verknüpft wurde und nicht etwa zwei verschiedene Sendungsnummern und Strichcodes vorhanden waren. Kann man glauben...

äußere Mutter nun M14 oder M12-Gewinde hat, spielt letztlich keine Rolle. Sie soll verhindern, dass der Dämpfer abrutscht, d.h. sie muss also auch nicht bis zur Streckgrenze angeknallt werden. Im Zweifelsfalle muss halt eine U-förmige Halterung konstruiert werden, die Dämpferauge und Bolzen (M12 und Hülse) aufnehmen kann.

Lenkungsdämpfer 10. - nochmal neu

Kommando zurück und nochmal zurück auf Start. Wie war das, weshalb sollten nochmal die Rückstellkräfte in den Rahmen eingeleitet werden und nicht in der Achse verbleiben, da wo sie entstehen? Richtig, dafür hatte ich bisher keine schlüssige Erklärung gefunden. Einzig die Längslenker der Spicer-Achse waren im Weg, weshalb die obere Panhardstabaufnahme ins Spiel kam.

Wie ich den Maifeiertag und das schöne Wetter nutze und alles zusammenstecke, erahnt mich eine mögliche Kollisionsgefahr zwischen Dämpfer und Panhardstab beim Lenkeinschlag nach rechts und verschränkter Achse (rechts ein-, links ausgefedert) am Bogen des Panhardstabes für's Differenzialgehäuse. Außerdem sah's optisch mit diesem schräg "hängenden" Dämpfer einfach nur sch***e aus. Wie gewollt und nicht gekonnt. What the Fuck!

Glücklicherweise sind die Schrauben der Panhardstabbefestigung identisch, so paßt der gedrehte Bolzen auch an der achsseitigen Befestigung. Kurzerhand montiert und das Dämpferauge der Zug- und Druckstange aufgesteckt - paßt! Damit säße jedoch der "schwere" Dämpfer direkt auf der Spurstange. (das Winkelblech ist nur ein "Dummy" zum Testen)

Also fix den Dämpfer nochmal um 180° gedreht, paßt auch und zwar knapp. Lenkhebel und Bolzen kommen sich bei Volleinschlag links gerade so NICHT in die Quere und der Bolzen könnte tatsächlich noch gekürzt werden. Also statt 18mm Gewindelänge M14x1,5 nur min. 16mm. Damit bleiben die Rückstellkräfte in der Achse, so wie ich das ursprünglich auch vor hatte.

So wirklich glücklich bin ich mit dem Blech ("Dummy 2") und den 

Vor allem ist's obernervig, wenn man in diesen Callcentern beim s.g. "Kundenservice" nur mit Nichtmuttersprachlern zu tun hat, die man als Muttersprachler wegen des starken Akzents kaum versteht. Das trägt definitiv zur Kundenzufriedenheit bei und hat offensichtlich System. → ²)

Lenkungsdämpfer 9.

Der Bolzen fehlt halt noch, ich hatte mir jedoch wegen des langen Schaftes eine (M16x1,5x140) Schraube für die untere Dämpferaufnahme besorgt. Dann nutzen wir halt die erstmal zum Probestecken und für's Foto.

Die beiden U-Scheiben und die Metallhülse (gelber Pfeil) positionieren den Dämpfer mittig über der Spurstange in Geradeausstellung der Räder. Sie entsprechen quasi den 20mm 6-Kant der Skizze () + 3mm U-Scheibe. Ich hoffe, Ihr könnt es Euch vorstellen. Der Bolzen sieht skizziert so aus, ist allerdings noch unterwegs.

Für die untere Aufnahme vom Dämpfer hatte ich mir besagte Schraube besorgt, deren Schaft eine Länge von 90mm hat. Die Schraube ist lang genug, um das Gewinde abzustechen und ca. 18mm Gewinde M14x1,5 neu zu schneiden. Mit dem geringeren Durchmesser erzeuge ich eine Kante, gegen die ich eine Mutter mit einer U-Scheibe verschraube, ohne dabei die Gummihülse vom Dämpfer zu quetschen. Üblicherweise sind dafür Metallhülsen vorgesehen. Die Mutter verhindert nur, dass der Dämpfer vom Bolzen abrutschen kann. Letztlich sieht die Schraube und auch der Bolzen auf der kurzen Seite aus, wie eine Paß-, bzw.  Schulterschraube nach DIN/ISO 7379. 

Damit kann sich der Dämpfer auf seinem Führungsbolzen in seiner Gummilagerung etwas schräg stellen und den sich ändernden Abstand und Winkel zwischen Spurstange und Achse, bzw. Festpunkt am Rahmen (rote Pfeile) während des Lenkes ausgleichen. Würde ich die Gummihülsen des Dämpfers zusammendrücken, würden über kurz oder lang die Dämpferaugen abbrechen.

Die untere Dämpferaufnahme besteht letztlich aus einem Stück Flachstahl, das mittels zweier 

Bügelschellen allerdings nicht. Zum einen hat der Dämpfer zur Spurstange rechts bei Volleinschlag nur ca. 1mm Luft, da scheuert also mit Sicherheit jedes Sandkorn. Ob das dem Prüfer reicht? Zum anderen sind die Bügel zu kurz, bzw. diese Blechklemmen zu hoch, um dort selbstsichernde Muttern nach DIN 980 verwenden zu können. Da muss ich also definitiv nochmal dran.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich's schon mal vermerkt hatte, das ist aber nicht ganz unwichtig. Der Rancho RS5406 hat 56mm Ø, am Auge vom Dämpfungskörper verjüngt er sich auf ca. 52mm Ø. Die Zug- und Druckstange hat einen Ø von 16mm. Die Augenbreite inkl. Gummi beträgt 36mm.

So bin ich erstmal zufrieden mit der Montage von des janze. Der Dämpfer sitzt gut, gibt ein stimmiges Bild und hat überall ausreichend Luft. Diese Klemmbleche der Ü-Bügel habe ich kurzerhand weggelassen, den Flachstahl also direkt an die Spurstange heran gerückt und werde ihn nochmal aufdoppeln, um ein Verbiegen zu verhindern. Als Schwachstelle bleiben die U-Bügel... 

Der Spanngurt wird übrigens zur Montage vom Panhardstab benötigt. Der Bolzen, bzw. die Schraube lassen sich an der Achse nur gewaltfrei montieren, wenn der Panhardstab über die Achse nach hinten gezogen wird und wenn der Bolzen sitzt, muss die Achse unterm Rahmen ein Stück nach links, damit die obere Schraube auch durch's Loch rutscht. ← DAS sind die typischen Fertigungstoleranzen am russischen Nutzfahrzeug, NICHT verbogene Stoßstangen! Wenn ich die Lager der Längslenker gegen PU-Buchsen tausche, muss ich so oder so mal die Vorderachse auf korrekten Sitz vermessen.

Diese unmöglichen Unterstellböcke sind nur etwas, um mal den Radwechsel abzusichern. Für die Rahmenhöhe völlig ungeeignet und in sich auch nicht sonderlich stabil. Ich habe die tatsächlich nur drunter, um den Lenkeinschlag testen zu können. Dafür sind nämlich meine großen Lkw-Böcke aus DDR-Zeiten wegen der Längslenkerachse dann leider zu groß, bzw. hätte ich die Räder demontieren müssen.

Der Bolzen für's Auge der Zug-, bzw. Druckstange vom Dämpfer. V.l.n.r.: selbstsichernde Mutter DIN 980 M14x1,5, U-Scheibe DIN 9021 (M12 auf Ø 14mm aufgebohrt), Dämpferauge komplett. Der Bolzen wird durch den Flachstahl (6mm) gesteckt und von hinten mit Mutter M16x1,5 DIN 980 und U-Scheibe DIN 125 verschraubt. 

U-Schellen, bzw. Bügelschellen M8, Ø 32mm an der Spurstange festgeklemmt wird. Die Paß-, bzw. Schulterschraube wird zur Auffahme des unteren Dämpferauges durch den Stahl durchgesteckt und mit dem Kopf verschweißt. Anstelle vom Flachstahl kann man auch ein U-Profil nutzen und die Schenkel entsprechend einkürzen, dann ist im Blech ausreichend Stabilität gegen den "Ziehharmonikaeffekt", sprich verdrehen und verbiegen. 

Man kann das Halteblech auch abwinkeln und die Bügelschellen "von oben", statt "von vorn" verschrauben, das ist letztlich jedem selbst überlassen.

Die "Paß-", bzw. "Schulterschraube" berechnet sich aus der Breite der Dämpferaufnahme (im Falle des Rancho RS5406 = 36mm) und der Materialdicke vom Blech für die Schulter-, bzw. Schaftlänge + dem notwendigen Gewinde für eine Sicherungsmutter und U-Scheibe. Es ist letztlich keine Paß-, bzw. Schulterschraube, denn bei denen ist der Schaft in einem sehr eng definierten Toleranzmaß gehalten. Das ist bei uns nicht der Fall, sondern wir verwenden den Standardschaft einer normalen Schraube M16. ;-)

²) Das Paket kam doch und die Storry dahinter kann man eigentlich nicht erzählen, so irre ist die. Nur so viel, DHL konnte tatsächlich mal nix dazu und hat einfach "seinen Job" gemacht.

Da ist der Bolzen und bekommt Anfang Mai seine Zinkschicht. Ihr seht, die rechte Seite ist nur eine "Kopie" der Serienschraube. Material ist 42CrMo4.

Da ist das gute Stück für "unten" an der Spurstange. Leider einmal für's Regal. :-\ Ich hatte meinem Schmied die besagte Schraube M16x140 überreicht und ihn gebeten, sie auf 58mm einzukürzen und mit 18mm Gewinde M14x1,5 zu versehen. Leider hatte er sich bei der Gewindesteigung vertan und mir die Schraube fix in Edelstahl "kopiert". Man kann Edel- und Baustahl zwar miteinander verschweißen, hat dann aber ein Kontaktkorrosionsproblem, was sich sehr wahrscheinlich direkt über der Fahrbahn nicht wirklich lösen läßt. Also einmal Muster- und Formenbau und ab ins Regal und nochmal das Ganze...

Auch hier ergibt sich die Schaftlänge aus der Breite des Dämpferauges (RS5406 = 36mm) + Materialdicke des zu konstruierenden Halteblechs (in meinem Fall 4mm). Der Bolzen wird durchgesteckt und am Kopf verschweißt. Gewindeseitig wieder eine selbstsichernde Mutter mit U-Scheibe (DIN 9021) für M12-Gewinde (13 x 37 x 3), die ich auf Ø14mm aufbohre. Damit stützt sich die U-Scheibe an der Schulter des Bolzens ab und staucht nicht das Gummi vom Dämpferauge. D.h. der Dämpfer bleibt im Lager beweglich, wie links beschrieben.

Wer keinen Dreher hat, besorgt sich die passende Schulterschraube DIN/ISO 7379. Ob die

Ich habe mich bewußt gegen ein Verschweißen von Bolzen und Flachstahl entschieden, denn so kann der Bolzen wieder aus  42CrMo4 gedreht werden, was sich im Grunde nicht mal eben so verschweißen läßt.

So, nun nochmal in Ruhe drüber nachdenken, alles wieder demontieren und ab ins Paket zum galvanisch verzinken...

to be continued [2]

© [Christian Sepke] Alle Rechte vorbehalten. Dies ist eine private Webseite und gibt lediglich die persönliche Sichtweisen und Erfahrungen des Autors wieder. 
® & gehören ihren jeweiligen Eigentümern und werden lediglich zur eindeutigen Identifizierung genannt. Sollten Sie damit berechtigter Weise nicht einverstanden sein, wenden Sie sich bitte an den Autor. 
Eine Vergütung oder Vorteilname von genannten Firmen, durch gesetzte Links und damit unvermeidlicher Werbung, erfolgt nicht. 
Für den Inhalt verlinkter Seiten wird ausdrücklich keine Haftung übernommen, da sie sich regelmäßig und vollständig außerhalb vom Wirkungsbereich des Autor's befinden.
Die Nutzung der veröffentlichten Informationen erfolgt ausnahmslos auf eigene Gefahr.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.