UAZ Hunter / Blog III

Blog III
Kapitel I

Silikonschläuche

Wer den Umbau vor hat, sollte gut planen. Einfach mal so drei bis siebzehn Schläuche tauschen, Kühlwasser wieder drauf und ne Stunde später weiter fahren, Haken dran! Das wird fast ne OP am offenen Herzen - seht selbst.

Los geht's einfach damit, dass Ihr gefühlt den halben Motor demontiert, bevor Ihr überhaupt irgendwo dran kommt. Dazu kommt, dass die Silikonschläuche (in meinem Fall von RedBTR) zwar von der Grundform her vergleichbar (siehe Bild) aber insgesamt deutlich zu lang sind. Das führt dazu, dass der Schlauch vom Thermostat zum Kühler den höchsten Punkt im Kühlsystem bildet und dort unter Garantie eine Luftblase hängen bleibt, so Ihr den nicht kürzt. Das Stück Schlauch zwischen Wasserpumpe und Thermostatgehäuse paßt gar nicht, weil's vom Ø viel zu groß ist. Auch der untere Kühlerschlauch ist zu lang.  Also:

  • Krümmerschutzblech ab
  • Aktivkohlefilter aushängen
  • linke Kühlerverkleidung ab
  • Servopumpe lösen und Rippenriemen runter
  • Servopumpenhalter oben (gelbe Pfeile) lösen...

...danach könnt Ihr den ein paar Milimeter nach vorn in Richtung Kühler drücken, um die vordere Inbusschraube vom Thermostatgehäuse rauszuschrauben. Sind beide M8er Schrauben raus, löst Ihr das Gehäuse vorsichtig mit dem Gummihammer vom Kopf. Ihr braucht auf jeden Fall eine neue Thermostatgehäusedichtung, die also vorher besorgen. Die Schläuche der Servopumpe und vom Aktivkohlefilter müssen nicht gelöst werden, es reicht, wenn beides beweglich im Motorraum hängt, damit Ihr hantieren könnt. Damit sind die vorderen drei Schläuche in Reichweite zum Austausch. Der kleine Schlauch zwischen Wapu und Thermostatgehäuse hat einen Innen-Ø von 25mm und ist knapp 70mm lang. 

Wapu-Tuning

Bevor Ihr den ganzen Kram rückwärts zusammen baut, überlegt doch mal, ob Ihr Eure Wasserpumpe nicht tunen wollt. Beide, also das Rippenriemenrad auf der Kurbelwelle und das der Wasserpumpe haben je einen Ø von 112mm, d.h. beide drehen sich gleich schnell. Mit dem Rad von UAZPARTS erhöht Ihr die Wasserpumpendrehzahl um 16% was zur Folge hat, dass im vergleichbaren Zeitraum auch bis zu 16% mehr Kühlflüssigkeit im System umgewälzt werden. Letztlich 

steh's nicht. 2021, also nachdem die Russophobie zur offiziellen Staatsräson erklärt wurde, kauft man sich ein Basismodell vom Buchanka und läßt sich den individuell ausrüsten, obwohl es ein nahezu gleichwertig ausgestattetes Sondermodell ab Werk gab. Vor allem zu den völligen Mondpreisen, die von den hiesigen Händlern auch damals schon aufgerufen wurden. Die demontierten Stoßstangen und Scheinwerfer wurden jedenfalls laut Rechnung nicht gegengerechnet? Lackierung hin oder her, die LED-Scheinwerfer und der Rest? Das ist 1zu1 das Expeditionssondermodell, dass es auch 2021 schon zu kaufen gab und gibt.

Der Buchanka "Expedition" kostete 2021 zwischen 1.009.000,- und 1.115.000,- ₽, was beim damaligen durchschnittlichen Wechselkurs von 1 zu 0,01148 einen Preis zwischen 11.600,- und 12.800,- € ergab. Wohl gemerkt, für das oben abgebildete Sondermodell! Inkl. 19% Umsatzeinfuhrsteuer und noch ein bißchen "Überführung" waren das knappe 16.000,- €. Lassen wir den Händler auch ein "bißchen" verdienen, dann hätte solch UAZ "Expedition" 21.000,- € gekostet und er fünf Scheine dran verdient - richtig? Vllt. nur drei, weil der Importeur für's Durchreichen auch noch zwei Scheine pro Fahrzeug bekommen hatte...

Ich hatte mir die Rechnung schicken lassen. Auf der stehen über 19.300,- € für das nackte Basismodell "Cargo" mit Tageszulassung. Bei dem Preis sind Importeur und Händler aber schon satt und da ist auch nix weiter drin, außer einem Lenkrad mit zwei Sitzen. Der "Cargo" ist exakt dieser UAZ-3741 "Lieferwagen mit Glasaufbau" für damals 850.000,- ₽, also knappe 9800,- € ohne Steuer. Dazu kommen für rund 10.000,- € on top, also nochmal den russischen Neuwagenpreis, Lackierung, Stoßstange v/h, LED-Beleuchtung, Dachgepäckträger, Seilwinde und der ganze, oben aufgeführte Phantasiepreisklimbim, dazu 19% MwSt., macht summsaummarum inkl. der 500,- € für den TÜV-Stempel, knappe 35.000,- € - für einen UAZ?!

Das elektrische Dachzelt kam on top. (was für ein Wortspiel)

Da funktionierte das Schiebefahrzeug oft nur mal mehr, meist weniger gut und mit etwas Glück hing zwischen den Stoßstangen tatsächlich auch ein alter Reifen, oft nichtmal der oder es wurde von den geistigen Einzellern bei solchen Aktionen reichlich Anlauf genommen... :-(

Servicewüste Deutschland?

Was soll das denn? Nur ein kurzes Beispiel, wie's in anderen Ländern läuft. Ich hatte per Mail, höflich aber bestimmt nachgefragt, wer bei RedBTR für die Qualitätskontrolle am Produkt zuständig ist und hatte vom viel zu dicken Schlauch (klein) und von dem mit den unpassenden Längen zwischen den Bögen berichtet und nachgefragt, ob sie jemals ihr eigenes Produkt zur Kontrolle an einem Fahrzeug montiert hatten.

Die Antwort nach zwei Tagen lag exakt auf dem Niveau, das ich erwartet hatte. Ich als Kunde bin grundsätzlich zu blöd das Ersatzteil zu montieren und weil die Fertigungstoleranzen bei UAZ so schlecht wären, haben die vorausschauenden Produktsdesigner von RedBTR gnädigerweise das Material länger gewählt, was man schließlich abschneiden könne. Auf meine darauf aufbauende Frage, wie ich das bei einer falschen Länge zwischen den Bögen ihrer Meinung nach machen soll, ohne den Formschlauch zu zerstören, kam logischerweise keine Antwort mehr.

Ursächlich ist das Phänomen ist das typische Nummernchaos, bei dem selbst "die Russen" oft nicht durchblicken und es offenbar auch niemand pflegt. Tatsächlich gibt es den ZMZ406, der zwischen Wapu und Thermostatgehäuse diesen Ø 38mm-Schlauch hat. Allerdings wurde der Motor NIE in einem UAZ Patriot oder Hunter "bis 2008" ab Werk verbaut (so, wie es die Set-Beschreibung angibt), sondern immer der ZMZ409 mit Ø 25mm-Schlauch... Da stimmt also vorn und hinten nix.

Solch Chaos ist natürlich sehr praktisch. Damit ist immer der Kunde der Doofe.

Das ist genau die selbe überhebliche Art vom "Kundenservice", wie wir sie auch hier oftmals erleben. Ich hatte tatsächlich mit solch einer Antwort gerechnet, weil ich vor Monaten erlebt hatte, wie exakt dieser "Kundenservice" eine Reklamation regelrecht abgewimmelt und den Kunden mit dieser überheblichen Art und Weise für zu dumm erklärt hatte. 

plantieren ginge. Das wäre ja mal richtig cool.

Auch auf den 2. Blick (ausgebaut) besteht da keine Byepassverbindung zwischen Vor- und Rücklauf, allerdings bastel ich für gut 20,- € inkl. Versand das Keramikventil auch nicht um, wenn's das vom Lada Samara (ВАЗ 2108-8101150 oder УАЗ 3160-8101150) plug'n play zu kaufen gibt. Unterwegs ist es erstmal, mal kieken, ob's vergleichbare Qualität zum Hahn vom Buchanka ist. Falls nicht, bleibt ja immer noch "Plan-A".  ;-)

Fahren kann man mit ausgebautem Heizunghahn trotzdem erstmal, indem man zwischen Vor- und Rücklauf eine Schlauchverbindung herstellt, was ja mit den alten Schläuchen kein Problem darstellen sollte.

Hier nochmal ein gutes Beispiel für das Ersatzteilnummerndurcheinander. Die Nummer beginnt mit 406-130... Yandext man mit dieser Nummer, findet man sowohl das Ø 25mm-, als auch das Ø 38mm-Verbindungsstück zwischen Thermostat und Wapu. Was für ein Irrsinn - kein Wunder, dass niemand durchblickt!

Zwei unterschiedliche Schläuche mit exakt der selben Ersatzteilnummer. Man stelle sich das mal bei Mercedes oder Audi vor.

Diese Schlauchset's, die von UAZ-Parts, bzw. in Niedersachsen angeboten werden, dürften "untenrum" beim Hunter nicht passen. Bei den anderen weiß ich's nicht.

Beim Niedersachsen stehts sogar drauf, dass dieses Set für den ZMZ 514 gedacht ist, also die Dieselvariante, wobei ich die Nummernvielfalt, für welche Motoren das Set alles passen soll (zum Vergleich mit russischen Webseiten !!!), schier unglaublich finde. Wahrscheinlich paßt's nirgends richtig, überall nur so lala bis gar nicht und wem Knicke in den Kühlschläuchen egal sind, soll sich's halt einbauen, ist schließlich nur'n "Nutzfahrzeug". Bild #3 zum schauen, was Schlauchkits mit vergleichbarem Lieferumfang üblicherweise kosten. Klickt da ruhig mal drauf... :-\

Da es nun doch ein bissel durcheinander ist, habe ich mal eine Einkaufsliste zusammengestellt.

Zu den ca. 150,- € Material (März '26), kommen noch knappe 30,- € Versand, wobei der Schwedenshop mit ungefähr der Hälfte der Versandkosten zu Buche schlägt. Letztendlich spart Ihr den Ärger der schlecht, bzw. nicht passenden Schläuche, das Herumprobieren und bei den üblicherweise angebotenen Set's fehlen die Schellen, der ganze "Kleinkram" und die Heizung. Dafür, dass im Grunde nur der Schlauch zwischen Thermostat und Kühler zu verwenden ist, sind 90,- € aus den Niederlanden oder 120,- € aus Liebenau (zzgl. Versand) einfach viel zu teuer. Das geht auch für rund 30,- € "Do it yourself." für diesen einen Schlauch. (ich musste sogar kühlerseitig ~2cm kürzen, weil er sonst mit dem Anssaugschlauch vom Luftfilter kollidiert - das ist es einfach nicht wert) Rechnet mal die Preise von races zusammen. Damit kommt Ihr für's komplette Schlauchpaket inkl. Heizung auf rund 80,- €!

Unschwer zu erkennen, die 90°-Winkel in Ø45mm mit 100mm Schenkellänge passen definitiv besser. Damit ist gut ein fingerbreit Platz zwischen Schlauch und Servopumpe. So paßt das! (der Schlauch sitzt komplett auf dem Anschlussstutzen der Wapu) Freitag 19 Uhr bestellt, Mittwoch aus der Slowakei geliefert - top!

Wem die Gelenkbolzenschellen in Edelstahl zu teuer sind, nimmt die verzinkte Variante oder s.g. Federbandschellen. Allerdings haben die im Grunde die eingebaute Garantie, dass man sich höllisch die Finger klemmt, falls 

ich jedoch wegen des Fehlens solcher Fahrzeuge auf dem westeuropäischen Markt nicht übersetzen lassen hatte. Es ist also die 13. Auflage aus 2020, also vmtl. die gleiche Basis, wie die Kaufvariante aus Niedersachsen.

Wartungsplan

...wer keinen hat, hier in deutsch aus dem Serviceheft extrahiert. Beidseitig ausdrucken, laminieren und in die Garage hängen. ;-)

Identifizierung

...ist recht interessant, welches Modelljahr man tatsächlich vor der Tür stehen hat. Oft ist der größte Mist in den Fzg.-Papieren eingetragen, was dann bei der Ersatzteilbeschaffung zu ernsthaften Problemen führen kann, vor allem, wenn man das weiter oben bereits beschriebene Ersatzteilnummernchaos bedenkt.

Soweit, so klar - es geht um die 10. Stelle der 17-stelligen FIN. XTT... - als intern. Herstellercode, Stelle 4 - 9 beschreiben das Baumuster, die 10. Stelle das Modelljahr nach der im Bild aufgeschlüsselten Codierung und die 11. - 17. Stelle die fortlaufende Nummer im Produktionsprozess. Das Modelljahr geht immer vom 01.10. des Vorjahres bis zum 31.09. des namensgebenden Jahres. Es ist gut möglich, dass ein 2012er Modell vor der Tür steht, dessen Fzg.-Brief bereits 2011 ausgestellt und das Fzg. demzufolge schon 2011 produziert und ausgeliefert wurde.

Werkzeugtipp

Besorgt Euch so ne kleine "Daumenknarre", mit der Ihr fix alles auf ¼-Zollbasis bewegen könnt. Der Motorraum ist so eng und verbaut und scharfkantig - irre!
HansTools® ist qualitativ hochwertiges Werkzeug mit z.T. recht interessanten Lösungen, hierzulande fast völlig unbekannt. Ich habe mittlerweile einen ¼- und einen ⅜-Zoll Steckschlüsselsatz, einige Ratschenschlüssel, usw.

Kopie eben nur 2,2mm stark ist und erwartungsgemäß keinerlei Materialkennzeichnung trägt. Nicht eine der Kanten der Spritzgussform ist entgratet. Was will man für unter 10,- € auch erwarten?! Nichts. Als Muster ist die Grundplatte trotzdem brauchbar.

!!! Radmuttern !!!

Ich hatte auf der vorherigen Seite die Radmuttern vom Opel Insignia, bzw. Saab 9-5/2 als passend gepriesen. Leider nein, der Teufel steckt wie immer im Detail. :-(

Der Kegelbund der originalen Mutter beginnt mit einem kleineren Durchmesser und zentriert so über alle 5 Radmuttern das Rad. (deshalb werden Radmuttern über Kreuz angezogen) Der Kegelbund der febi-Mutter paßt wegen des größeren Anfangsdurchmessers nicht zur UAZ-Felge, kann sie also nicht zentrieren. 

Im Vergleich dazu beide Radmuttern im Detail. Die gelb verzinkte Originalmutter kann ich im Kegel der Felge schräg stellen, etwas verkanten, bzw. kippen. Sie läßt sich übertriebenermaßen wie die Gelenkkugel in einer Gelenkpfanne bewegen. Die febi-Mutter drückt einfach nur flächig, damit wird KEINE Zentrierung erreicht.

Es gibt natürlich Radmuttern, offen, M14x1,5 mit 60°-Kegelbund in Kl. 10, allerdings in den allermeisten Fällen mit SW21, was die edle japanische Ko-ken® Langnuss für's Bordwerkzeug und die Radmutterindikatoren in SW22 überflüssig machen würde. Das ist einfach so'n Bauchgefühlding. Wem's aufgefallen ist, stecken da die längeren Radbolzen in der Nabe, d.h. die Felge liegt offenbar nicht direkt an der Bremsscheibe an. Dann wären da noch die großen Räder und die Tatsache, dass die Festigkeitsklassen halbwegs zueinander passen sollten.

beglichen sind. Es geht um Ursachen und deren Auswirkungen aufgrund zu schwerer Anhänger.

UAZ gibt unabhängig ob ABS vorhanden oder nicht, die 1,5t gebremst frei, Damit ist das Zugfahrzeug (Hunter / Buchanka) mit dem Leergewicht immer schwerer, als das zulässige Gesamtgewicht vom gezogenen Anhänger. Der Buchanka hat rund 1,9 - 2t laut uaz.ru, im Falle des verunfallten UAZ lag das Leergewicht wegen der Anbauteile höher.

Leider erlaubt 7aktuell die Nutzung des Unfallfotos nur gegen eine Lizenzgebühr. Ich generiere keine Einnahmen und habe abgelehnt.

Schaut man sich die Unfallstelle einfach "von oben" an, wird ziemlich klar, dass dort im Grunde keine Ursache aus der Sicht des Streckenverlaufs in Frage kommt. Die leichte Linkskurve in Richtung Pleidelsheim ist im Grunde zu vernachlässigen. Oder eben doch nicht, folgt man dem Polizeibericht in der Marbacher Zeitung. Der UAZ liegt am Kreuz, die blauen Pfeile markieren den Beginn der Leitplanken und der orangene den Wegweiser zur A81.

Die Lenkbewegung beim Durchfahren des "Kürvchens" und das Aufschaukeln des Gespanns mit dem vergleichsweise schweren Anhänger hinten dran, waren demzufolge Ursache, die der seitlichen Kollision des Anhängers mit dem Gegenverkehr voraus ging. Dass es sich durch diesen seitlichen Treffer am Anhänger mit dem Gegenverkehr sogar noch verstärkt, ist Folge, nicht Ursache. Glück im Unglück war, dass der schwere Anhänger den Buchanka in Richtung Wiese hat abfliegen lassen und nicht in den Gegenverkehr. Genau das ist der Grund für die europaweite 750kg-Regelung Anfang der 1990iger, weil viel zu schwere Anhänger hinter ungeeigneten Zugfahrzeugen, teilweise zu tödlichen Unfällen geführt hatten.

Ihr wisst alle, wie beschissen sich solch Tandem wenden läßt, versucht man das über beide Achsen mit der Hand. Die Dinger laufen stur geradeaus, der Masseträgheit folgend und haben mit dem vergleichsweise leichten und auch noch hochbeinigen Zugfahrzeug leichtes Spiel. Hinzu kommen die oft besonders asphaltgriffigen AT-Reifen. Hinzu kommt, dass die Zugfahrzeuge sehr oft gar nicht beladen sind, also dem Anhänger hinten dran auch nur die vergleichsweise leichte Hinterachse entgegensetzen können.

Was hatte der Anhänger an Gewicht? Schwer zu schätzen, aber wenn ich mir im Vergleich dazu meine ~310kg Stahlrichtplatte (135x108x2,7cm) vor Augen führe und ein Zaunsfeld mit einem Haufen Luft vorstelle, könnten da ca. 500 - 600kg Stahl auf dem Anhänger gelegen haben. Das Gewicht von solch Anhänger liegt irgendwo zwischen 450 und 650kg, je nach Typ und Hersteller.

*) Auch heute sind diese Anhänger nach § 3 (3) g FZV von der Zulassungspflicht befreit (infolge der Fortschreibung der StVZO [Ost] und dem Einigungsvertrag), wenn sie als "Anhänger für den Einsatzzweck der Feuerwehren und des Zivil- und Katastrophenschutzes" eingesetzt werden. Dazu braucht er eine Betriebserlaubnis (die hat er nach KTA-Typprüfung). Er wurde mit Übergabe an die entsprechende Feuerwehr, bzw. spätestens mit Ausstellung der Betriebserlaubnis in Verkehr gebracht - Thema erledigt. 
Nutze ich solch Anhänger anderweitig, unterliegt er der Zulassungspflicht nach § 3 (1) FZV, bedarf eines amtlichen Kennzeichens und einer Haftpflicht.

Dass die Zulassungsbehörden die alten Anhänger z.T. nur noch mit 750kg zgG. ungebremst zugelassen hatten, ist so leider völlige Willkür. Der Anhänger war im Rahmen der DDR-Typprüfung und Übergabe an die jeweilige Feuerwehr bereits in den Verkehr gekommen. Folglich handelt es sich NICHT um ein erstmals in den Verkehr gebrachtes Fahrzeug und unterliegt somit den für das Baujahr geltenden Zulassungsbestimmungen. Eine reine Nutzungsänderung von § 3 (3) d FZV zu § 3 (1) FZV hat keinen Einfluss auf die Bau- oder Betriebsvorschriften oder rechtfertigt gar eine willkürliche Ablastung 
(Stichwort: Rechtsbeugung). Bis zum 28.05.1982 war die StVZO (Ost) aus dem Jahre 1964 geltendes Recht und danach (§ 46) waren ungebremste Anhänger bis 1,5t zgG. zulässig. Natürlich musste der Zug die geforderten Bremswerte (§ 47) erreichen und die zulässigen Anhängelasten (§ 48) durften nicht überschritten werden. 
d.h. jedes HL900.40, EGF1.0, EGF1.2 oder HL10-Fahrgestell bis 1,5t vor Stichtag 28.05.1982 ist auch heute noch mit ≤1,5t ungebremst zulassungsfähig. Nach dem Stichtag müsst Ihr nach den entsprechenden KTA-Blätter suchen (betrifft die HL900.40). Die KTA-Blätter sind die in § 9 (3) d StVZO (Ost) geforderte "andere Rechtsvorschrift". In der StVZO (West) war das im Übrigen genau so geregelt. § 18 StVZO (West) Absatz 2: "Ausgenommen von den Vorschriften vom Zulassungsverfahren sind" Satz 3: "folgende Arten von Anhängern" Buchstabe i: "Anhänger für Feuerlöschzwecke" (StVZO vom 28.09.1988)

Weshalb die Wehren ihre Anhänger teilweise mit Kennzeichen versehen, erschließt sich mir nicht. Letztlich können es nur Unterscheidungs- und buchhalterische Zwecke sein, die Fahrzeuge sind geleast (selbst dann wäre es ohne Kennzeichen möglich) oder die Verantwortlichen wissen schlicht und ergreifend nichts von dieser Möglichkeit. Darum soll's hier aber nicht gehen.

Ich stehe mit der DEKRA in Kontakt, um aus der Betriebserlaubnis eine ordentliche Zulassung mit allen Änderungen zu machen.

Sechskantschrauben mit Schaft an den Schraubenköpfen verbunden wären) drehen lassen, von vorn durchstecken und von hinten verschrauben. Dann bleibt quasi der kürzere Schaft mit Gewinde zur Aufnahme des Lenkungsdämpfers wie bei einer Stoßdämpferaufnahme stehen. Außerdem muss man wegen der Durchmesser aufpassen, denn die Dämpfer sitzen normalerweise in entsprechend breiten Hülsen, damit die Dämpfer über die Gummilager in den Dämpferaugen ein paar Bewegungen mitmachen können. Also man kann da nicht einfach eine Mutter drauf drehen, festknallen und warten, bis das Dämpferauge bricht. Also KEINE lange Schraube!

Trittstufe AHK

...die erste Stufe für mal irgend-wann eine Leiter an der Hecktür oder einfach nur, um besser in den Kofferraum zu kommen oder zum Schlammbatzen von den Schuhen auf der Wauzirunde abkratzen zu können... Gab's mal irgendwo im Zubehör für den kleinen Taler. Die Streben der AHK musste ich von links nach rechts tauschen, d.h. die Anhängersteckdose ist jetzt links. Aber da ich die Stoßstange hinten sowieso noch umbauen werde, verlege ich die Steckdose dann geschützt da hinein.

Kugellager- und Schmierstoffkunde

Mein Lieblingsdealer für russische Ersatzteile hatte mich u.a. mit neuen Kugellagern für die Getriebeausgangswelle beglückt, was mich zum Überarbeiten des kompletten Absatzes auf der vorangegangenen Seite nötigte. Auch ich bin nicht als Meister vom Himmel gefallen und kann durchaus eigene Fehler erkennen UND sogar korrigieren. ;-)

geht es darum, Temperaturspitzen und thermische Dauerbelastung schnellstmöglich, vor allem erstmal aus dem Zylinderkopf, zu transportieren. Das geht über's Öl und das Kühlwasser. In Zahlen ausgedrückt bedeutet es, dass die Wapu im typischerweise genutzten Drehzahlband zwischen 2500 und 4000U/min mit rund 2900 bis 4650U/min dreht. Ich denke für die Sandkastenfahrer, gerade im Buchanka, aber auch für die Gebirgskraxler oder Dauergäste in der Kiesgrube kann das Quentchen schnellerer Temperaturabtransport, das Zünglein an der Waage zum Motortod sein.

Jede seriöse Firma hat transparente und nachvollziehbare Versandkosten. Beides sind funktionsidentische Rippenriemenräder für die Wapu am ZMZ409, hören auf ihren "richtigen Namen" 406.1308025-10 und sind lediglich von verschiedenen Zulieferern. Auch Stahl- bzw. Aluräder gibt es in Russland zum Tunen.

Die unterschiedlichen Artikelnummern dienen offensichtlich wiedermal nur dazu, Euch vollständig hinters Licht zu führen. Über google findet Ihr dazu nur das AH-Mahlstedt, sonst nix. 
Ich denke mir das nicht aus, Ihr könnt's selbst nachvollziehen und es ist bei gefühlt jedem zweiten Teil, dass ich näher beleuch-te, tatsächlich unübersehbar.

Silikon 2. Teil

Zum Kürzen der Silikonschläuche verlinke ich Euch mal so'n Videoschnipsel, vllt. finde ich noch einen besseren Tipp. Windex ist handelsüblicher Glasreiniger und ja, das KI-Gequatsche nervt echt. Das interessiert aber die abgestumpfte und sozial völlig inkompetente junge Generation nicht.

Die Leitungen zum Heizungswärmetauscher sind Ø 19mm Standardschlauch. Dort reicht es im Grunde, wenn Ihr Euch zwei Meterstücken besorgt und die jeweils um ein paar Zentimeter kürzt, dass die restlichen kurzen Stücken zwischen der Spritzwanddurchführung, dem Heizungshahn und dem Wärmetauscher übrig bleiben. Achtet beim Verlegen darauf, dass die Schläuche nicht scheuern können, die Folgen davon sollten klar sein.

Auf den folgenden Bildern der ausgebauten, nun ca. 10 Jahre alten Schläuche, wird ziemlich eindrucksvoll deutlich, dass die Schwachstellen im Kühlsystem ab Werk eingebaut wurden.

Es wundert mich nun nicht mehr, dass die Leute langsam aber sicher begreifen, wie sehr sie von ihren Händlern über'n Tisch gezogen wurden und hoffen, ihren Verlust möglichst gering zu halten, indem sie gebrauchte Fahrzeuge mit mehreren 10.000km über dem realen Neupreis anbieten.

Mein Hunter "Classic" kostete '16 ca. 10600,- € inkl. MwSt, ohne Überführung. Bezahlt hatte ich im März '24 exakt 15k€, inkl. Tageszulassung, frischem TÜV, mit 252km von privat. Die 24iger Modelle gingen für umgerechnet 13.500,- € inkl. Steuer über den Ladentisch und für ca. 21k€ beim deutschen Händler, mit nem bissel RIFF-Kram für knapp 30k€. ¹)

¹) Bezogen auf die damals aktuellen Wechselkurse, Preissteigerungen und Inflation. Der "Classic" kostete 2016 589.000.- ₽, 2024 bereits 1.140.000,- ₽.

Wapu-Tuning 2. Teil

Das war im Vergleich recht easy. Der komplette Luftfilter muss raus, um mit dem gekröpften 15er Ringschlüssel den Riemenspanner zu bewegen. Löst vorher die drei Schrauben der Riemenscheibe. Das geht einfacher, wenn der Riemen noch unter Spannung steht.

Der Zusammenbau in umgedrehter Reihenfolge. Laut Handbuch bekommen die drei M8er Schrauben der Wapu-Riemenscheibe 22 - 27Nm, das hält aber der Riemen auf der kleinen Aluscheibe nicht. Nehmt den Ölfilterschlüssel zum Gegenhalten. Möglicherweise muss ein etwas kürzerer Riemen montiert werden, da der Riemenspanner durch den kleineren Durchmesser der Aluscheibe natürlich fast am Ende ist.

Silikon 3. Teil

Bei den Silikonschläuchen von RedBTR sieht man sehr gut, dass es auch die russischen Zulieferer mit der Qualitätskontrolle ihrer Produkte nicht so ernst nehmen. Den einzigen Schlauch, den ich letztlich verwenden kann ist der obere vom Thermostat zum Kühler, nachdem ich den direkt über 

Es ging im besagten Fall um eine Anschlussbox für eine elektr. Seilwinde die abgesoffen war, obwohl sich der Kunde mit Bild und Ton ziemlich umfangreich dargelegt, an die mitgelieferte Einbau- und Montageanleitung gehalten hatte. Per Video konnte er belegen, dass die Box voll Wasser stand. Er bekam fast wortgleich die selbe Abfuhr: "Du bist zu dumm, kauf Dir gefälligst eine neue Box von uns, hier ist der Link...

Dummerweise konnte man mit etwas Erfahrung an der bebilderten Anleitung schon erkennen, dass die Box so niemals wasserdicht werden konnte. Auf meine Frage, ob RedBTR die abgebrannten Autos ihrer Kunden ersetzen würde, kam nur die fassungslose Gegenfrage, wie ich mir erlauben könne, den König bloßzustellen. Dass in der Box 12, bzw. 24V an fingerdicken Kabeln ohne Sicherung mit den Leistungsrelais und dem Empfänger für die Fernbedienung, usw. "verdrahtet" wurden, erwähne ich nur pro forma. Da ist Wasser definitiv das richtige Medium für'n Kurzschluss.

Gut, dass ich für's Schlauchset nix bezahlt hatte. Das gab es quasi als Geschenk und den oberen Schlauch kann ich ja nutzen. Also, dem geschenkten Gaul... ;-)

Also klare Empfehlung zu RedBTR - kieken ja, kaufen nein. 

Silikon 4. Teil

Es passt einfach nicht - was für eine Sch**ße! Die Schläuche im Bild und real sitzen perfekt, spannungsfrei, eigentlich wie's sein soll und dann hatte ich die Servopumpe wieder montiert. Der Riemen schleift gerade so auf den beiden Gelenkbolzenschellen. Ein längerer (>6PK1195) Riemen ist keine Lösung, da sich der Neigungswinkel vom Riemen beim Längsverstellen der Spannvorrichtung leider nicht ändert. Also alles wieder auseinander und drei 90°-Winkel mit einem längeren Schenkelmaß, diesmal in rot geordert, um den Schlauch möglichst nahe an den Kotflügel, weit weg vom Riemen zu verlegen.  

Die Team2Fast 90°-Winkel sind mit 80mm Schenkelmaß einen Tick zu kurz. Die race-shop Winkel haben 100mm, bzw. gibt es die dort auch mit 200mm Schenkelmaß. Es muss sowieso wieder fast jeder Schenkel eingekürzt werden. Dazu 6 Stück Gelenkbol-

Spicer-Achsen.pdf

russisch | deutsch

Die 30 Tage sind wieder rum und das nächste maschinell übersetzte Dokument kann ich Euch zur Verfügung stellen. Manches ist ein bißchen "holprig" aber definitiv besser als gar nix. 2,1MB und fast 40 Seiten.

Heizungskreislauf

Beim Studium der verschiedenen Werkstatthandbücher bin ich drauf gestoßen, dass bei den aktuellen Motoren () ZMZ Pro, also 409051.10 und 409052.10 der Heizungskreislauf motorseitig geändert wurde. Der Vorlauf kommt nicht mehr aus dem Block oberhalb vom Anlasser, wie bei den 40911.10 bis 40906.10, sondern aus dem Zylinderkopf hinter der Lima. Das Rücklaufrohr ist weiter um den Block herum geführt und offenbar nicht mehr am Krümmerbolzen befestigt. Das ist eine recht sinnvolle Verbesserung, für den, der da im eingebauten Zustand mal dran muss.

Die Motorenhandbücher haben über 200, fast 300 Seiten. Mal schaun ob das Deepl nächsten Monat übersetzt, ob die weiße Fahne kommt oder mir erklärt wird, dass ich gefälligst ein kostenpflichtiges Abo abschließen soll. 300.000 Zeichen pro Monat in der kostengünstigsten Variante entspricht etwa 167 - 200 Seiten DIN A4, das wird also sehr wahrscheinlich über mehrere Monate gesplittet werden müssen... :-(

Von einem ehemaligen Mitforisten hatte ich dankenswerterweise die übersetzte Version vom Handbuch des 40911.10 von 2018 in der 5. Auflage bekommen. Die 12. Auflage von 2025 ist aktuell. Ladet Euch die Sachen auf die Rechner, so lange es noch geht. Russische Institutionen kapseln sich dank russophober Kriegsvor-

man keine Spannzange hat, es mit der Wasserpumpenzange versucht und abrutscht. "Normalen" Schlauchschellen (3. Bild) traue ich im Zusammenhang mit den dicken Silikonschläuchen gar nicht über den Weg. Was soll da das Abrutschen über den Wulst vom Anschluss verhindern?

Rep.-Handbuch 40904 und 40905 

russisch | deutsch

10. Auflage von 2025

Nochmal der Hinweis, deepl ist kein Übersetzungstool für technische Übersetzungen, sondern nimmt sprachgebrauchlich die "seiner KI-Meinung nach" wahrscheinlichste Übersetzung. Wer da an Begriffen stolpert, sucht sich bitte den entsprechenden Absatz im Original (deshalb ist er oben drüber verlinkt) und übersetzt den für sich bitte nochmal mit den anderen möglichen Alternativen. Bei google oder Yandex steht halt im Vergleich "Die richtige Klasse Box Cup in der Kollektion" für "Чашка коробки дифференциала правая в сборе" oder "Rechte Differential-gehäuse-Baugruppe". Es wird auch öfter mal eine übersetzte "Waschmaschine" eingebaut, was offenbar dem politischen Narrativ der Frau von der Leyen entspricht. Also paßt bitte auf, dass Euch Eure UAZ'e nicht beschlagnahmt werden, um die Beweise für Brüssel zu sichern. Den dortigen Spezialisten ist leider alles denkbare zuzutrauen.

Silikon 6. Teil

Lada-Power aus Estland hat sich leider selbst disqualifiziert. "days delivery" und "delivery date" sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe, auch im Estnischen. Dazu kommt deren Untätigkeit auf Nachfrage, als sich das Paket erkennbar seit Tagen keinen Meter mehr bewegt hatte. (es hängt

Diese Miniumschaltknarren gibts auch von anderen Herstellern, auch ohne Gelenk, dann sind die nochmal kürzer. Diese im Bild hat eine Länge von knappen 125mm, eine "normale" von HansTools hat ca. 140mm. Ich hatte die mal als "B-Ware" mit nicht erkennbaren optischen Mängeln der Verpackung auf ebay geschossen. Im scharfkantigen und total verbauten Motorraum ein Must-have! ;-)

Silikon 7. Teil

...die drei Bögen sind nach meinem Mißgeschick endlich drin, die Hände total aufgerissen, aber so paßt es. Es sind rund 1,5cm Luft zum Rippenriemen - reicht!
Beim oben verlinkten Aluwinkel bin ich mittlerweile skeptisch, ob der mit seiner 152mm Schenkellänge nicht einen Tick zu lang ist. Sehr wahrscheinklich muss man den auch beidseitig etwas kürzen und den Wulst neu bördeln. Wer's kann, bzw. ein passendes Gerät hat...! ;-)

Hochinteressant ist, dass die Löcher zur Schlauchdurchführung in der Spritzwand mit den Anschlüssen vom Wärmetauscher nicht überein stimmen. Die sind ja so'n bissel seitlich versetzt angeordnet. Keine Ahnung, wozu? Der rote Pfeil zeigt den unteren Anschluss und im Loch "steckt" probehalber das Buchankaventil.

Jedenfalls machen die kurzen Schläuche zwischen Heizungsventil und Wärmetauscher einen ziemlich spröden Eindruck. Vor allem wenn man bedenkt, dass an der Stelle definitiv keine UV-Strahlung beteiligt ist, halte ich das für sehr fragwürdig. Die beiden Schlauchstücken sind von der beschriebenen Schlauchqualität, die ich damals niegelnagelneu NICHT in den Samara einbauen wollte. Also auch an dieser Stelle ist's ganz gut, dass ich letztlich wechsle.

Allerdings hat sich DHL nun nach gut 14-Tagen und mittlerweile zweiter Nachfrage meinerseits auch endlich zurück gemeldet und mir die Lieferung aus Estland für kommende Woche angekündigt. Damit wäre die dann über drei Wochen unterwegs gewesen. Noch ist sie nicht da...

Ich überlege, ob ich in die Spritzwand ein großes Loch schneide, beide Schläuche entsprechend den Anschlüssen am Wärmetau-

Kleinanzeigen 2.

Es geht auch positiv, völlig unkompliziert und vor allem ohne den Kaufinteressenten über'n Tisch ziehen zu wollen und das ganze noch zu einem fairen Kurs. 

Einmal vordere Stoßstange in akzeptablem, ungedengeltem Zustand für den halben Neupreis. Einmal in den Farbtopf tauchen und aufhübschen. Thänkjuuu!

Jäger und Sammler

Das ist auch so ne üble Sucht, gegen die es irgendwie nix brauchbares von Ratiopharm zu geben scheint. Fürchterlich!!! :-)))

Na, wer erkennt es? Richtig, das ist eine niegelnagelneue Auflaufeinrichtung AM650 für einen Qek Junior & Co, bzw. Bastei, die in meiner Scheune schon seit mindestens einem Dutzend Jahren vor sich hinoxidiert. Von der auf's nächste Bild zu schließen und  zu erraten, was die Jagd- und Sammelleidenschaft hervorgebracht hat, wird dann etwas schwieriger.

Damit wären wir irgendwo bei einem Anhängergewicht geschätzt von 1 - 1,3t. Ob das nun 200kg mehr oder weniger waren, spielt letztlich keine Rolle. Das Zaunsfeld Doppelstabmatte, 203cm hoch (liegt ja oben drauf) wiegt zwischen 24 und 40kg (je nach Variante). Dazu ein paar Pfosten je ~10kg. Das wäre so optisch das, was ich auf dem Anhängerbild kopfüber mutmaße. Wichtig ist, dass jeder versteht, was solch "spurstabiler" (anderes Wort für träge, stur - viele Grüße an die PR-Abteilungen) Tandem hinter einem Zugfahrzeug macht, wenn offensichtlich die Gewichtsverteilung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger nicht stimmt. Die Dinger werden überall als komfortabel über den Klee hinaus gelobt. Warum? Weil es kaum noch Einachser mit vernünftigen Fahrwerken gibt. "Kompfortabel" sind die Tandems nur, wenn das Zugfahrzeug durch die entsprechend höhere Eigenmasse, dem Anhänger klar die Richtung vorgibt und nicht andersherum, wie offensichtlich in diesem Fall.

Die 1,5t Anhängelast, die UAZ frei gibt, haben durchaus ihre Berechtigung und ich verstehe es ehrlich gesagt nicht, wie die 2,5t bei den tschechischen UAZ zustande kommen. Laßt es sein!

Das ist auch kein UAZ-Problem, sondern betrifft alle. Vor allem auch die M-Klassen & Co., die mit Beautycase im Kofferraum, jedes Wochenende die Pferdeanhänger mit den Hottehüh's zum Nachbargestüt ziehen müssen, damit's Frauchen und Töchterchen mal ausreiten können. Wahlweise die dicken RAM's mit leerer Ladefläche, die Freitag noch fix 2m³ erdfeuchten aufladen und auf dem Hof vom Mischwerk das halbe Anhängerreifenprofil liegen lassen.

HL10.40 - 1. Teil

Damit ist das Rätsel gelöst, aber der Anhänger steht noch nicht auf dem Hof. Gedanken, vor allem zur Bereifung, mache ich mir trotzdem schon, denn die originalen 13" Felgen vom Wartburg gehen einfach gar nicht. Allerdings ist deren Lochkreis 4x160 tatsächlich auch das Problem.

Bisher kristalisieren sich zwei Optionen heraus. Erstens: Mit einer Umrüstung mit Lochkreisadaptern von 4x160 auf wahlweise 4x100 bis 5x112 von DASA-Tec stünden acht verschiedene Ziellochkreise zur Verfügung, allerdings technisch in 5x139,7 nicht möglich. Zweitens gäbe es wahrscheinlich die Möglichkeit, Felgen 5,5 oder 6J14FH mit diesem seltenen Lochkreis vom Renault Trafic I oder Opel Arena zu besorgen.

Bei der 14" Felge könnte ich 195/80-14er Offroad Reifen aufziehen, die ja erfahrungsgemäß mit dem Abrollumfang und damit Durchmesser nicht gerade geizen. Rechnerisch wären das +4cm Bodenfreiheit zur Felge vom Eisenacher. Ob der Anhänger damit

An der Felgenfrage basteln wir noch. Aktuell scheiterts an Info's für die Trafic-Felgen, wobei das einfach daran liegt, dass man für Serienstahlfelgen selbst vom Fzg.-Hersteller in den meisten Fällen keine extra Unterlagen bekommt. Die sind im Rahmen der Typprüfung genehmigt und gut. Das war früher nicht anders.

Zwischenzeitlich hatte ich herausgefunden, dass die Felgen eine wahnsinnig hohe ET von 59 haben, was 35mm Spurplatten erfordern würde, um auf eine vergleichbare ET der Wartburgfelgen zu kommen. Bei 4x160iger LK ist das ganz schön viel zusätzlicher Stahl. So sähe der Unterschied zw. 185/70-13 und 195/80-14 aus.

Das 2. Bild zeigt einen fiktiven 165/90-13, der von den Abmessungen in etwa einem 6.40-13 entsprechen würde¹). Dazu die Gegenüberstellung der Einpresstiefen und das Maß der Spurplatte, die mind. nötig wäre.

¹) 6.40-13 ≙ 6,4 x 2,54cm (1 Zoll ≙ 2,54cm) = 16,256cm, der Felgen Ø 13" bleibt. Die Flanke entspricht beim Diagonalreifen etwa 88-92% der Breite, also einem Wert zwischen 14,3 und 14,9cm.

Also zurück auf Anfang, um mal gegenzuprüfen. 6.40-13 hat einen Ø von ~63cm, was dem anderen Höhen- / Breitenverhältnis der alten Diagonalreifen geschuldet ist. Der 195/80-14 kommt standardmäßig auch "nur" auf ca. 67cm Ø, womit sich die Frage nach dem Sinn der 14" Trafic-Felgen stellt.

Die Felgen müsste ich bei Kassel abholen, aufarbeiten (strahlen + pulvern) und Spurplatten anfertigen lassen, usw. usf. um im Grunde 1,5 - 2cm Bodenfreiheit zu gewinnen. Das lohnt nicht wirklich. :-\  Damit sind also die Lochkreisadapter von DASA-Tec wieder im Spiel. Die 16" Felge in 5x112 gibt es beim örtlichen Verwerter und ich kann ggf. die "alte" UAZ-Bereifung 225/75-16 verwenden.

Ø 74cm zu 63cm im Vergleich ergeben satte +5cm unter der Achse. Noch Fragen? Ganz sicher wird die VW-Felge keine 40iger ET haben, aber vergleichbare Werte zwischen ET33 und 50 sind üblich bei VW. Die 29mm "Spurplatte" sind der DASA-Tec-Adapter und mit 33iger ET sieht das bisher auch recht gut aus in der Theorie.

Über die hervorragende Qualität von ЕПК hatte ich ja schon geschrieben und das bestätigt sich im direkten Vergleich gegen das ebenfalls mitgebrachte Lager aus dem ГПЗ-34-Werk. ГПЗ oder GPZ bedeutet nichts anderes als Wälzlagerwerk (in dem Fall Nr. 34) und das liegt in Rostow am Don. Ja korrekt, davon gibt, bzw. gab es noch 33 andere Wälzlagerwerke in der ehem. UdSSR, teilweise mit Spezialisierungen. Im russischsprachigen Wikipedia gibt es dazu eine Auflistung. Das ehem. ГПЗ-28 ist übrigens das heutige ukrainische SKF-Werk in Luzk, wir hatten schon davon. ;-)
Ursprünglich hatte ich ein "SKF 3207N" bestellt, dass scheint es aber in Russland nun auch nicht mehr zu geben. Deshalb hatte mir mein Lieblingsdealer das ГПЗ 3065207 C17 als Ersatz mitgebracht und da er weiß, dass ich auf die ЕПК-Lager abfahre, auch eines von denen...

Im direkten Vergleich sieht man am ГПЗ eben deutliche Bearbeitungsspuren auf den seitlichen Flächen, was für den Betrieb des Lagers völlig irrelevant ist. (da wurde halt ein Bearbeitungsschritt gespart) Das ЕПК-Lager wurde einfach rundherum pikobello poliert.

Das "C17"-Suffix des ГПЗ-Lagers bedeutet, dass dieses Lager mit Litol-24 als Schmierstoff befüllt ist. Das ist in Russland ein aufgrund der extrem unterschiedlichen (Außen-) Temperaturbereiche ziemlich häufig verwendeter Schmierstoff auf Erdöl- und Seifenbasis, der den Bereich von -40°C bis 120°C (kurzzeitig bis 130°C) abdeckt. Entsprechend temperaturstabil sind auch die Dichtungen. NBR kann im Vergleich dazu "nur" -30°C bis 100°C.

Das Litol findet Ihr auch in Eurer Bedienungsanleitung, als Beigabe in den Achskugelabdichtungen, usw. usw. Renolit® H 443-HD 88 von Fuchs, wäre bspw. ein vergleichbares Schmierfett und

Am kleinen Schlauch war ich nie dran, um die originalen Schellen gegen breitere Gelenkbolzenschellen zu tauschen. Die Druckspuren der normalen Schlauchschellen als Beschädigungen im Gummi sind unübersehbar, vor allem auch der Sitz der Schelle.

Kleiner Praxistipp. Zum Ablassen und Wiederverwenden des Kühlwassers (wenn nicht sowieso ein Wechsel ansteht), filtert die

aufgefangene Flüssigkeit über einen großen Trichter mit eingehängtem Geoflies, wahlweise einem fusselfreien (!) Lappen, T-Shirt, etc. Der ganze Klimbim, der da aus dem Kühlsystem ausgespült wurde, muss ja nicht wieder rein. Bei mir war's relativ wenig, weil ich die Kühlflüssigkeit vor gut 1½ Jahren schon gewechselt hatte. Solche Klammern oder die von Mutti eignen sich hierfür bestens. Wer wechseln sollte, solch 20l-Kanister Fertigmische ist günstiger, als das literweise Gepansche mit verkalktem und verchlortem Leitungswasser. Ich hatte das tatsächlich auch eine Weile gemacht, hatte mir dazu aber immer vom Tantchen aus Halle an der Saale die entsprechende Leitungswassermenge besorgt. Das Hallenser Wasser (Trotha) ist so weich, sie entkalt den Wasserkocher 1x/Jahr, nicht weil's nötig wäre, sondern für's gute Gewissen. Ich könnte den bei mir jede Woche einmal entkalken.

Das unter dem Krümmer durchlaufende Kühlwasserrohr ist an der hintersten, untersten Krümmermutter befestigt (wo sonst). Bolzen und Mutter könnt Ihr direkt nach Demontage des Hitzeschutzblechs in Rostlöser ertränken oder das Stückchen Schlauch erst in Richtung Krümmer aufschieben und dann zur Wapu hin zurück ziehen. Ein bißchen Spüli erleichtert die Sache. Die Schellen vorher komplett geöffnet mit auffädeln. Viel Erfolg! ;-)

Wie ich an die andere Seite vom Wasserrohr heran kommen soll, weiß ich noch nicht. "My name ist not E.T." (in Anlehnung an den alten floorfiller aus den 90igern)

Warum...?

Warum macht man das? Ich ver

dem Thermostat gekürzt hatte.

Beim unteren Schlauch passt im Grunde bis auf den Durchmesser gar nix. Die zu langen Schlauchenden kann man kürzen, aber die falschen Längen zwischen den einzelnen und auch noch falschen Winkeln nicht. Also das RedBTR-Set mit Artikel-Nr. 523006 kann man sich definitiv sparen. Ärgerlich, weil nun die Suche nach passenden Schläuchen losgeht, denn wenn ich mir den originalen Schlauch ansehe, will ich den nicht wieder montieren. Der sitzt einfach am unteren Kühleranschluss nicht vernünftig. Theoretisch müsste der Kühler 1 - 2cm nach oben wandern und die Lüfterzarge entsprechend tiefer. Vielleicht hilft es, den Schlauch mittig zu kürzen und solch Verbinder einzusetzen. Möglicherweise wären zwei solcher Verbinder und zwei zusätzliche 90°- zwei 45°- oder ein 60°- und ein 30°-Winkel machbar (der jeweils notwendige dritte 90°-Winkel käme vom RedBTR-Schlauch).

Im verlinkten Shop sind die Preise für Silikonverbinder sehr human, vor allem bekommt man nahezu alle benötigten Größen. Meterware gibt es sehr günstig in der Slowakei bei race-shop. Bei Arlows bspw. ist die Auswahl leider sehr dünn und bei schlauchland.de sind die Gewebefäden vmtl. aus Gold. Bei 20,- € für einen simplen 90°-Bogen mit Ø 45mm fehlt der Realitätsbezug.

Ich habe auch Scheuerstellen gefunden. U.a. zwischen Heizungsschlauch (Vorlauf) und Ansaugbrücke, also da, wo der Motor bei jedem Lastwechsel immer in Bewegung ist. Auch eine der Hydraulikleitungen der Servopumpe scheuert am Blech vom Kotflügel. Das sind so "Kleinigkeiten", die erst im Betrieb auffallen und man sich näher damit auseinander setzt. Hier wäre der Spruch zum Nutzfahrzeug bzgl. des russischen Anspruchs an den UAZ treffend und nicht, weil irgendjemand "Kraft seiner Wassersuppe" die junge Birke umfahren wollte und dabei Blech verbogen hat. Ich hatte das live gesehen, wie die ehem. Depotfahrzeuge rangiert und verladen wurden. 

zenschellen mit 52-55mm Spannweite, fertig. Auf einer meiner Wauzirunden hatte ich noch die Idee, dass man den mittleren 90°-Schlauchbogen und die beiden Zwischenstücke aus Schweden wahrscheinlich auch gegen einen Alu-Bogen ersetzten könnte. 

Das spart zum einen die Verbinder aus Schweden, dazu den dritten Silikonwinkel und zwei der sechs Gelenkbolzenschellen, die gibt es ja auch nicht umsonst. 
Allerdings schützen die breiten Gelenkbolzenschellen den Kühlerschlauch vor einem sich auflösenden Riemen der Servorpumpe. Fällt die Pumpe aus, merkt man das sofort und hat höchstwahrscheinlich kein Kühlwasserleck durch einen zerfledderten Schlauch. 

Damit wäre der große Kühlkreislauf gedanklich fertig. Mit dem kleinen Heizungskreislauf geht's weiter. Wie ich allerdings an die Verbindung zwischen Rücklaufschlauch und Wasserrohr zwischen Stirnwand und Kurbelgehäuse kommen soll, ist mir noch ein Rätsel. Ist alles ziemlich eng dort, vielleicht von unten...? Den Bildern nach zu urteilen, sollte es relativ easy gehen, ertastet hatte ich das Rohr noch nicht.

Das liegt aber wahrscheinlich nur daran, dass Ansaugbrücke, Batteriehalter und Ausgleichbehälter im Weg sind und durch die Höhe vom UAZ die Arme schlicht zu kurz sein dürften. Den Vorlauf hatte ich schon am Kurbelgehäuse gelöst. Eventuell kann ich den Silikonschlauch direkt auf den Heizungswärmetauscher führen ("Plan-A"), zumal der Keramikheizungshahn nur einen Anschluss hat. Der originale Kunststoffheizungshahn hat zwei Anschlüsse für Vor- und Rücklauf, möglicherweise aber auch einen Byepass, der bei geschlossenem Heizungskreislauf im Sommer aktiv wird. Das muss ich herausfinden. 

Auf den ersten Blick sieht es nicht so aus, mal schaun, was der zweite sagt. Allerdings scheint es, als ob das Keramikventil dort zu im-

bereitungspolitik der gewählten und nicht gewählten Clowns/innen/diverse in Bärlin und Brüssel immer mehr ab. Ihr wißt: "Ab 2030 wird zurückgeschossen, dann wird wieder Bombe mit Bombe...!". Sie wissen schließlich, was da kommt, wie das endet und können ihre Taktiken an "Barbarossa 2.0" der ehem. Heeresgruppe Süd (ähm. der ukrainischen AFU - die Parallelen zu '41 sind unübersehbar) feinjustieren. Dazu zählen auch die Zugriffsmöglichkeiten auf das russischsprachige Internetz von außerhalb. Ich kann's ihnen nicht verdenken, wenn man erlebt, wie das Netz durch "unsere Dienste" zur Einmischung in innere Angelegenheiten, ganz aktuell im Iran, mißbraucht wird. Ach so, das wird in ARD und ZDF nicht thematisiert - tschuldigung, mein Fehler! "Wir sind die Guten!". 
Schlaft weiter!

PS: Meine einzige Hoffnung ist die "Genaration Z" (1996-2010), die mittlerweile so degeneriert und gesellschaftlich interessenlos ist, dass man mit denen 2030 hoffentlich keinen Krieg mehr führen kann. Die neue "Heeresgruppe Nord" (Panzerbrigade 45) in Litauen hat wohl wieder die Aufgabe, Leningrad - St. Petersburg zu belagern und auszuhungern, vermute ich mal...?! 
Die Nachfolgegeneration "Alpha" findet ohne Händie vor der Nase hoffentlich den Abzug nicht. Ist eine schwache Hoffnung, weiß ich, die stirbt aber bekanntlich zuletzt.

Silikon 5. Teil

Es ist tatsächlich so, es fehlen am oberen 90°-Winkel zur Wapu 2cm Schenkellänge. Ich habe den für's Bild mal um diese Länge vom Anschluss gezogen. schon ist ausreichend Luft zwischen Riemen und Silikonschlauch. Nun gut, warten auf die Lieferung aus der Slowakei von race-shop = Lehrgeld. Also besorgt Euch drei 90°-Winkel mit mind. 100mm Schenkellänge, damit Ihr den Umbau auf Silikon nachvollziehen könnt.

irgendwo zwischen Estland und meiner Haustür fest) Das leider weit verbreitete "Spielen auf Zeit" der Händler muss man ja nicht mitmachen. Dank Paypal war innerhalb von 3min die Kohle wieder da. Das tut mir auch nicht leid, denn wenn ich als "Kundenservice" den Kunden erstmal für doof verkaufe, tagelang warten und kein Interesse erkennen lasse, das Problem zu lösen, haben sie's einfach nicht anders verdient. Und selbstverständlich reagiert Die Post auch auf keine Anfrage, warum auch. Als Paketempfänger ist man lediglich das notwendige Übel. Also "Plan-A" . PS: Ich hatte da vor Jahren schon zwei- bis dreimal bestellt, irgendwie lief's damals deutlich besser.

⅔ fertig - Konzentration - und auf der richtigen Seite der Schelle schneiden, sonst passiert so'n Mist. :-( Vom 100mm Schenkelmaß, müssen ziemlich exakt 35 - 40mm vom Rand abgeschnitten werden. Aprops schneiden - nach zwei Schnitten an der Schelle entlang, könnt Ihr bereits die ersten 3 - 4 Elemente der Klinge abbrechen. Also legt Euch ein paar Klingen bereit, sonst wird's nur unschönes Gefranse...

Anleitung Buchanka

...für alle diejenigen, die keine Lust haben, 65,- € zzgl. 10,- € Versand für diese Frechheit zu bezahlen, hier wie versprochen die kostenbefreite Ausgabe der Buchanka-Bedienungsanleitung.

russisch | deutsch

Es gibt aktuell zwei weitere Auflagen (14./2023 & Okt./2024), die 

scher durchführe und auf diese elegante Art das leichte Scheuern vom oberen Schlauch an der Ansaugbrücke unterbinde. 

Ich habe mal das Heizungsventil bearbeitet und zwar die Alugussnasen entfernt. Damit kann das Ventil flächig entweder an der Trennwand oder an dem anzufertigenden Blech verschraubt werden. Wahrscheinlich ein extra Blech, denn bei diesem kann ich das Ventil noch leicht verdrehen, um den zweiten Schlauch besser zu positionieren.

Die beiden Keramikteile (rote Pfeile) dichten sich federbelastet gegenseitig ab. Die Feder sitzt unter dem scheibar schwebenden Gummidichtring (grüner Pfeil).

Nachdem ich den Postboten im Nachbardorf "überfallen" hatte, konnte ich das Päckchen von Lada Power nun doch noch zu Ostern und nicht erst danach in Empfang nehmen. Der Postvito war so voll, da hätte die angekündigte Zustellung wieder wegen Arbeitszeitende auf nach Ostern verschoben werden müssen. ^^

Wer günstig Keramikheizungsventile, bzw. deren Ersatzteile sucht, ist mit den 9,90 € zzgl. Versand gut bedient. "Hersteller" ist dkarta.com/ua, eine Handelsmarke aus dem Land 404 mit Produktionsstandorten (laut eigener Webseite) in der Ukraine, China (so sieht's auch aus / Bild 3) und der Türkei. Firefox meckert beim Öffnen des Herstellerlinks, also vllt. dort nicht direkt bestellen. ;-)

Interessanterweise hatte ich die Keramikventile bei Aliexpress auch schon gefunden. Jedoch war mir nicht klar, dass es offenbar mehrere Hersteller von den Dingern gibt. Neben Yavva.ru, auch Luzar.ru und eben die ukrainischen Klone mit chinesischen Wurzeln... Egal - es wird "Plan-A" mit extra Blech und Vorlauf direkt auf den Heizungswärmetauscher, um die hier aufgezeigten Schwach- und Scheuerstellen auszumerzen (ist auch so'n bedeutungsschwangeres Wort mit Blick nach Bärlin...).

Am ukrainisch/chinesischen Heizungsventil sieht man deutlich, wie der Preis zustande kommt. Die Grundplatte des originalen "Made in Russia"-Ventils mit Materialkennzeichnung >PP-GF-30< (Polypropylen mit 30 % Glasfaser) ist 2,5mm stark, während die

Na, wer erkennt's? Kleiner Tipp, da ist eine AM1000 montiert und das zugehörige Anhängsel steht noch im Mecklenburgischen... Damit werden 1050kg zgG. auch legal hinterm UAZ gebremst. So, genug Hinweise gegeben und nein, die Öse kommt ab, deshalb hatte ich die AM650 vorgekramt, um die KK82 fix umzuschrauben.

Der Anhänger steht noch nicht auf'm Hof und schon gehen die Überlegungen hinsichtlich möglicher Umbauten los. Das ist echt schlimm. Erstes gedankliches Ziel ist es, die Radgröße zwischen Anhänger und Hunter anzupassen, ggf. auch die Spurbreite, denn ohne Lochkreisadapter wird es in dem Fall wohl nichts werden.

Aktuell steht der Anhänger auf Spalttabletten in der Dimension 6.40-13, was einem 165/80-13 als Äquivalent entsprechen würde. Das ist natürlich von 235/85-16 meilenweit entfernt. Bei einem Anhänger ist das glücklicherweise ziemlich egal (solange die Freigängigkeit, Traglast, etc. gegeben sind) und es bringt satte 10cm Bodenfreiheit unter der Achse. Ein weiterer Vorteil ist die deutlich einfachere Logistik. Man braucht nur ein Ersatzrad für vorn und hinten, was einfach auch mal 30 - 35kg unnötiges Reisegewicht und Platz einspart. Mein Bruder hat das auf seinem Jeep Commander und dem schlechtwege- tauglichen Wohnanhänger konsequent umgesetzt. Allerdings konnte er sich beim Bau des Anhängers den benötigten Lochkreis vom Zugfahrzeug auch aussuchen. Das geht bei der alten Achse leider nicht.

Anhängelasten

Dieser Unfallbericht (Screenshot) geistert schon ein paar Jahre durch's Netz und ich gehe davon aus, dass alle Verletzungen verheilt und alle Schäden soweit 

gerade steht und beide ein stimmiges Gesamtbild ergeben, sehe ich natürlich erst, wenn der Anhänger da ist und das dauert rein organisatorisch noch ein paar Tage...

Wer auf UAZ-Lochkreis 5x139,7 umrüsten will, sollte nach den Varianten mit 15" Wartburgfelge vom 311er Ausschau halten. Soweit ich weiß, haben die einen LK von 5x205. Die Umrüstung auf 5x139,7 sollte dabei keine ernsthaften Probleme bereiten.

Warum kam es zu dem Wechsel? Nun, die DDR war zwar kein Mitglied der EWG (Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft), aber trotzdem an gewisse Normen durch die in den 80iger ausgehandelten Freihandelsverträge mit der BRD gebunden. Innerhalb der EWG wurde wegen des fürchterlichen Durcheinanders zur Gründung beschlossen, ungebremste Anhänger nur bis 750kg als Neufahrzeuge zuzulassen. Somit wurde auch die StVZO (Ost) 1982 auf 750kg (vorher bis zu 1,5t ungebremst) geändert. Also bekamen die Wehren neue Fahrgestelle, die der großen HL10-Lafette sehr ähnlich sahen. Dazu eine gebremste Achse, Auflaufeinrichtung vom Bastei & Co. - fertig. Auch diese Anhänger waren nach § 9 (3) d StVZO (Ost) von der Zulassungspflicht befreit. Sind sie genau genommen auch heute noch, denn die Ausnahmen und techn. Besonderheiten der Ostfahrzeuge sind im Einigungsvertrag durch Ratifizierung der Bundesregierung in "für diese Fahrzeuge auch weiterhin geltendes Recht" überführt worden.*) Das will nur heute niemand mehr wahr haben. Und ja, da habt Ihr vollkommen Recht, solch auflaufgebremster TSA/STA mit 13" sieht hinterm Ello ziemlich deplatziert aus, da paßt der alte mit 15" Bereifung deutlich besser ins Bild.

Eine Zulassung im verkehrtechn. Sinne ist die offizielle, also die behördliche Erlaubnis, Fahrzeuge im Verkehr zu nutzen. Wie und durch wen, ob mit oder mit ohne Kennzeichen, entscheidet der Zulassende, in dem Fall der Gesetzgeber. (Punkt)

Mir ist bewusst, dass die Feuerwehranhänger zu DDR-Zeiten keine eigenen Kennzeichen hatten, dennoch zugelassen waren. Verabschiedet Euch mal bitte von Eurer Verknüpfung im Hirn, dass eine Zulassung zwingend ein Kennzeichen benötigt. Zum einen, wie oben vermerkt, unterlagen diese Anhänger keiner Zulassungspflicht, zum anderen waren sie über das Zugfahrzeug mit entsprechend feuerwehrtechnischer Ausrüstung im Gesamten zugelassen. Das s.g. LF8-TS8-STA war das Löschgruppenfahrzeug 8 mit Tragkraftspritze 8 und Schlauchtransportanhänger und genau so war der Robur als Zug aus Zugfahrzeug und Anhänger auch tatsächlich zugelassen. Unabhängig davon, durften sie auch hinter einem Multicar, ZT300 oder zu Fuß im öffentlichen Verkehr bewegt werden.

Mal schaun, was die DEKRA zu meinen Ideen und Hirngespinsten sagt und ob nicht sogar ein "Anhänger mit Wechselaufbau HL10.40" eingetragen werden kann. Das wäre das absolute Nonplusultra und würde der Idee hinter der ganzen EGF- und HL-Historie, die sich militärhistorisch aus dem letzten großen Krieg in Europa ergibt, am ehesten gerecht werden. 

reifenrechner.at

Beim "Spielen" mit dem Reifenrechner hatte ich zufällig herausgefunden, dass der nicht nur die "metrischen", sondern auch die umgerechneten diagonalen Zahlenwerte kann. Ich war bisher der Ansicht, dass der die Reifenbreite in 10er- und die Reifenhöhe nur in 5er-Schritten kann. Zu meiner Freude kann der in Einerstellen. Also Diagonalreifen umrechnen () oder nachmessen. Sehr cool!
Fehlt nur noch eine direkte Gegenüberstellung vom metrischen zum imperialen System... :-)

Lenkungsdämpfer 7.

Warm und trocken draußen, d.h. endlich Bastelzeit. Ich Großfresse komme wohl nicht umhin, den Lenkungsdämpfer doch am Rahmen zu befestigen. Der vorhandene Platz an der Achse reicht leider wegen der Längslenker nicht aus, um den Rancho daran zu befestigen. Beim Buchanka wird die Achse über die Blattfedern geführt, da fehlen die Längslenker.

Ich bin jedoch fündig geworden, was die rahmenseitige Aufnahme angeht. Der Panhardstab ist direkt unterm Lenkgetriebe mit einem entsprechend massiven Halter befestigt und dessen Sechskantschraube kann durchaus gegen einen Bolzen zur Aufnahme des Lenkungsdämpfers ersetzt werden. Damit sitzt der fast genau über der Spurstange, läuft defakto parallel zum Panhardstab zur rechten Fahrzeugseite und kann an der Spurstange mit Schellen befestigt werden. Sollte klappen. Eine bemaßte Skizze und Bilder reiche ich gelegentlich nach.

So stelle ich mir das im Grunde vor. Natürlich parallel zum Panhardstab. Eine längere Schraube würde ich NICHT nehmen, denn dann sitzt zwischen zwei Gummimetalllagern eine Mutter und das macht man konstruktiv so nicht. Also einen Bolzen (bildlich kann man sich's vorstellen, wenn zwei 

findet häufig Anwendung in der Bauindustrie zum Abschmieren der Maschinen. Ganz abgesehen mal davon, ist das Zeug wasserabweisend, was ja an den Achsen absolut Sinn macht.

Stoßdämpfer 8.

3x dürft Ihr raten, richtig - ich stolperte wieder über ein s.g. Stoßdämpfer"angebot" aus dem fernen Niedersachsen. 200,- €/Stk. und weil's so schön ist, benötigt Ihr zwei davon an der Achse. Selber Stoßdämper beim Hersteller und der tagesaktuelle Umrechnungskurs und weil das noch nicht reicht, habe ich Euch die Zertifikate von РИФ mal angehängt, dass Ihr mir auch glaubt, dass das Zeug aus China kommt. 

Die Ironman-Stoßdämpfer kommen übrigens aus der selben Fabrik und das Fazit, überfliegt man das erste Dutzend Einträge auf google, ist ziemlich durchwachsen. D.h. die gelben Dämpfer entsprechen wohl eher dem umgerechneten Preis bei РИФ, als dem Wunschdenken in Liebenau.

Panhardstab => PU

Zum Einbau vom Lenkungsdämpfer muss der Panhardstab oben gelöst werden, also komplett raus und einmal neu lagern. Die Gummis sahen ziemlich porös aus, auch wenn sie nach 10 Jahren und 10tkm noch fest waren. So oft hat man den nicht in der Hand, also machen. 

Es ist übrigens sehr geil, wenn man einfach nur in den Karton greifen muss, um den richtigen Buchsensatz zu entnehmen für ne ½h Arbeit. Nehmt die Presse, 

Blog III
Kapitel 2

nicht den Hammer, ggf. etwas Wärme dazu und beim Einbau darf's auch ein Tropfen Öl sein. Dann flutscht das besser. Solch 12t-Werkstattpresse aus China reicht in den meisten Fällen völlig aus und gibts es für <200,- €. Einmal UAZ-Fahrwerk rundherum bebuchst, ist das Ding bezahlt. ;-)

Dieses tolle Gebilde fällt Euch übrigens entgegen, wenn Ihr den Panhardstab achsseitig löst.

Das ist "typisch russisch", würde ich meinen, ohne dem einen negativen Beigeschmack verpassen zu wollen. Nicht ganz, am alten "Superelastik" Seitenwagenrahmen für AWO, MZ & Co. gab's sowas auch. An die Mutter kommt niemand mit Werkzeug dran, gerade so, dass man die mit den Fingerspitzen (kleine Hände vorausgesetzt) auf die Schraube aufstecken kann. Der heutige deutsche Ingeneur hätte die Mutter mit dem Stabihalter verschweißt und im Falle eines defekten Gewindes (Wasser, Salz, Dreck, Rost & Zeit) aufwändig den Stabihalter ersetzt, im besten Fall, gleich die gesamte Achse.

Wer die Mutter ersetzten muss, nimmt idealer Weise eine Sicherungsmutter nach DIN980 (li.) und schweißt das Blech an. Die kann man mehrfach verwenden (im Gegensatz zu den Sicherungsmuttern mit PA-Ring - DIN985).

Einmal in den Karton zum verzinken. Ich bekomme (hoffentlich) die abgedrehten Radmuttern wieder, die neu verzinkt werden müssen, den Bolzen für Lenkungsdämpfer und Panhardstab und dann warten da noch 3 - 4 Sachen auf die Schutzschicht. "Hoffentlich" - weil das Päckchen schon wieder seit vier Tagen unterwegs ist.¹) Diese Unvorhersehbarkeit mittlerweile bei der Post nervt und Anfragen braucht man auch nicht starten. Sie antworten i.d.R. erst Tage oder Wochen (kein Scherz!), nachdem das Päckchen, bzw. Paket viel zu spät zugestellt wurde und waschen ihre Hände in in totaler Ahnungslosigkeit "Es tut uns leid, manchmal dauert es länger-blablabla...".

¹) Das Paket kommt wohl nicht mehr, denn es wurde irgendwo zugestellt. Es soll wohl in einer der automatischen Sortier- und Scananlagen ein abgelöster Adressaufkleber drauf geklebt worden sein, vermutlich haargenau über den richtigen Aufkleber, so dass die Sendungsnummer plötzlich mit einer neuen Adresse verknüpft wurde und nicht etwa zwei verschiedene Sendungsnummern und Strichcodes vorhanden waren. Kann man glauben...

äußere Mutter nun M14 oder M12-Gewinde hat, spielt letztlich keine Rolle. Sie soll verhindern, dass der Dämpfer abrutscht, d.h. sie muss also auch nicht bis zur Streckgrenze angeknallt werden. Im Zweifelsfalle muss halt eine U-förmige Halterung konstruiert werden, die Dämpferauge und Bolzen (M12 und Hülse) aufnehmen kann.

Lenkungsdämpfer 10. - nochmal neu

Kommando zurück und nochmal zurück auf Start. Wie war das, weshalb sollten nochmal die Rückstellkräfte in den Rahmen eingeleitet werden und nicht in der Achse verbleiben, da wo sie entstehen? Richtig, dafür hatte ich bisher keine schlüssige Erklärung gefunden. Einzig die Längslenker der Spicer-Achse waren im Weg, weshalb die obere Panhardstabaufnahme ins Spiel kam.

Wie ich den Maifeiertag und das schöne Wetter nutze und alles zusammenstecke, erahnt mich eine mögliche Kollisionsgefahr zwischen Dämpfer und Panhardstab beim Lenkeinschlag nach rechts und verschränkter Achse (rechts ein-, links ausgefedert) am Bogen des Panhardstabes für's Differenzialgehäuse. Außerdem sah's optisch mit diesem schräg "hängenden" Dämpfer einfach nur sch***e aus. Wie gewollt und nicht gekonnt. What the Fuck!

Glücklicherweise sind die Schrauben der Panhardstabbefestigung identisch, so paßt der gedrehte Bolzen auch an der achsseitigen Befestigung. Kurzerhand montiert und das Dämpferauge der Zug- und Druckstange aufgesteckt - paßt! Damit säße jedoch der "schwere" Dämpfer direkt auf der Spurstange. (das Winkelblech ist nur ein "Dummy" zum Testen)

Also fix den Dämpfer nochmal um 180° gedreht, paßt auch und zwar knapp. Lenkhebel und Bolzen kommen sich bei Volleinschlag links gerade so NICHT in die Quere und der Bolzen könnte tatsächlich noch gekürzt werden. Also statt 18mm Gewindelänge M14x1,5 nur min. 16mm. Damit bleiben die Rückstellkräfte in der Achse, so wie ich das ursprünglich auch vor hatte.

So wirklich glücklich bin ich mit dem Blech ("Dummy 2") und den 

leitung zu gelangen, hatte ich tatsächlich einen Antrag auf Einsichtnahme in die Stasi-Akte ausfüllen müssen. Völlig irre! Nachdem dieser Screenshot schon seit ein paar Tagen auf meinem Rechner herumgeisterte, kam ich nun endlich mal dazu, mich durchzutelefonieren, weil außer Verlinkungen, die im Kreis vom Bundesarchiv über Invenio zum Bundesarchiv und wieder zu Invenio führten, kam ich nicht weiter. Zu allem Überfluss war dann auch noch die Webseite vom Bundesarchiv und zusätzlich die von Invenio gestört, dass letztlich gar nichts mehr ging. Zu diesem Zeitpunkt haste Schalter röm. Ⅰ auf dem Plan im Ⅵ. Stock gefunden und die Hafenkommandantur zum Eintragen einer Galeere auch bereits zum 1. Mal hinter Dir...

In Summe habe ich 5x telefoniert um letztlich den Antrag auf Zusendung eines Scans formlos per eMail loszuschicken UND den Antrag auf Einsichtnahme auf den Weg zu bringen, falls in ca. 6 Wochen entschieden werden sollte, dass die Betriebsanleitung so geheim ist, dass die nicht einfach so gescannt und per Mail verschickt werden kann. Falls das nicht klappen sollte, besteht die geringe Hoffnung, die Anleitung unter Ausschluss von Licht und Öffentlichkeit im Stasiaktenhauptquartier zu Erfurt, nach einer schriftlichen Belehrung zur Verschwiegenheit und unter Androhung einer langjährigen Haftstrafe tatsächlich selbst in Augenschein nehmen zu können, ggf. die Kopien selbst anzufertigen. Ich lasse mich einfach mal überraschen. Ich muss die Woche noch zum Einwohnermeldeamt, um mit Stempel und Unterschrift unter dem Antrag A38 bestätigen zu lassen, dass ich tatsächlich der Antragsteller in Person bin und dann ab die Post... 

Im Übrigen war ich bei einem der ersten Telefonate tatsächlich in der Bibliothek in Bärlin Lichtenberg und hatte dort eine sehr nette Bibliothekarin an der Strippe, mit der ich erstmal ein paar Minuten herausklamüsert hatte, was ich überhaupt suche, wie ich drauf komme, dass die Anleitung

Das musste einfach mal in aller Deutlichkeit geschrieben werden.

Fuck you!

Mal wieder Zn...

...Spurplatten, Radschrauben, Motorhaubenscharniere und die Scharniere für die Klappfenster werden schwarz, der Rest "normal" zinkfarben ohne farbliche Passivierung. Es geht um Rostschutz, bzw. darum, NICHT (an den Rädern) aufzufallen. ;-)

Mal schaun, wann ich den Kram wieder abholen kann und wie's dann ausschaut? Ich bin extremst neugierig.

In Vorbereitung der ganzen Verzinkerei und in Anbetracht der bspw. total angerosteten Mutter mit Fahne () hatte ich mich mal mit Elektrolyse beschäftigt und ein bissel Knallgas produziert.

Im Ernst, das geht nur in gut belüfteten Räumen, bzw. draußen. Waschsoda hatte ich mir schon vor einer ganzen Weile dafür besorgt, ca. 30g/l Wasser soll man planen, ich bin bei etwa 33g/l, also ca. 15l Leitungswasser auf eine Packung mit 500g.

Mit dem kleinen 3A-Labornetzteil geht natürlich nicht viel in solch großem Behälter. Da muss man schon ein bissel mehr Power anlegen. Ich habe ein "dummes" Ladegerät für Battarien, das kann 12 und 24V und hat eine "Boost"-Funktion, bei der im Zweifelsfalle bis zu 30A anliegen können. Laut Amperemeter fließen tatsächlich etwa 7A und mein Setup ist noch keineswegs optimiert für den Stromfluss, sondern tatsächlich nur mal fix zum testen aufgebaut. Dabei sind die beiden Anoden (+) rund 30cm voneinander entfernt und das zu entrostenden Bauteil (Kathode -) hängt nicht ganz mittig. Rückt man alles etwas näher zusammen, steigt die Stromstärke und die Elektrolyse läuft deutlich heftiger und schneller ab.

Die Mutter war etwa 30min, der Bolzen (hat nix mit dem UAZ zu tun) ca. 1h im Bad. Das Ergebnis überzeugt. Einmal zum Neutralisieren mit klarem Wasser spülen, trocknen (ganz wichtig), ölen, fetten, wachsen, grundieren, verzinken, etc. - was Euch einfällt. 

Von den 1530mm ziehen wir 2x ½-Felgenbreite ab, um das lichte Maß zwischen den Felgen zu erhalten. Zusätzlich auch die ET je Felge. (Quatsch) 1530 - 114 - 50 = 1416mm Der Reifen ist deutlich breiter als die Felge, als 6.40-13 (165/80-13) umgerechnet etwa 165mm. Dazu die notwendige Luft, damit das Gummi nirgendwo schleifen kann, d.h. ich nehme eine Reifenbreite von 180mm (2x 90mm) an, die ich statt der 2x ½ Felgenbreite von der Spurweite abziehe. 1530 - 180 = 1350mm

Nach einem kurzen Telefonat mit der Trebbiner-Fahrzeugfabrik GmbH, die schon gefühlt 1000 dieser TSA Koffer auf neue Fahrgestelle aufgesetzt haben, hat der Koffer eine Breite von 1150mm, d.h. es bleiben am Original rund 7,5cm Platz zwischen Koffer und Reifen. Das kommt optisch mit den Bildern, die ich mir bisher angesehen hatte, so in etwa hin.

Der DASA-Tec-Adapter hat eine Breite von 29mm, d.h. diese kommen pro Seite dazu. 2% Spurbreitenerhöhung sind prüfungsfrei zulässig, Ich habe also allein durch diesen Adapter eine Überschreitung um 100%, also ziemlich genau: 2 x 29 - 30 = 28mm.

Halbiere ich die 28mm und rechne die entstehenden 14mm zur ET25 der originalen Wartburgfelge hinzu, komme ich auf eine Einpresstiefe von 39 als Mindestmaß für neue Felgen. Diese gibt es tatsächlich als 6J16, 5x112 für den W204. Ob die Freigängigkeit vom Reifen noch gegeben ist, muss ich am "lebenden Objekt" prüfen. Ja, 225/75-16 sind auf einer 6J-Felge machbar, freilich nicht schön aber selten und technisch noch zulässig. Ein 235iger Reifen nur mit Einzelabnahme und sehr wahrscheinlich reduzierter Traglast wegen der starken Flankenwölbung dank schmaler Felge. Das Gutachten zur Felge 8597 (gelb markiert) findet Ihr hier.

Apropos, Thema

(Felgen-)Traglast
HL10.40 - 5. Teil 

gutes Stichwort: Durch die Erhöhung des Ø vom Rad, verringert sich die Felgentraglast. Das hat etwas mit dem Biegemoment bei Kurvenfahrt und Hebelgesetzen zu tun, die innerhalb vom Rad auf den Felgenstern wirken. Je größer das Rad, desto länger der Hebel, desto kleiner die Traglast der Felge. Die Felge für den W204 hat 575kg bei einem Abrollumfang von 1955mm. Das entspricht einem 195/60-16, also der Serienbereifung der kleinen C-Klasse und reicht für den HL10.40 mit seiner 1000kg-Achse (1150kg) völlig aus. ABER es soll ja der 225/75-16 da drauf, der hat knapp 2270mm Abrollumfang.

Den ersten Fehler hatte ich bereits gefunden, die Felgen scheinen keine (aus "dem Netz", woher sonst) ET25, sondern eine ET45 zu haben, folgt man dem Wartburgwiki. (Selbst für'n Trabi hatte ich spontan eine ET33, 35 und 45 gefunden und es gibt offenbar nur die 35iger und 45iger - alles muss man x-fach gegenprüfen - irre!!!) Aber selbst mit einer ET45 würden bei 1530mm Spurweite und 1150mm breitem Koffer noch ca. je 4,5cm zwischen Reifen und Aufbau übrig bleiben. (1530 - 2 x ½ Reifenbreite, - 2 x ET - Kofferbreite) Die sehe ich beim besten Willen nicht. Zwischen Reifen und Rahmen ist offenbar ausreichend Platz, denn die Kotflügelhalter müssen so oder so beim Wechsel von 13" auf 16" versetzt werden.

Mir war bei der Berechnung der lichten Weite zwischen den Rädern noch ein gedanklicher Fehler unterlaufen. Ich hatte die Einpresstiefe abgezogen, die ist jedoch bei der Spurbreite bereits enthalten. Hab's korrigiert.

Na toll, ich muss mich nicht wundern, weshalb das so eng ausschaut. Der Koffer ist ca. 1400mm breit, mal so grob über'n Zollstock durch'n Zaun gepeilt. Im Nachbarort steht seit Monaten solch Anhänger in blau, weshalb ich den nicht auf'm Schirm hatte. Auf dem Rückweg von der Fellnasenrunde kam ich dran vorbei und hatte den Anker geworfen...

Freilich kenne ich die Zeichnung aus dem Modellbauforum, da stehen nur keine Koffermaße bei. Rausmessen wäre eine Alternative. Der Telefonjoker bei einer Firma, die solche Anhänger bereits x-Mal umgebaut hat, war leider auch nur die "Fifty-fifty-Chance".

Wie nun weiter? Ich überlege...
Wenn ich einmal einen Radkasten in den Koffer baue, ist's letztlich egal, wie weit der beidseitig nach innen hinein ragt, maximal eine handbreit oder so, mehr ist es ja nicht. Ein Belchkotflügel wäre da eigentlich cool, weil der bereits die benötigte Form hat und kann verschweißt werden. 

Auch das Spurproblem wäre lösbar, der DASA-Tec hat 4x160 auf 5x112, bzw. 5x100 und im kleinen Lochkreis gibt es 6,5er Felgen mit einer ET55. Damit wäre ich insgesamt nur etwa 10mm (2x 5mm) über der 2%-Reglung...

nachvollziehen, den er für seinen Wohnanhänger hinterm Jeep diesbezüglich hatte und bei ihm war der Lochkreis an der Anhängerachse frei wählbar... ;-)

Es werden letztlich doch 6J15, ET60 (Kronprinz "KPZ8420", 710kg / 2015mm), da sich der Verkäufer aus Marktredwitz der aktuell einzigen und ziemlich ranzigen drei 5,5J15 (20,- € VB/Stk.) auch noch extra für die Entsorgung seiner abgefahrenen Reifen bezahlen lassen wollte. Der Spaß hört echt irgendwann auf, vor allem wenn sich fast ein Dutzend der Anzeigen bei Kleinanzeigen um Altreifen, deren Montage und Demontage drehen. Leute gibt's..! :-\
Auf dem Anhängerabholweg zum Pfingstsonntag lade ich einen Satz gut aussehender 6J15 für'n Fuffi im nordöstlichen Sachsen-Anhalt ein: a) vier Räder, b) deutlich besserer Zustand, c) keine extra Sprit- oder Versandkosten und d) auch noch deutlich günstiger, als im gebrauchten Bundesland. DASA-Tec hat auch geliefert, fehlen noch Kugelbundradbolzen mit M12x1,5x??? und Reifen - muss ich messen, wenn ich's mal zusammenstecke. Bis dahin reichen vier Bolzen vom Schrotti...

COC, РИФ und Co.

Ich muss echt mal meine Aussagen von der vorhergehenden Seite bzgl. der РИФ-Anbauteile (Rockslider, Stoßstangen, usw.) richtig stellen.

Wie ich mir oben die Skitze bzgl. der Spurbreite ansehe, kam mir der Gedanke, weshalb die (auch) optische Weiterentwicklung beim UAZ dort nicht nachvollzogen wird. Die Skizze enttammt der 2016er Bedienungsanleitung. Beim Blick ins COC dann die große Überraschung. Es ist der UAZ Hunter in fünf unterschiedlichen Ausbaustufen, bzw. Varianten enthalten und das viel mir tatsächlich erst beim genaueren Hinsehen auf.

Links im Bild der "einfache" UAZ 31519, wie auf der Abbildung aus der Anleitung mit festem Dach, Timken-Achsen und Schraubenfedern vorn, wie man ihn hierzulande wegen der relativ kurzen Bauzeit wahrscheinlich nur sehr selten zu Gesicht bekommt. 

lackiert und eingebaut sind, brauche ich bei der DEKRA nicht wegen neuem TÜV vorsprechen. Außerdem fehlen noch ein paar Kleinigkeiten, die ich gelegentlich noch montieren will, das Glashubdach bspw., die Achsent-lüftung, zumindest die hintere Diff-Sperre (für die vordere muss die ganze Achse auseinander), Spannungsstabilisator für die Uhr, den zweiten Ventilator vom HMMWV, auch am Aschekasten wollte ich noch was grundlegendes ändern, usw. usw.

DEKRA fetzt :-\

Von "Ah, da sind ja Unterlagen dabei, das kriegen wir schon hin" zu "Leider können wir die eingereichten Unterlagen nicht anerkennen, entweder Sie bekommen ein Prüfzeugnis von einem Prüfdienst, bspw. vom TÜV-Rheinland, oder..." - natürlich sind da Unterlagen dabei, Herstellernachweis und Zertifikat zum verwendeten Material, was der Prüfer von Anfang an wusste, denn die eingereichten "Unterlagen" waren die abfotografierten Seiten eines ähnlichen Adapters (anderer Lochkreis) auf Kleinanzeigen, BEVOR ich mir den Adapter mit dem benötigten Ziellochkreis überhaupt erst gekauft hatte. Auch das wusste der Prüfer vor der ersten Aussage.

Und dann kommen da noch solche Worthülsen, wie: "Es scheint wohl auch für den Lochkreis des HL10.40 passende Felgen in 15 Zoll zu geben.", offenbar ohne sich außer Bildergucken in den KTA-Blättern überhaupt mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben. Selbstverständlich gibt es keine 15"-Felgen für's HL10.40. Gäbe es die, müsste ich den ganzen Zinnober mit den Lochkreisadaptern und Einpresstiefen für brauchbare Reifen nicht veranstalten. Da kann er offensichtlich das ganz alte HL900.40 mit den 311er-Felgen nicht vom HL900.40 mit den Felgen vom 353iger unterscheiden und hat scheinbar von der Idee hinter "IFA" auch noch nichts gehört. Was soll ein Heidenau "P36" im Gelände, außer wegschmieren?

↑ DAS wäre die DEKRA-konforme Alternative, einfach gruselig und in der Schule würde das heißen: "Thema verfehlt, Sechs, setzen!". :-\

wie man das Vorhaben seines Kunden abwimmeln kann, um in der gleichen Zeit drei Standardprüfungen durchzuführen, Plaketten zu kleben oder durchfallen zu lassen - Masse, statt Klasse, Quantität, statt Qualität...  

Das beste waren jedoch auf der Hintour die 10min Ohrenschmerzen, nachdem bei halboffenem Fenster zwischen Coswig und Klein Marzehns auf der A9, so'n Vollhonk mit eingeschaltetem Nachbrenner an mir vorbei flog. Ich war gerade mit dem weißen Flitzer auf der Mittelspur zum Überholen unterwegs, als von hinten irgendwas flaches links an mir vorbei hämmerte. Da stand definitiv eine satte 3xx im Tacho! Völlig irre. Wie gesagt, Fenster halb unten und durch die Betonmittelleitplanke direkt auf die Ohren. K.A., was das war, flach, breit, laut. Einfach nur viel zu laut in der Kategorie "startender Kampfjet". Der Porsche 9?? kurz hinterm Rasthof Fläming bei vmtl. abgeregelten 250km/h, war dagegen die sprichwörtlich "lahme Ente" und gefühlt nur halb so laut. Kurze Frage: Wie kommt man am gemeinen Mittelspurschleicher vorbei? Richtig, ganz links und wenn man gut ist, sieht man das Scheinwerferpaar von solch Spinner sogar im Spiegel als "seeehr weeeeiiiiit weg". Es spielt einfach keine Rolle, ob Du noch einen Schulterblick machst oder nicht! Der katapultiert Dich und die Insassen Deines Autos einfach ins Nirvana, von eben auf jetzt. Einziger Trost, es geht sehr schnell und Du merkst sehr wahrscheinlich nicht mehr, dass es in dem Augenblick vorbei geht. Falls doch, Shit happens. :-\

Höherlegung vorn

Wie schon angedeutet, sind die 30mm lediglich die Angabe zur Höhe der Federunterlage. Die originale hat noch ca. 8mm. Mit ein bissel zugestandenem Setzungsverhalten nach 10 Jahren, waren das ursprünglich wohl ca. 10mm. Damit kommen wir mit der Unterlage von 30mm auf reale +20mm zwischen beiden Federtellern, was völlig okay ist.

Ein bissel nervig ist der EInbau, weil man gefühlt die halbe Achse demontiert. Der Stoßdämpfer 

einfuhrsteuer auf 51,70 €/Dämp-fer, also irgendwas zwischen 250,- und 300,- € nehme ich an (für vier Dämpfer wohlgemerkt).

Die Antwort kam schneller als gedacht, quasi live beim schreiben dieser Zeilen. Knappe $100,- sind 83,- € via UPS. Damit lag ich gar nicht so verkehrt, denn das sind in Summe rund 345,- € tagesaktuell inkl. Versand und Steuern, also meilenweit entfernt von niedersächsischen Mondpreisen. Nicht ins Boxhorn jagen lassen, die 19% kommen auf den Gesamtpreis drauf, also inkl. dem Versand. Völlig "gaga", weil wir damit Steuern auf eine Dienstleistung bezahlen, die in einem anderen Land erbracht wird und durch den dortigen Preis bereits bezahlt wurden. Nicht drüber nachdenken deutsche Bürokratie in einer 100%igen Kolonie.

Warum direkt in den Staaten und nicht hier? Weil die Dämpfer (auch) bei Rancho nunmal nach Fzg.-Typen katalogisiert sind und diese Dämpfer hier wegen der fehlenden Fahrzeuge am Markt offenbar niemand benötigt, also auch nicht bei einem Händler rumliegen, bei summitracing mit Abstand die besten Preise über google angezeigt werden und sie internationalen Versand anbieten. Es lohnt auch keine Sammelbestellung unterhalb einer Containerladung, weil der Löwenanteil nunmal die gewichtsabhängigen Versandkosten sind. Sogar zwischen 55111 und 55113 unterscheiden sie sich um rund $ 5,-. Aber wenn ich einmal ordere, kommen gleich noch Ersatzfaltenbälge und PU-Buchsen dazu. 
¹) Wie Ihr seht, sind beim Satz RS984 die Hülsen mit dabei. Wer eh' auf PU umrüsten will, nimmt zwei Universalsätze für die unteren Augen und zwei RS978 für die oberen...

Ich werde mich für die RS55113 entscheiden, die +30mm Dämpferweg zum Original und minimal längerer komprimierte Länge sollten mit meiner Höherlegung recht gut harmonieren, ohne den Dämpfer in dessen internen Anschlag zu drücken. Soooo wahnsinnig doll verschränkt der UAZ unbeladen gar nicht. Er erinnert mich diesbezüglich eher an meinen ehemaligen Jeep CJ5 und der war ziemlich "bockbeinig" und beide sind kein Vergleich 

Vor allem ist's obernervig, wenn man in diesen Callcentern beim s.g. "Kundenservice" nur mit Nichtmuttersprachlern zu tun hat, die man als Muttersprachler wegen des starken Akzents kaum versteht. Das trägt definitiv zur Kundenzufriedenheit bei und hat offensichtlich System. → ²)

Lenkungsdämpfer 9.

Der Bolzen fehlt halt noch, ich hatte mir jedoch wegen des langen Schaftes eine (M16x1,5x140) Schraube für die untere Dämpferaufnahme besorgt. Dann nutzen wir halt die erstmal zum Probestecken und für's Foto.

Die beiden U-Scheiben und die Metallhülse (gelber Pfeil) positionieren den Dämpfer mittig über der Spurstange in Geradeausstellung der Räder. Sie entsprechen quasi den 20mm 6-Kant der Skizze () + 3mm U-Scheibe. Ich hoffe, Ihr könnt es Euch vorstellen. Der Bolzen sieht skizziert so aus, ist allerdings noch unterwegs.

Für die untere Aufnahme vom Dämpfer hatte ich mir besagte Schraube besorgt, deren Schaft eine Länge von 90mm hat. Die Schraube ist lang genug, um das Gewinde abzustechen und ca. 18mm Gewinde M14x1,5 neu zu schneiden. Mit dem geringeren Durchmesser erzeuge ich eine Kante, gegen die ich eine Mutter mit einer U-Scheibe verschraube, ohne dabei die Gummihülse vom Dämpfer zu quetschen. Üblicherweise sind dafür Metallhülsen vorgesehen. Die Mutter verhindert nur, dass der Dämpfer vom Bolzen abrutschen kann. Letztlich sieht die Schraube und auch der Bolzen auf der kurzen Seite aus, wie eine Paß-, bzw.  Schulterschraube nach DIN/ISO 7379. 

Damit kann sich der Dämpfer auf seinem Führungsbolzen in seiner Gummilagerung etwas schräg stellen und den sich ändernden Abstand und Winkel zwischen Spurstange und Achse, bzw. Festpunkt am Rahmen (rote Pfeile) während des Lenkes ausgleichen. Würde ich die Gummihülsen des Dämpfers zusammendrücken, würden über kurz oder lang die Dämpferaugen abbrechen.

Die untere Dämpferaufnahme besteht letztlich aus einem Stück Flachstahl, das mittels zweier 

Bügelschellen allerdings nicht. Zum einen hat der Dämpfer zur Spurstange rechts bei Volleinschlag nur ca. 1mm Luft, da scheuert also mit Sicherheit jedes Sandkorn. Ob das dem Prüfer reicht? Zum anderen sind die Bügel zu kurz, bzw. diese Blechklemmen zu hoch, um dort selbstsichernde Muttern nach DIN 980 verwenden zu können. Da muss ich also definitiv nochmal dran.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich's schon mal vermerkt hatte, das ist aber nicht ganz unwichtig. Der Rancho RS5406 hat 56mm Ø, am Auge vom Dämpfungskörper verjüngt er sich auf ca. 52mm Ø. Die Zug- und Druckstange hat einen Ø von 16mm. Die Augenbreite inkl. Gummi beträgt 36mm.

So bin ich erstmal zufrieden mit der Montage von des janze. Der Dämpfer sitzt gut, gibt ein stimmiges Bild und hat überall ausreichend Luft. Diese Klemmbleche der Ü-Bügel habe ich kurzerhand weggelassen, den Flachstahl also direkt an die Spurstange heran gerückt und werde ihn nochmal aufdoppeln, um ein Verbiegen zu verhindern. Als Schwachstelle bleiben die U-Bügel... 

Der Spanngurt wird übrigens zur Montage vom Panhardstab benötigt. Der Bolzen, bzw. die Schraube lassen sich an der Achse nur gewaltfrei montieren, wenn der Panhardstab über die Achse nach hinten gezogen wird und wenn der Bolzen sitzt, muss die Achse unterm Rahmen ein Stück nach links, damit die obere Schraube auch durch's Loch rutscht. ← DAS sind die typischen Fertigungstoleranzen am russischen Nutzfahrzeug, NICHT verbogene Stoßstangen! Wenn ich die Lager der Längslenker gegen PU-Buchsen tausche, muss ich so oder so mal die Vorderachse auf korrekten Sitz vermessen.

Diese unmöglichen Unterstellböcke sind nur etwas, um mal den Radwechsel abzusichern. Für die Rahmenhöhe völlig ungeeignet und in sich auch nicht sonderlich stabil. Ich habe die tatsächlich nur drunter, um den Lenkeinschlag testen zu können. Dafür sind nämlich meine großen Lkw-Böcke aus DDR-Zeiten wegen der Längslenkerachse dann leider zu groß, bzw. hätte ich die Räder demontieren müssen.

Der Bolzen für's Auge der Zug-, bzw. Druckstange vom Dämpfer. V.l.n.r.: selbstsichernde Mutter DIN 980 M14x1,5, U-Scheibe DIN 9021 (M12 auf Ø 14mm aufgebohrt), Dämpferauge komplett. Der Bolzen wird durch den Flachstahl (6mm) gesteckt und von hinten mit Mutter M16x1,5 DIN 980 und U-Scheibe DIN 125 verschraubt. 

bei ihr (im Haus, aber leider nicht in ihrer Bibliothek) liegt und dann war es auch für sie neugierigerweise die Challange herauszufinden, wie ich da überhaupt dran kommen könnte. Offenbar funktionierte ihr Intranet zu dem Zeitpunkt noch besser, als das Internet und sie hatte einen hausinternen "Telefonjoker". Am Ende des Tages musste ich noch 3x das Telefon bemühen, weil die entsprechenden Links zur Weiterleitung zum "grünen Formular", ohne das es eben den Passierschein A38 nicht gibt, leider nur per Direktlink via eMail funktionierten und nicht von der Webseite aus...

Man stelle sich bitte einmal vor, rechts neben der Jahreszahl stünde ein Preis inkl. Warenkorbsymbol, auf der Folgeseite könnte man auswählen, ob der digitale Download oder ein physisches Papierexemplar benötigt wird, ein Bezahlbutton und mit Zahlungseingang wird der Downloadlink freigegeben, bzw. die Kopie im Umschlag dem Postdienstleister übergeben. Man stelle sich das einfach nur mal vor, nur mal kurz, bitte!

Vor allem wäre das geballte Wissen unserer Bibliotheken tatsächlich auch nutzbar, für jeden, jederzeit. Merkt Ihr was?!

Bei diesem ganzen typisch deutschem Wahnsinn fiel mir noch ein, dass es die VEB Robur-Werke Zittau, Werk 7 Feuerlöschgerätewerk Görlitz zwar nicht mehr gibt, aber deren direkte Nachfolger. Mal schaun, was ich bei der BTG - Brandschutztechnik Görlitz GmbH herausfinden kann, zumal an meinem HL10.40 sowieso erst 1990 das erste Mal Räder montiert wurden, bevor die Auslieferung anstand...

Die Idee mit Görlitz war bahnbrechend, jedoch gibt es dort offenbar eine interne "Stallorder", über die nicht alle Mitarbeiter informiert wurden. Also Info's zu einem HL10.40 sind in Görlitz leider nicht mehr zu bekommen. :-( Also doch den offiziellen Behördenwahnsinn starten. Der Antrag ist bereits ausgedruckt, unterschrieben und damit geht es morgen früh zum Einwohnermedeamt zur Identitätsbestätigung, anschließend zur Post... 

Anfang nächste Woche bin ich nochmal beruflich bei der BF in Eisenach unterwegs, vllt. haben die eine Idee, ob und wo solch ein Anhänger bei einer ihrer Nachbarwehren herumsteht und 

Selbst die elenden Haubenscharniere bekommt man damit rostfrei - Nr. 2 muss allerdings nochmal ins Zitronensäurebad. Da kleben noch Lackreste dran und meine Strahlkabine hat Urlaub. Die russische Grundierung ist teilweise (so vorhanden) echt extrem widerstandsfähig. Die Motorhaube hatte die Entlackungsbude in Fischbach/Rhön im Sömmer '25 kaum sauber bekommen.

Als Anoden hatte ich einfach nur zwei Blechplatten in die Lauge gehängt. Das wird aber auf jeden Fall noch optimiert. Hier beim gegenseitig entrosten (Polung umkehren) hängen die Platten ca. 8cm voneinander entfernt, es fließen bereits 10A und die Amierungsstäbe sind handwarm! Da wird sich aber für die finalen Version sicher ein Kupferrohrreststück finden, vllt. auch eine dicke Stahlwanne mit Auslaufhahn, die kann man dann nämlich direkt als Anode nutzen... ;-)

Oh man ey, ich hätte in Chemie wirklich besser aufpassen sollen. Was willste machen, wenn einem die mathematischen Grundlagen der "gemeinen Brüche" komplett fehlen?! Mit knapp 42° Fieber und über Wochen bettlägerig macht man keine Hausaufgaben oder steckt seinen Kopf in ein Mathebuch. Da ist man froh, wenn man den Tag irgendwie herum kriegt und eine ½ Steite in Tom Sawyer liest, bevor einem vor Anstrengung die Augen zufallen. Doof, wenn zu dieser Zeit in der Schule ein komplett neues Thema angefangen wird, bei dem man die gesamten Grundlagen verpaßt und wenn man nach fast 12 Wochen (inkl. schwerem Rückschlag) wieder da ist, ist der Drops gelutscht. Dann guckt man in die gemeinen Brüche, wie das sprichwörtliche Schwein ins Uhrwerk und versteht zwei Jahre später die doofe Chemie nicht, weil dort gehts nur um Bruchrechnen... :-(

HL10.40 - 3. Teil

Leider gab es bisher von allen angeschriebenen Wehren nur Absagen. Bei der BF in ESA sind die gebremsten Fahrgestelle gänzlich unbekannt. Die BF in Erfurt nutzt zwar in ihren freiwilligen Ortswehren noch einige TSA- und STA-Anhänger, aber auch hier nur die ungebremste Varianten. Verteile ich die bisher "gefundenen" HL10.40 auf einer Karte, tauchen die bisher meist in Süd- und Ostsachsen, im Brandenburgischen und in Meck-Pom auf und außer zwei "Beobachtern" meiner Suchanzeige auf dem Kleinanzeigenportal, tut sich dort bisher nix...

Aber das Robur-Forum hat sich zurückgemeldet und mir drei der KTA-Datenblätter, die ich bei der DEKRA schon eingesehen hatte,

Die Berechnungsformel habe ich tatsächlich im Netz gefunden (siehe Screenshot). 

Der Faktor 0,97 für den dynamischen Radius steht im Thread weiter unten, der Reifen verformt sich wegen des Fzg.-Gewichts und ist rund "wie ein Ei". Die Formel lautet also wie folgt:

Ich berechne also erstmal das max. Biegemoment (Mbmax)) für die im Gutachten der Felge geprüfte Reifengröße 195/60-16 (≙ Abrollumfang): Mbmax = 2 x 5640N x (0,9 x 0,32m x 0,97 + 0,039m), Mbmax ≈3587Nm 
Zum Vergleich auch das Mbmax für die Zielreifengröße ≈4193Nm 
3587Nm < 4193Nm das geht so nicht, also muss die Traglast der Felgen herabgesetzt werden, um die errechneten 3587Nm nicht zu überschreiten: maxTraglast = 3587Nm : (2 x [0,9 x 0,372m x 0,97 + 0,039m]), maxTraglast ≈4931N : 9,81 ≙ 502kg - also paßt das um Haaresbreite ohne abzulasten. Mal schaun, was die DEKRA dazu sagt und ob deren Mathe genau so funktioniert?! :-) 
(Kommastellen gerundet)

Mathe ist Mathe!!! :-)

Für diverse VAG's gibt es eine 6,5J16 mit einer ET41.¹) Die Alcar 8426 hat 640kg Traglast bei 2025mm Abrollumfang. Das paßt aus diesem Blickwinkel sogar mit 235/85-16 (511kg/Felge) um vorn am UAZ und hinten wenigstens die identische Reifengröße zu fahren, dann hat man nur Ersatzdecken dabei und kann hin- und hertauschen. Ob der innen schon schleift... - keine Ahnung?! Mit einem 225iger Reifen hätte ich rechnerisch gegenüber dem 6.40-13 >5cm Platz zwischen Reifen und Kofferaufbau, bzw. Rahmen - Theorie und Praxis. Das ist bei einer Straßenwalze "Platz ohne Ende", im Dreck nicht viel. Der "TÜV" will mind. 6 bis 10mm zwischen Gummi und Stahl (je nach Quelle), ich hätte gern mehr davon für Steine, Schlamm und Äste. Zu Pfingsten werde ich den Anhänger abholen, die Adapter sind geordert und einen Felgendeal habe ich auch eingefädelt...

¹) Die oft als 6,5J16, 5x112, ET40 angepriesene 9490 ist offenbar "nur" eine 6J16, glaubt man dem Gutachten bei Alcar und die 

Allerdings habe ich bei der Subarufelge dann wieder das Problem mit der Traglast. Sie hat nur 537kg bei 1927mm Abrollumfang (≙ 205/55-16), d.h. 467kg beim 225/75-16. Ablastung auf 900kg abgelehnt!!! Arrrrrgh - ,./?!@#%

Also alles nochmal auf Anfang, welche Alternativen gibt es für 6.40-13? Die ollen Diagonalen mit einem Profil, welches man mit Wasserfarbe zuschmieren kann, müssen definitiv runter vom Anhänger! 4x160 ist ein absolut undankbarer Lochkreis, da gibt's einfach keine Alternativen.

Ein 195/80-15 könnte knapp mit der Innenflanke am Koffer vorbei gehen, wenn er auf einer 6 oder 5½J15, LK5x112 und ET60 vom ersten Vito, bzw. den frühen Sprintern montiert werden würde. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ergibt das unter der Achse +3cm, liegt innerhalb der 2% und müsste gerade so passen.

Die Felge hat laut Gutachten 710kg Traglast bei einem Umfang von 2000mm (≙ 195/70-15) und würde bei einem 195/80-15 noch knapp über 675kg Traglast mitbringen, das paßt auch locker. 

+3cm unter der Achse sind natürlich auch +3cm oberhalb. Was spricht gegen eine Entkopplung von Rahmen und Koffer? Und was die Kippneigung angeht, so muss das schwere Ersatzrad ganz sicher nicht direkt ins Sonnenlicht auf's Dach, sondern besser zwischen die Längsholme vom Rahmen. Abgesehen mal davon, legt die Spur auch um 3cm zu.

Ich muss mich wohl von dem durchaus sinnvollem Gedanken verabschieden, vorn und hinten die gleichen Reifendimension fahren zu können. Das wird nur mit aufwändigem Einbau von Radläufen in den Koffer etwas werden. Dito eine Anpassung der Spurweite (v/h 1465  auf 1530, bzw. 1560mm). Das sind immer-

Im mittleren Bild der gleiche UAZ, allerdings mit Spicer-Achsen. Das war ja genau das Detail, nachdem ich gesucht hatte und weswegen mir das überhaupt erst aufgefallen war. 

Variante 3 und 4 unterscheiden sich lediglich durch die unterschiedlichen Heckklappen. Hier geht es um die seitlich angeschlagene Tür mit Reserveradträger, wie ich sie habe und der unten angeschlagenen Heckklappe, analog zum UAZ 469 mit nach oben klappender Heckscheibe wegen des Stahldachs. (mit jeweils Timken-, bzw. Spicer-Achse)

Interessant ist die rechte Abbildung, denn die beinhaltet die große РИФ-Windenstoßstange mit Bügel, die Rockslider, Heckstoßstange mit Reserveradträger und den großen Dachgepäckträger von РИФ. Damit erklärt UAZ zumindest die Konformität der Anbauteile im Zusammenhang mit den europäischen Zulassungs- und Bauvorschriften am jeweiligen Fahrzeug. Das wird dann wahrscheinlich beim Buchanka ähnlich sein. Das ist aber keine ABE, falls jemand auf den Gedanken kommen sollte.

Die Skizze sind deshalb schief, weil sie schief gescannt (nicht von mir) wurden. Deshalb fliegen die auch regelmäßig aus "meiner Betrachtung" auf der Suche nach Informationen raus. (siehe Skizze wegen der Spurbreite) Ich hab sie mal "gerade" gerückt. ;-)

Georgenthal - Zn

Mein spontaner Ausflug nach Georgenthal heute (nein, ich hatte gestern am späten Nachmittag den sehnlichst erwarteten Anruf), brachte u.a. diese Teile zum Vorschein. Der Inhalt von der gelben Kiste oben. Acht Werktage und in Summe 40,- € für's Gegengewicht von einem Kasten Bier (ca. 20kg) etwa. Absolut fair und die Qualität paßt. Kann ich nur empfehlen!

...und zur Krönung des Ganzen, "kann ich mit der Bereifung spielen", wenn ich die 15"-Felgen im passenden Lochkreis gefunden habe. Natürlich, diese 4½J15 vom 311er sind auch "nur" mit 6.40-15, 155R15 oder gar 165R15 zu bestücken. Der hat ganz offensichtlich nur Bilder geguckt, anders käme er nicht zu solchen unsinnigen Aussagen! Der ist von seinem Chef (so klingt es zumindest in der letzten Mail), zurückgepfiffen worden, was wiedermal die Frage aufwirft, ob die DEKRA nicht eigentlich die Aufgabe hat, "die alten Fahrzeuge" aus dem Verkehr zu ziehen?! Vor ein paar Jahren wurde das über die s.g. "Abwrackprämie" erreicht. 

Heute geht das offenbar deutlich subtiler und es bleibt für die notleidende Fahrzeugindustrie und die Prüforganisation(en) eine reine Win-Win-Situation. Die einen verkaufen neue Autos, die anderen "prüfen" mit gesetzlich festgeschriebenem Monopol bis der Arzt kommt. Wie war das mit der Monopolbildung - so funktioniert dieser Selbstbedienungsladen innerhalb der Grenzen von 1991! :-(

Glaubt Ihr nicht? Was meint Ihr denn, weshalb die jahrelang über den Klee gelobte deutsche Automobilindustrie im Grunde nur ein Schatten ihrer selbst ist?! Innovationen - Fehlanzeige. Da spielen auch manipulierte Mängel- und Pannenstatistiken garantiert keine Rolle, indem man eben bei dem einen etwas "genauer" hinguckt und auf dem anderen Auge mit dauerhaft -3,5 Dioptrin und "40 Fieber" den konstruktiven Mangel nicht erkennen kann. Von den medial aufgeblasenen Skandalen und Rückrufaktionen, ganz zu schweigen. Und wer guckt hin? Richtig, die "unabhängigen" Prüforganisationen und natürlich sitzen diese mit den Versicherern, den Automobilclubs, Herstellern und der "Presse" alle am selben Tisch für das Stück fette Sahnetorte. Es ist eine Kunst, den übergroßen Elefanten im Raum wegen des Interessenkonflikts nicht zu erkennen. Er wird einfach konsequent ignoriert und das nicht nur in diessem Zusammenhang.

Ersatzteilkiste, etc.

Auf dem Rückweg mit HL10.40 im Schlepp, war ich noch kurz beim Lieblingsteiledealer und konnte ein paar interessante Ersatzteile für die Vorratskiste mitnehmen (es lag quasi auf dem Weg). Eine neue Wapu kommt üblicherweise

muß raus, idealerweise auch der Panhardstab am Rahmen, um die Achse weit genug absenken zu können. Freilich könnte man auch Federspanner nutzen, hab' ich keine passenden, zumal die auch immer einen Haufen Platz wegnehmen, den man zum Arbeiten braucht. Ein Scherenwagenheber und kleine Ratschenspanngurte (25mm Breite) tun es auch. 

Also, nachdem der Stoßdämpfer raus und der Panhardstab gelöst ist, klemmt Ihr den Scherenwagenheber zwischen Rahmen und Längslenker und senkt so die Achse nochmal ein paar cm ab. Hat die Feder so ca. 3 - 4cm Spiel, könnt Ihr sie über den unteren Federteller ohne Spanngurte ausbauen. Den Federtellersitz reinigen und am besten mit Silikonöl ein bißchen gängig machen, damit sich die neue Unterlage drauf stecken und drehen läßt. Zum Einbau müsst ihr die Feder vorsichtig durch zwei gegenüberliegende Gurte vorspannen, damit sie etwas kürzer wird. Vorsichtig, damit Ihr sie einfädeln könnt - mehr nicht! Sitzt die Feder zwischen beiden Federtellern, VORSICHTIG mit irgendeiner unkaputtbaren Verlängerung (NICHT die Finger!) die Gurte nacheinander entspannen. 

Bekommt Ihr die Feder nicht eingebaut, sollte der Abstand zwischen den Federtellern erhöht werden und nicht mit Gewalt die Feder weiter gespannt werden. Löst Ihr den ersten Gurt, schnellt die Feder einseitig auseinander und setzt den zweiten Gurt zusätzlich mit einem kräftigen Ruck unter Spannung. Spannt Ihr zu weit über die Gurte vor, fliegt Euch beim Entspannen des ersten, auch der zweite Gurt um die Ohren. Das wäre doof. Ist das soweit alles wieder in Position, läßt sich über die Feder die Auflage entsprechend durch Drehen positionieren. Es hat im Übrigen seinen Grund, weshalb die Schraube vom Stoßdämpfer nur zu lösen geht, wenn die Mutter vom Längslenker abgeschraubt und dessen hintere Schraube ein Stück zurückgedrückt wurde. So sichern die sich gegenseitig vor Verlust, falls sich die Mutter löst. Apropos, selbstsichernde Muttern nach DIN 980 nicht vergessen.

zum LR88 (S3) mit seinen Blattfedern rundherum. Aber gut, ich fahre den UAZ meist leer, weshalb die Höherlegung hinten mit den zu kurzen Dämpfern bisher nicht weiter auffiel oder gar an ihre Stoßdämpfergrenzen kam.

Die Bestellung lag in Summe tatsächlich bei $411,- inkl. $81,- Versand via DHL, statt der von Adam "berechneten" von UPS (im Shop gibt's drei Versandoptionen, 2x UPS, 1x DHL) für die 4x 55113 dazu je 2x PU-Buchsen und Faltenbälge. Die 19% könnt Ihr selbst addieren. Je nach Tageswechselkurs in Summe zwischen 105,- und 110,- € je Dämpfer, einbaufertig, PU-gelagert, frei Haus!

Bremsschläuche

Achtet mal drauf, ist mir bei der Demontage vom Dämpfer aufgefallen, ziemlicher Pfusch ab Werk, der weder dem letzten Prüfer, noch dem bei der Vollabnahme 2019 aufgefallen war.

Das Halteblech der Bremsleitung ist verbogen was dazu führt, dass der Bremsschlauch zwischen Blech und Achsflansch leicht geknickt war. Bevor ich's Foto gemacht hatte, hatte ich den Bremsschlauch schon aus dieser äußerst beschissenen Lage "befreit". Ich will mal mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass das irgendwo im Gelände "passiert" ist. Auch das Bremsankerblech hat nen "Abstelltreffer", als ob der UAZ-Rahmen im Werk mal vom Band genommen und irgendwo zwischengelagert wurde, bevor Motor und Karosserie montiert wurden oder die vormontierte Achse irgendwo unsachgemäß herumlag...(das ist sogar wahrscheinlicher) Ich wollte ihm eh' Stahlflex spendieren. ;-)

Allerdings ist das Thema Bremsschläuche ein richtiges Scheißthema, denn es gibt zig verschiedene Varianten an Bremsschläuchen, auch wenn der UAZ letztlich nur vier Stück hat. Das Problem ist die Variantenvielfalt der Achsen, Trommel- und Scheibenbremsanlage, mit und mit ohne ABS und äußerst unübersichtlichen und m.M.n. ziemlich 

U-Schellen, bzw. Bügelschellen M8, Ø 32mm an der Spurstange festgeklemmt wird. Die Paß-, bzw. Schulterschraube wird zur Auffahme des unteren Dämpferauges durch den Stahl durchgesteckt und mit dem Kopf verschweißt. Anstelle vom Flachstahl kann man auch ein U-Profil nutzen und die Schenkel entsprechend einkürzen, dann ist im Blech ausreichend Stabilität gegen den "Ziehharmonikaeffekt", sprich verdrehen und verbiegen. 

Man kann das Halteblech auch abwinkeln und die Bügelschellen "von oben", statt "von vorn" verschrauben, das ist letztlich jedem selbst überlassen.

Die "Paß-", bzw. "Schulterschraube" berechnet sich aus der Breite der Dämpferaufnahme (im Falle des Rancho RS5406 = 36mm) und der Materialdicke vom Blech für die Schulter-, bzw. Schaftlänge + dem notwendigen Gewinde für eine Sicherungsmutter und U-Scheibe. Es ist letztlich keine Paß-, bzw. Schulterschraube, denn bei denen ist der Schaft in einem sehr eng definierten Toleranzmaß gehalten. Das ist bei uns nicht der Fall, sondern wir verwenden den Standardschaft einer normalen Schraube M16. ;-)

²) Das Paket kam doch und die Storry dahinter kann man eigentlich nicht erzählen, so irre ist die. Nur so viel, DHL konnte tatsächlich mal nix dazu und hat einfach "seinen Job" gemacht.

Da ist der Bolzen und bekommt Anfang Mai seine Zinkschicht. Ihr seht, die rechte Seite ist nur eine "Kopie" der Serienschraube. Material ist 42CrMo4.

Da ist das gute Stück für "unten" an der Spurstange. Leider einmal für's Regal. :-\ Ich hatte meinem Schmied die besagte Schraube M16x140 überreicht und ihn gebeten, sie auf 58mm einzukürzen und mit 18mm Gewinde M14x1,5 zu versehen. Leider hatte er sich bei der Gewindesteigung vertan und mir die Schraube fix in Edelstahl "kopiert". Man kann Edel- und Baustahl zwar miteinander verschweißen, hat dann aber ein Kontaktkorrosionsproblem, was sich sehr wahrscheinlich direkt über der Fahrbahn nicht wirklich lösen läßt. Also einmal Muster- und Formenbau und ab ins Regal und nochmal das Ganze...

Auch hier ergibt sich die Schaftlänge aus der Breite des Dämpferauges (RS5406 = 36mm) + Materialdicke des zu konstruierenden Halteblechs (in meinem Fall 4mm). Der Bolzen wird durchgesteckt und am Kopf verschweißt. Gewindeseitig wieder eine selbstsichernde Mutter mit U-Scheibe (DIN 9021) für M12-Gewinde (13 x 37 x 3), die ich auf Ø14mm aufbohre. Damit stützt sich die U-Scheibe an der Schulter des Bolzens ab und staucht nicht das Gummi vom Dämpferauge. D.h. der Dämpfer bleibt im Lager beweglich, wie links beschrieben.

Wer keinen Dreher hat, besorgt sich die passende Schulterschraube DIN/ISO 7379. Ob die

Ich habe mich bewußt gegen ein Verschweißen von Bolzen und Flachstahl entschieden, denn so kann der Bolzen wieder aus  42CrMo4 gedreht werden, was sich im Grunde nicht mal eben so verschweißen läßt.

So, nun nochmal in Ruhe drüber nachdenken, alles wieder demontieren und ab ins Paket zum galvanisch verzinken...

HL10.40 - 2. Teil

Ich hatte heute ein längeres Telefonat mit dem Herrn im graugrünen Kittel hinsichtlich des HL10. Soweit, so gut. Die Lochkreisadapter von 4x100 auf 5x112 sieht er nicht als Problem an, auch nicht die 16"-Bereifung. Voraussetzung ist natürlich, dass das von der Freigängigkeit alles so paßt, wie wir uns das in der Theorie vorstellen. Ein nicht ganz unerheblicher Hinweis kam zur Spurbreitenänderung, die sowohl durch die wesentlich breiteren Reifen (6.40-13 auf 225-75/16), als auch durch die Lochkreisadapter verursacht wird. Dort sind (erstmal) nur 2% zulässig, also 15mm pro Rad. Im Zweifelsfalle muss das eben über die Einpresstiefe der zu besorgenden Felgen einigermaßen ausgeglichen werden, so das möglich ist. Die Wartburgfelgen 6.40-13 dürften eine ET25 haben, 16" Stahlfelgen mit einer ET50 für bspw. den VW Caddy habe ich auch schon gesehen...

In den KTA-Blättern stehen wohl um die 1500mm Spurweite der Achse drin. Nachlesen kann ich's leider nicht, weil meine eigene KTA-Blatt-Sammlung, die ich vor Jahren mal kostenlos dem Robur-Forum zur Verfügung gestellt hatte, auf der Sicherheitskopiefestplatte in die ewigen Jagdgründe aufgegangen ist.¹) In dem Zusammenhang tut sich der Gutachter allerdings schwer damit, den Anhänger als "Anhänger für Wechselaufbauten HL10.40" einzutragen. In den KTA's steht er wohl "nur" als STA-, TSA-, Boots- oder CO₂-Anhänger mit den jeweiligen Aufbauten drin. Im Bundesarchiv der Stasi-Unterlagen gibt es allerdings eine Betriebsanleitung für den Feuerwehranhänger HL10.40. Warum bei den Stasi-Unterlagen? Nun, der Kram war u.a. der Abteilung "BCD", d.h. "Bewaffnung und Chemischer Dienst" zugeordnet, also im Sprachgebrauch der gebrauchten Bundesländer, die ehem. "Waffen und Gerümpel- ähm Gerätewarte", bzw. die drüber stehenden Beschaffungsämter und heute "Mitarbeiter:Innen Führungs- und Einsatzmittel". Mal schaun, ob ich dort an eine Kopie herankommen kann. :-\

¹) die Herren Admins reagieren leider nicht auf Mails - scheinbar muss ich mich da erst wieder anmelden, fünf sinnlose Beiträge verfassen, um Zugang zu den von mir zur Verfügung gestellten Unterlagen zu bekommen - das ist sowas von unnötig :-(

Passierschein A38...

...oder der Antrag zur Einsichtnahme in eine Stasi-Akte.

Kein Witz! Um an die Betriebsan-

wir ggf. entsprechende Unterlagen ausgraben können.

Parallel dazu fiel mir noch ein, doch auf BOS-Fahrzeuge.info zu recherchieren, ob nicht doch noch das ein oder andere Fahrgestell auftaucht und siehe da, eine Handvoll habe ich zumeist mit der falschen Bezeichnung als HL900.40 gefunden. Also neben dem Anschreiben der großen BF's in Dresden. Leipzig, Potsdam, usw., hatte ich auch kleine Ortsfeuerwehren angeschrieben und teilweise auch schon Absagen erhalten, weil die Anhänger bereits vor Jahren ausgemustert wurden. Es bleibt spannend.

An der Stelle wundert mich nicht, dass die Foren im Netz im Grunde fast alle mausetot sind. Bei Panzerfreund.de dauert es über vier Tage, bis (hoffentlich) nach Erinnerung an den Admin mal ein Beitrag "freigeschaltet" wird. Bei IFA-Tours diskutiert ein Moderator über Zulassungsvorschriften, obwohl es ihn gar nicht interessiert und teilt das dann öffentlich in einem Beitrag dem Diskussionspartner mit, als er an der Reihe ist, das eigenen festgefahrene und äußerst gefährliche Halbwissen zu überdenken (ja, das ist anstrengend, keine Frage). Im Robur-Forum hat sich noch immer niemand zu Wort gemeldet, um mir den Zugang zur "eigenen" Datenbank zu ermöglichen... läuft! (alles auf...)

facebook

...wo man drei Tage später keine Info mehr findet, weil einem der Beitrag dank Algorithmus nicht wieder vorgeschlagen wird und Dir die "Suchfunktion" nur erzählt, was Dich statt dessen zu interessieren hat. Vor allem paßt "das geballte Wissen" in die Hosentasche und Du kannst jederzeit zumeist unqualifizierte Kommentare dazu abgeben, die nach besagten drei Tagen sowieso wegen ihrer Irrelevanz im digitalen Nirvana verschleiert wurden.

"Folge den Dingen, die Du liebst." - wozu, die laufen i.d.R. nicht weg. "Ja, Du hast recht." um direkt den nächsten Blödsinn von irgendwem zu liken. Keine assozialen Medienlinks, keine Konten!

per Mail zugeschickt. Damit sind erstmal zumindest die techn. Daten safe und ich kann damit arbeiten. Die Spurweite von 1,53m ist interessant (bzgl. der Lochkreisadapter und 2%-Reglung), die 100km/h stehen auch schon drin, damit entfällt diese Prüfung, usw., usw.

Es gibt da noch (entgegen meiner Annahme) den HL10.40SB, wobei das SB für Schaumbildner steht, nicht für den CO₂-Anhänger. Da hatte mir meine Erinnerung einen Streich gespielt. Wie gesagt, ich hatte die ganzen Unterlagen vor Jahren mal dem Robur-Forum zur Verfügung gestellt und selbst im mehrfachen Datentransfer von einem sehr netten Zeitgenossen aus dem Magdeburger Raum per SD-Card und Brief bekommen. Es ging dabei um den Erhalt der Datensätze und wir waren uns absolut einig, daraus keinen Profit zu schlagen, wie diese...

...Pappnasen. 5,- für eine billige Kopie bis 15,- € pro Blatt sind eine Frechheit, für ein doppelseitiges A4-Blatt mit ein paar techn. Angaben, die man im Zweifelsfalle bei der DEKRA einsehen kann und letztlich von diesen Typen zur Wende aus den Behörden geklaut wurden. :-(

Woher ich das weiß? Diese Blätter waren in meiner ehem. Behörde auch vorhanden, mal mehr, meist weniger vollständig, bzw. als Loseblattsammlung gepflegt und auf dem damals aktuellen Stand gehalten. Dazu das gleiche mit den Westunterlagen (tatsächlich, vergleichbare Datenblätter gab es auch aus den gebrauchten Bundesländern) und man konnte dabei zusehen, wie das Zeug immer weniger wurde. Zuerst die MdI-Ferngläser 7x40 mit Gummierung (solch eins hatte ich tatsächlich einmal live in der Hand als Nachwendeberufsanfänger), danach die 8x30 ohne und reihenweise solche, zur damaligen Zeit noch wichtigen Nachschlagewerke... ebay & kleinanzeigen - dort tauchen auch die anderen Unterlagen "aus Nachlässen" wieder auf und werden vergoldet. 

HL10.40 - 4. Teil
Spurbreite

Laut KTA-Datenblatt 1530mm, davon 2%, entspricht 30,6mm, im Grunde ist also Erhöhung der Spurweite um 15mm pro Rad prüfungsfrei¹) zulässig. Die Originalfelge 4½J13 hat eine Breite von 114mm und eine ET25.

¹) "prüfungsfrei" bedeutet OHNE zusaätzliche Prüfung der Stabilität und Tragfähigkeit der Achse. Selbstverständlich müssen Spurplatten oder andere Einpresstiefen geprüft und eingetragen werden, so keine ABE existiert.

sollten es wissen. Also Vorsicht, lieber drauf gucken, ggf. nachmessen und vor allem nicht blind den google Suchergebnissen vertrauen! Mir war das auch erst aufgefallen, nachdem mir die Felge x-fach als 6,5J vorgeschlagen wurde und ich nach dem Lastindex der Felge gesucht und sie nur bei den 6J gefunden hatte. Offenbar haben die Suchmaschinen ein Punktierungsproblem. :-\

Im direkten Vergleich der 225iger auf der 6J-Benzfelge zum 235iger auf der 6,5J-VAG-Felge. ET39 und 41 nehmen sich nicht viel, spannend wird die tatsächliche Reifenbreite und der Abstand zum Metall... Zum Vergleich, zwischen Spurstangenkopf und Flanke vom 235/85-16 gehen auch nur 3 Glieder vom "Zöllichen" durch. Das sind gerade so 10mm und eine gute Ausrede für Spurplatten. ;-)

Im Offroad-Forum gibts auch mindestens einen auf 235/85-16 umgebauten TSA, allerdings mit einem der alten und ungebremsten HL900.40 Fahrgestelle. Wenn ich das im betreffenden Thread richtig lese, sind dort Boost-Felgen vom Landrover und Lochkreisadapter mit 25mm montiert. Die s.g. Boost-Felgen haben eine 7J16, ET33. Der alte TSA hatte eine Spurweite von 1520mm. Nimmt man alle Daten zur Hand, käme ich mit meiner ET41 pro Rad insgesamt 5mm näher an den Koffer. Ich denke es paßt, allerdings weiß ich nicht genau, welche ET die alten 4½J15, 5-Loch Felgen aus DDR-Zeiten von den frühen HL900.40 hatten, bevor diese mit der kleineren 4½J13, ET25, 4-Lochfelge vom 353iger ausgeliefert wurden und welche Variante als Basis für den Umbau diente. Es könnten die Felgen vom 311er mit einer ET45 sein, da hier der 6.40-15 als Reifen vorgesehen ist. Die ET33-Felge war wohl "nur" eine 4J15, also schmaler... - Da wäre der Gleichteilekatalog der ehem. Baumechanisierung echt hilfreich heutzutage...

HL10.40 - 6. Teil

Wenn ich mir allerdings dieses Bild ansehe, um das ich den Verkäufer gebeten hatte, zweifele ich ernsthaft an den Maßen. 

hin knapp 10cm Unterschied, die zwar minimal durch die etwas geringere Reifenbreite kompensiert werden.

Aber gut, ich wollte eh noch ein paar Milimeter auf 1485mm (+10mm / Seite) raus rücken. Damit komme ich außen über die Räder gemessen auf (1485 + 2 x ½Reifenbreite) 1720mm zu 1755mm vom Anhänger. Das ist wichtig um die Rollwiderstände in Schlamm, Schnee und lockerem Sand zu minimieren. Wenn der Anhänger seine "eigene Spur" zieht, benötigt er dafür höhere Zugkräfte, als wenn er bereits in der Spur vom Zugfahrzeug rollt. Vllt. finde ich ja auch 185/80-15 in brauchbarem Profil, mit den 5,5er Felgen ist das zumindest im Bereich des möglichen. 

interessante Kleinigkeiten: Spannend finde ich übrigens das Innenmaß 1230mm zwischen den Reifen. Gemessen hatte ich an meinen 235/85-16 auf 6,5J16, ET40, 1235mm und habe tatsächlich ~10mm Platz zwischen Reifenflanke und Spurstangenkopf. Die 1230mm scheinen noch von den 8.40-15 zu stammen, die sind m.M.n. noch etwas bauchiger. 

Wahnsinn, was letztlich von einem falsch übermittelten oder falsch verstandenen Maß abhängt, welch Kettenreaktion das im nachfolgenden Gedankengang verursacht. Dito falsche Angaben im Netz, über die man immer wieder stolpert. Ich kann den Aufwand von meinem Bruder nun

"Der iss ja doof, der läßt verzinkte U-Scheiben nochmal verzinken!" - absolut. Spezial-U-Scheiben für M12 mit Ø13mm Bohrung, aufgebohrt auf Ø14mm... Wär' tatsächlich doof, wenn ich die nicht in die Galvanik gegeben hätte. ^^

Lenkungsdämpfer 11 - final

Die Bolzen sind vom Verzinken zurück und dann war die Montage letztlich nur noch eine Sache von einer knappen Stunde. Warum, das Positionieren vom Panhardstab ist halt allein, ohne 3. und 4. helfende Hand nur mit einem Spanngürtchen möglich und das dauert eben einfach - ist so.

Ich fange mal bei der achsseitigen Aufnahme an. Original war da bspw. zwischen Mutter mit Fahne und Panhardstabaufnahme gar kein Sicherungsring (Pfeil) dazwischen, nun ist einer montiert. Ist halt ein bissel fummelig.

Sitzt der Panhradstab an der Achse, ich hatte es glaube schon erwähnt, musste bei mir alles etwas seitlich gezogen werden, dass der obere Bolzen, ebenfalls neu verzinkt und mit selbstsichernder Mutter versehen, auch durchgesteckt werden kann. Danach die eigentliche Dämpfermontage ist ein Kinderspiel und selbsterklärend. Zwischen Dämpfer und Spurstange sind letztlich nur ca. 5mm Platz, dass reicht aber aus, da sich die Position zueinander nicht verändert, so dass sich Spurstange und Dämpfer berühren würden. Letztlich tut das nur der rote Faltenbalg, aber der dürfte so oder so nicht das ewige Leben haben. Aus dem Motorradsektor kenne ich für die Federgabeln s.g. "Neoprenstrümpfe", die schützen die Zug- und Druckstange vom Dämpfer auch vor Sand und Staub. Suchwort: "Neopren Gabelschützer"

Den Fahrbericht zum Dämpfer reiche ich gelegentlich nach. Ihr seht ja, dass der UAZ da noch auf Böcken steht. Bevor die verzinkten Türen vom letzten Jahr nicht 

beim Steuerkettenwechsel mit dran. Auch einen Rippenriemenspanner kann man liegen haben.

Gaaaanz wichtig, die Höherlegung an der Vorderachse. Angeblich +30mm, dann hätte aber die originale Federauflage -2mm. Das ist wohl eher unwahrscheinlich. Also nachmessen beim Umbau, ich werde berichten...

Phänomenal bleiben die Straßenbauämter. Können die nicht einfach mal ne fette Infotafel an die A14 stellen, dass die B180 südlich von Aschersleben dicht ist, wenigstens an die A36. Nö, wozu denn, mitdenken wäre zuviel verlangt. Genau wie der Idiot mit seinem roten Honda "sounso", zwischen Sandau und Schönhausen an der Elbe... Fuhr der doch mit raumzeitkrümmenden 68km/h zum Pfingstsonntagnachmittag auf ner Bundesstraße, pflückte nebenbei Blümchen und plauderte fröhlich und völlig unbekümmert mit seiner Beifahrerin, dass der nachfolgende Verkehr gezwungenermaßen wilde Überholmanöver starten musste. Die sind alle so alleine auf der Straße - irre. Aber auch ich habe ein passende Lücke im Gegenverkehr gefunden, dass ich mit dem völlig untermotorisierten 75PS-Dacia und cw-optimiertem STA-Koffer an der Plaudergesellschaft vorbei kam. Dabei liegt das HL10.40 wie ein Brett hinterm Auto, hüpft nicht, springt nicht - gutes Fahrgestell! Durfte ich gerade gut 400km erfahren. So (!!!) muss ein Anhänger hinterherlaufen! "1.) eine Zulassung des Anhängers für 100km/h ist leider nicht möglich, weil die hinterlegten KTA-Daten-blätter dies nicht hergeben." O-Ton Dekra Prüforganisation?! Die kommen nichtmal auf den Gedanken, die Kriterien für eine 100km/h-Zulassung zu prüfen. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass dort viel zu viele BWL'er und Leute aus dem Verwaltungsrecht das Sagen haben. Offenbar prüft man zuallererst,

Stoßdämpfer v/h

Der vordere Serienstoßdämpfer hat im komprimierten Zustand eine Länge von 32cm und expandiert von 48,5cm. Laut Ersatzteilnummer 3151-2905006 sind sie vorn und hinten identisch. Nein, hinten ist der 315195-2915006 verbaut. Zum Suffix "-01" und "-03" habe ich bisher nichts herausgefunden, vermutlich handelt es sich bloß um die Weiterentwicklungen / Varianten innerhalb vom Produkt.

Anbieter in Russland gibt es gefühlt mehr als ein Dutzend, das könnte Ihr selbst yandexen und da sind die hierzulande völlig überteuerten gelben aus China noch gar nicht mit dabei. Kleiner Fakt am Rande, mit der +20mm Höherlegung, sind die originalen Dämpfer bereits zu kurz, also muss er sowieso ganz raus und mir ist bewußt, dass sich das alles auch erst wieder bei Belastung setzt. Ist trotzdem knapp!

Rancho-Katalog - ich habe die relevanten Info's mal extrahiert: Als Ersatz für den Seriendämpfer würde ich vorn den RS5401 favoritisieren, für hinten den RS55118. Wenn's voll einstellbar sein soll, vorn noch den RS999113, wobei er komprimiert mit 33,7cm zu lang ist im Vergleich, ggf. sollte der Federanschlag begrenzt werden. Für hinten und bei Höherlegungen müsst Ihr selbst schauen. Für +20mm vorn, könnt Ihr die hinteren Dämpfer nutzen, für +3,5cm hinten sehr wahrscheinlich s.g. Spacer, wie sie beim Jeep Wrangler verwendet werden. ¹)

Mal schaun, was mir Adam von summitracing für Versandkosten berechnet. Dazu die 19% Umsatz-

schlecht gepflegten Ersatzteilkatalogen. Hinzu kommt, dass man die Bremsleitungen nicht einfach abschrauben und tagelang als Muster zum Stahlflexspezi wegschicken kann, ohne das Leitungssystem wieder zu verschließen. Dann wird vmtl. das Thema Innenrost sehr schnell ein ernsthaftes Problem werden, was bei aktueller Ersatzteilbeschaffungssituation auch nicht cool ist. Mal kurz 200km zum Spezi fahren, bei dem auf dem Hof das Bremssystem auseinander pflücken, auf gut Glück dort ein paar Leitungen fertigen lassen (das Problem sind die recht großen Gewindedurchmesser), um dann mit hoffentlich neuen Bremsleitungen, bzw. mit Pech und den alten wieder heim zu rollern - keine Alternative!

Deshalb drücke ich mich noch davor. Vllt. finde ich eine brauchbare Möglichkeit, das Bremssystem sinnvoll zu verschließen, solange der UAZ sowieso aufgebockt auf neue Dämpfer wartet.

Ihr seht es , der Detailgrad ist enorm, aber auch erst, wenn man die Zeichnung entsprechend vergrößert, zumal das selbe Teil "zur besseren Übersicht" mehrfach dargestellt wird. Nein, alles gut! Auf A4 oder einem Lesegerät für Microfiche wäre das kaum zu toppen. Auf einer Darstellung im Browser, die sich leider nur minimal vergrößern läßt - fürchterlich! => klick <=

Also, wir benötigen 
2x 3160-3506060 - vorderen unteren Bremsschlauch und
2x 3160-3506085 - "vorderer" oberer Bremsschlauch, wobei der vordere obere Bremsschlauch auch der hintere obere Bremsschlauch und damit austauschbar ist. Genau wie vorn unten, linke und rechte Seite. Alle Klarheiten beseitigt? Dann werft mal einen Blick auf diese und auf diese Seite. Bei der ersten lief irgendwas mit der Zuordnung zwischen der Grafik und den Ersatzteilbezeichnungen schief und beide Seiten liegen direkt nebeneinander. Kein Wunder, dass ich da durcheinander komme. Die 3160- 3506085 gibt es in unterschiedlichen Längen für Höherlegungen.

Blog III
Kapitel 3

Der Verschleiß an den Radmuttern...

...ist auch heftig, vor allem wenn man den abstehenden Grat betrachtet, der definitiv ziemlich schmerzhaft wird, falls er im Finger stecken bleibt. Wie oft hatte ich das Rad runter in den 2½ Jahren? Etwa 20x. Ist viel, weiß ich, aber so ist das, wenn man 2x andere Reifen aufzieht, Freigängigkeiten prüft, hier, da und dort herumschraubt, mal etwas nachmessen muss, usw. Das alles bei beengten Platzverhältnissen und unter der Prämisse, dass der UAZ mehr oder weniger rollbar bleibt.

Also Augen auf beim Radwechsel, die Muttern können im Grunde so wie sie sind, direkt ins Altmetall wandern. Mal schaun, wie die Felgen aussehen. Ersatz gibt gab es relativ günstig bei uazparts. Ich hatte das Tütchen mit 5 Stk. Mitte Februar '26 noch für 12,- € bekommen, jetzt (Ende Mai) sind's fast 22,- € sind sie nicht wert, so weich, wie die sind! Und nein, die Muttern hatten nie mehr als 120Nm - Fakt! Gut, dass Nils mir die 9er-febi abgedreht hatte.

Wozu DEKRA?

"...Reine Materialnachweise oder andere Dokumente, die lediglich vom Hersteller der Bauteile kommen, ohne anschließend nochmal durch ein Prüflabor bestätigt/geprüft überprüft wurden zu sein, können in diesem Fall nicht anerkannt werden. Eine eigenständige Nachweisführung mittels Berechnungen oder zerstörungsfreier Prüfmethoden werde ich nicht durchführen. ..."

Von wem, wenn nicht zuallererst mal vom Hersteller UND dessen Lieferanten, von dem das verarbeitete Material stammt?! Der garantiert dafür, der steht dafür gerade, der ist dazu verpflichtet! Was bildet sich dieser Fatzke von der s.g. Prüforganisation eigentlich ein? Diese Pfeifen lassen sich fürstlich für "copy & paste" bezahlen, denn nichts anderes tun sie, wenn sie auf Teilegutachten, Bestätigungen durch Prüflabore nach "VdTÜV-Merkblatt 751", etc. bestehen. Ich kann derartige Forderungen bei nicht alltäglichen Materialpaarungen oder wilden Legierungen durchaus nachvollziehen, die man als Normalsterblicher gar nicht und als Verarbeiter nicht einfach so bekommt. 
Aber doch nicht bei ST52!!!

Steuer, Zoll und Co.

Mit Steuern, Gebühren und Zoll sind's 112,- €/Dämpfer. Die 30,- € für Zoll und DHL hatte ich oben nicht auf'm Schirm. Klappt die Zustellung bis Freitag, war das Paket eine Woche unterwegs. :-)

HL10.40 - 7. Teil

Das ist jetzt ein uralter 195/70-15 noch vom Vorbesitzer auf der Felge mit 60iger ET. Innen ist gar nichts "im Weg" und ggf. kann der Kotflügel noch ein Stück nach oben und um die Breite einer dicken U-Scheibe DIN 7349 nach außen, um einen 195/80-15 mit "richtigem" Profil optisch besser unter zu bringen. Der ist im Durchmesser nochmal mind. 4cm größer. Mehr ist gar nicht nötig.

Die verwendeten Achse stammen von den VEB Rossweiner Achsen-, Federn- und Schmiedewerken "Hermann Matern" SHMR oder wie bei meinem HL10.40 aus der ehem. Volkswerft Stralsund. Sie ist vom Typ SKC 045-10-2 und hat tatsächlich sogar ein Schildchen, selbstverständlich OHNE die vom Prüfer erhoffte 100km/h-Angabe. 1000kg stehen drauf und 03/90 als Produktionsdatum. Hat er bestimmt nur gut gemeint, der werte Herr Prüfingeneur, der Wille zur Aufklärung war erkennbar...

Wie geht es nun weiter? Ich denke nicht, dass er sich nochmal melden wird, denn ich habe ihm sehr deutlich geschrieben, was ich von seiner Herangehensweise und offenbar völlig fehlgehenden Identifikation mit seinem Beruf halte. Beruf kommt von Berufung, zumindest identifiziere ich mich mit meiner Tätigkeit, vor allem wenn ein langer Ausbildungsweg dran hängt. Ich habe auch keinen Grund, da irgendein Blatt vor den Mund zu nehmen. In nächster Zeit werde ich wieder jeden Tag bei der örtlichen TÜV-Niederlassung sein, die zwar keine Fzg.-Prüfungen vornimmt, aber mir mit Sicherheit innerhalb ihrer Strukturen einen passenden

Möglicherweise gibt es interne Absprachen zwischen den Prüforganisationen, wer was macht. Das wäre aber tatsächlich eine Kartellbildung und strafbewährt. Allerdings funktionieren die Schutzmechanismen in diesem Staatsgebilde nicht, was wir ja nun zweifellos tagtäglich an der Tankstelle ablesen können, weil sich der Staat über die Steuereinnahmen dumm und dusselig verdient. Wäre das kein Kartell, wäre der Sprit aus Schwedt aus russischem Uralöl günstiger, als der aus dem teureren Nahen Osten importierten Rohöl. Man braucht keine Absprachen, einer erhöht, alle anderen ziehen nach. Heute Shell, morgen Aral, übermorgen BP, usw. dann wird neu gemischt.

Zurück zum Thema: In Summe steht einer Eintragung der Lochkreisadapter nach dem "VdTÜV Merkblatt 751" nichts im Wege. Alle Mindestabstände werden deutlich (!!!) überboten, die Anlageflächen sind nahe den Originalabmessungen, Felgen- und Reifentragfähigkeiten verstehen sind von selbst und das ich an einer Felge für Kugelbundverschraubung keinen Kegelbund oder Flachkopf verwende, sagt mir bereits der gesunde Menschenverstand. Der Prüfer darf das natürlich kontrollieren. Das solch "Kleinigkeiten" wie Freigängigkeit und Radabdeckung gewährleistet sind, dito. Alles kein Hexenwerk, bis auf die Suche nach dem Typ mit dem Stecknadelkopf im Heuhaufen, der's auch abnimmt.

Das Gezerre mit der DEKRA ist im Übrigen das Ergebnis, staatlichen Eingreifens. Leider festgeschrieben im Einigungsvertrag, in dem geregelt wurde, dass im Osten die DEKRA die Abnahmen macht. Wer die Datum zur s.g. "Währungsunion" noch im Kopf hat (01. Juli 1990) wird schnell feststellen, dass dieses Gründungs- und Umbenennungsmanöver lediglich dazu diente, dass die "Gesellschafter" ihre Einlagen 1zu1 über die Geldentwertung zur s.g. Währungsunion bringen konnten, denn die Einlagen in Mark der DDR wurden drei Wochen danach in D-Mark ausgezahlt. Damit hatte sich die DEKRA AG aus Stuttgart billig eingekauft und den gesetzlich verankerten Goldesel 

Stoßdämpfer - 13

...kleine Info am Rande, die bei Rancho mitgelieferten Hülsen für die unteren Augen sind leider 6mm zu kurz. Entweder nehmt Ihr die russischen Hülsen oder ganz normale Abstandshalter für M12, also 12,1x16x40. Keine Ahnung, weshalb es den Hülsen an Länge fehlt (und nicht zu knapp). Ich kann mir nicht vorstellen, weshalb u.a. beim Dodge B1500 oder Isuzu Pickup, den es auch als Opel Campo gab, die Gummipuffer in den Dämpferaugen derart gequetscht werden sollten. U.a. für diese Modelle sind nämlich die RS55113 ursprünglich. ;-)

Die Hülsen von den PU-Buchsen passen wieder von der Länge (40mm), sind aber vom Außendurchmesser deutlich zu groß und passen demzufolge nicht in die Gummibuchsen. Ohne Buchsen gehts auch nicht, da der Dämpfer über die Beweglichkeit im Auge Positionsveränderungen zwischen Achse und Rahmen beim Verschränken ausgleicht. Das macht er bereits, wenn man über Bodenwellen oder Bahnübergänge rollt, die nicht exakt im 90°-Winkel zur eigenen Fahrtrichtung liegen, also im Grunde der mit Abstand größte Anteil.  

Passende Buchsen scheint es aktuell nur im 100er-Pack, zu irrwitzigen Einzelpreisen (mehrere €/Stk.) aus China zu geben oder google hatte einfach nur ihre Tage (die Suchmaschine), k.A.?!
Edelstahlrohr, Ø 16mm außen, 1,5 oder 2mm Wandstärke, entgraten nicht vergessen! ;-)

Steht der UAZ auf den Achsen, geht der Einbau deutlich besser, als wenn die Achsen entlastet sind und am Rahmen aufgebockt wurde. Dann stimmen nämlich die Winkel zwischen den Aufnahmepunkten. Erst oben, dann unten und dann mit Gefühl die Muttern anziehen. Die Drehmomentangaben aus den Büchern sind eher so... - hmm, schwierig. Man möchte zwar meinen, dass eine M12x1,25 die 5,6 - 6,2kgf*m (Wert x 9,81 55 - 61Nm) verkraftet, das fühlt sich aber alles andere, als gut an. (siehe Radmuttern) 
Wichtig ist, dass sich die Mutter nicht selbst löst, deshalb neue Muttern nach DIN985 oder nach DIN980 verwenden!

gesamt etwas nach oben versetzt werden muss, damit der deutlich größere Reifen beim Einfedern nicht schleift, bzw. den Kotflügel abrupft mit seinen Profilblöcken. Der 6.40-13 hat einen Durchmesser zwischen 61,5 und 62,8cm (geschuldet der zulässigen Flankenhöhe zwischen 88 und 92% beim Diagonalreifen) zu Ø 69,5cm (eher größer durch's Profil) beim 195/80-15. Setze ich den Kotflügel außen ans Blech, dürften bspw. auch die Schrauben nicht mehr am Koffer anliegen. Da hatte beim Umschrauben vom Koffer auf das HL10.40-Fahrgestell wohl irgendwer "gepennt". Wenn ich das beim Leerräumen richtig gesehen hatte, passen sogar die Verschraubungspunkte beider Fahrgestelle bis auf die beiden vorderen, dort wo der Rahmen zur Deichsel spitz zuläuft. Auch daran erkennt man das Prinzip IFA. Es paßt einfach, der Fortschritt steckt im Detail, was bei solchen Nutzfahrzeugen auch absolut Sinn macht. Ich persönlich brauche nicht alle zwei Jahre irgendein sinnloses Facelift oder identifiziere mich über das immer neueste Modell. Die Leute, die das tun (leider ein ziemlich großer Teil) haben oft nichts anderes, womit sie in ihrem armseligen Dasein punkten könnten.

Beim ersten Herumschrauben am Anhänger hatte ich auch festgestellt, dass man den komplett zerlegen kann. Ich könnte den also in seine Einzelteile zerlegt, auf dem Dachgepäckträger transportieren und hätte außer den beiden Längsträgern und der Achse nur eine kleine Kiste mit Schrauben, der Auflaufvorrichtung und den beiden Rädern im Kofferraum liegen. Wie cool ist das den bitte?! Hmm, das eröffnet ganz neue Möglichkeiten der galvanischen Verzinkung... Diagonal könnte der Längsträger ins Becken rein passen, da muss ich mal telefonieren.

Stoßdämpfer - 14

...das hat nochmal geklappt mit der Zustellung in weniger als vier Tagen. Auch wenn's knapp war.

rechter Deichsel ziemlich genau 36cm Bodenfreiheit. Das ist natürlich absolut ausreichend, vor allem im Vergleich zum Zugfahrzeug. Ich hatte bei der Eingangsüberlegung zu den größeren Reifen "nicht auf dem Schirm", dass die Räder an einer Torosionsstab-achse geführt werden und entsprechende Hebelarme haben, die Achse also grundsätzlich höher liegt, als der Radmittelpunkt. Rechnerisch sind's +4cm unter der Achse durch die größeren Räder, ob das praktisch überein stimmt, teste ich gelegentlich. Die Räder müssen ja sowieso nochmal runter von der Achse. 

Der Federweg beträgt unbeladen 7,5cm bei theoretischen 650kg Zuladung. Allerdings werde ich das DEFINITIV auf einer Waage kontrollieren, denn meine Erfahrungen zu Leergewichten sagen eigentlich, dass es Lehrgewichte heißen müsste. Dazu muss ich aber erstmal Stützrad, Kennzeichen + Beleuchtung, ggf. Ersatzradhalter, usw. montieren, um das tatsächliche Leergewicht für die Zulassung zu ermitteln. Das freut den Prüfer ungemein, wenn man einen Wiegeschein vorlegt.

Das Zeug wächst auf Bäumen, d.h. ist überall verfügbar und ein im Fahrzeug- und Maschinenbau üblicher Werkstoff. Also Werte aus dem Materialzertifikat in die Gleichung übertragen, festgelegte Sicherheitsfaktoren dazu, entweder paßt es oder es gibt einen mathematisch bewiesenen physikalischen Grund, weshalb das Bauteil nicht zugelassen werden kann. 1 + 1 = 2 Gegenprobe paßt auch, Stempel drauf, Unterschrift drunter, fertig! Verweigert der Prüfer das, verweigert er die Verantwortung für seine Arbeit und steht lediglich dafür gerade, dass er richtig vom anderen abgeschrieben hat. Copy & paste!

...selbiges mit der 100km/h Zulassung. Der kommt nichtmal auf den Gedanken zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Zulassung "100km/h" überhaupt vorliegen könnten. Was ist das denn für eine scheiß Einstellung zum Job? 

"1.) eine Zulassung des Anhängers für 100km/h ist leider nicht möglich, weil die hinterlegten KTA-Datenblätter dies nicht hergeben. Aus diesem Grund bleibt die maximal zulässige Geschwindigkeit bei 80km/h. ..."

Knickt aber in seiner Argumentation ein, nachdem ich ihm das KTA-Datenblatt (mit den 100km/h) UND eine erfolgreich bestätigte Prüfung durch einen anderen Prüfer unter die Nase gerieben hatte. Die 100km/h sind eine reine "Westerfindung", damit die Italienurlauber die Lkw auf den Autobahnen nicht ständig ausbremsen. Das ist das Ergebnis der Transportlobbyarbeit, das gab es in der StVO und StVZO (Ost) nicht. Trotzdem wurden die Fahrgestelle vom KTA auf 100km/h geprüft, weil die militärische Prüfung eine rein technische Prüfung ohne die Beschränkungen der StVO und StVZO (Ost) war und die wurde nachweislich bestanden.¹) (siehe KTA-Blatt oben) Und dieser Idiot (anders kann man's nicht formulieren) stellt sich hin und will mit mir unterm Anhänger auf der Achse nach einem "100km/h Zulassungsschildchen" gucken. Vermutlich im Wissen, dass sowas auf einer "Ostachse" nicht zu finden ist. Nachdem ich ihm das Abnahmeprotokoll zum Fzg.-Schein geschickt hatte, verkündet er mit geschwollener Brust die nun positive Eintragung der 100km/h. Wozu brauchen wir nochmal die DEKRA? 

Selbiges Theater (nicht bei ihm aber selbe Niederlassung) hatte ich mit einer Rad/Reifenkombi für den Subaru Libero vom Brüderchen, mit einer Eigenbau-AHK für die Kiste, usw. usw. - ist immer die selbe Grütze mit dem Verein.

Ansprechpartner benennen kann. Dann warte ich auch noch auf eine Antwort von DASA-Tec, denn auch die stellen die Lochkreisadapter ganz sicher nicht für "Show & Shine" her und gravieren Teilenummern drauf, das könnten sie sich nämlich inkl. Herstellerbescheinigung und Materialzertifikat direkt sparen. Also alles von vorn... Was für ein Nerv! :-(

...angekommen!!!

Keine Woche, sondern keine vier Tage. Donnerstag kurz vor 20 Uhr MESZ in den Staaten bestellt, Montag kurz nach 15 Uhr an den DHL-Shop im Nachbarort zugestellt. 10min nach der Benachrichtigung lagen sie im Auto. Irre!

Sehr cool, sie passen und es lagen bei jedem Dämpfer die Metallhülsen (zu kurz!) mit dabei. Die Gummibuchsen werde ich drin lassen und die PU-Buchsen erst bei Verschleiß einbauen. Zur Demontage müsste ich die Gummibuchsen wahrscheinlich zerschneiden, was bei neuen Buchsen wenig Sinn macht.

Erste "Anprobe" - paßt und die Achse hängt (zwar ohne Rad) aber zumindest durch ihr Eigengewicht und der Dämpfer paßt bis auf ein paar Milimeter. Also die knapp 2,5cm mehr Arbeitsweg gleichen die +2cm Höherlegung aus. Vorher begrenzte der Originaledämpfer mit seinen internen Anschlag die Achse an dieser Stelle. Nun sollte es, wenn sich's alles gesetzt hat, gerade so nicht mehr passieren, dass der Dämpfer in seinen internen Anschlag geht. Wobei der untere Anschlag eh nur bei extremer Verschränkung, bzw. einseitig oder komplett entlasteter Achse zum Tragen kommt. Der originale hat 165mm, beim Rancho sind's 188mm Arbeitsweg. Das ist für die "alten Hasen" unter Euch nix weltbewegend Neues, ich erkläre es für den, der sich damit noch nicht beschäftigt und es vor hat. 
Zum Einbau folgender Tipp: Zuerst unten verbolzen, dann oben. Zumindest wenn der UAZ am Rahmen aufgebockt ist und die Achse hängt. Ich warte noch auf die neuen Sicherungsmuttern (DIN 980) in M12x1,25 Feingewinde, um die Dämpfer zu verschrauben und die sollten zum Wochenende auch angekommen sein.

gesichert. Wer jetzt immer noch behauptet, dass die Menschen in und damit dieses gesamte System nicht durch und durch korrupt ist, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

Nur kurz zur Erinnerung. Der gemeine DDR-Bürger "durfte" 4000,- Mark der DDR 1zu1 tauschen. Jeder Geldbetrag darüber wurde "um die notleidende Westwirtschaft mit dem Pleitestaat DDR nicht zu überlasten" im Verhältnis 2:1 entwertet. Nicht nur, dass das nicht nur so genannte "Volkseigentum" enteignet wurde, nein, auch zusätzlich jeder persönlich und sie rennen immer noch diesem System hinterher, wählen irgendwelche Parteien, die ihnen das blaue vom Himmel versprechen, nach der Wahl nichts von dem umsetzen und Deutschland aktuell auf den nächsten großen Krieg vorbereiten. Das ging unter Merkel los, lief unter Scholz und ganz aktuell mit BlackRock-Merz. Den Typen interessiert sein Eid auf's Grundgesetz gar nicht, der drückt die Agenda seines ("ehemaligen" - hahaha) Arbeitgebers durch und kokst sich nebenbei die Nase wund. Dafür wird der bezahlt, nicht für's Bundeskanzler spielen!

"DEM DEUTSCHEN VOLKE" - der defintiv treffendere Spruch wäre: Wieder nichts gelernt und hinterher kann sich wieder keiner dran erinnern, falls es noch ein "hinterher" geben sollte.

...paßt zu oben

Apropos (ganz anderes Thema): Habt Ihr eigentlich mitbekommen, dass der Multicar verschwindet? Beim aktuellen M41...

...wird nun auch endlich mit der aufgekauften Traditionsmarke Ostvergangenheit gebrochen. (Bildquelle: Hako) Ist den BWL'ern sicher zu teuer, zwei etablierte Marken PR-mäßig zu betreuen, Läuft...! Und dann wundern sich die saudummen Wessis¹), wenn große Teile der Bevöl-

Beim Wechseln der Stoßdämpfer hinten fiel mir auf, dass unterschiedlich lange Dämpfer verbaut sind. Die hinteren sind ausgefahren 53cm lang. Damit entspricht der Rancho RS55113 fast dem hinteren Seriendämpfer. Tatsächlich unterscheiden sie sich mit 315195-2905006 vorn (49cm) und 315195-2915006 hinten. Das ist ziemlich ärgerlich, weil die hinteren bei mir nun mit der 3,5cm-Höherlegung tatsächlich zu kurz sind. Im elektronischen Katalog stehen beide und es ist nicht klar, welcher verbaut ist. Solche Ungenauigkeiten mit den Katalogen sind ärgerlich, aber lösbar, zumal RS55111 und 55113 beide knapp über 18cm Arbeitsweg haben, während der 3151-2915006 auch "nur" 18cm kann. Das ist also trotzdem im grünen Bereich. Spacer, mit denen die Dämpfer "einfach" höher gesetzt werden, sind u.a. beim Jeep Wrangler hinten Standardprozedere... Nervig ist das trotzdem, vor allem nach der Zeit, die ich bisher mit Dämpfersuche bereits verbracht hatte.
Memo an Euch: Vorher unterm Auto kieken! 

So sehen die "Höherlegungen" für die Stoßdämpfer aus. Einfacherweise kann man auch die Halter an der Achse entsprechend umschweißen. Sowas muss eh gemacht werden, wenn einem solch Blechstreifen im Gelände wegreißt, was gar nicht so selten ist. Letztlich ist das nur ein U-Profil mit 40mm innen, was idealerweise dem Achsdurchmesser folgt und mit diesem verschweißt ist.

Der einfachste Weg ist natürlich ein passender Dämpfer. Ihr wisst, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Also als Ersatz für den 3151-2915006 Seriendämpfer bleibt nur der RS 55118 mit 35,5 und 56,6cm in voller Länge. Ich hab's oben und bei den Gleichteilen geändert. Bei meiner 3,5cm Höherlegung geht letztlich der RS55116 mit 37,7 und 61cm. Rechnen könnt Ihr selbst, dass sind über 23cm Arbeitsweg, d.h. 2cm mehr, als beim Seriendämpfer. Hab ich geordert und fällt unter Lehrgeld.

HL10.40 - 8. Teil

Ich bin zwar keinen Schritt weiter,

Ich hatte Montag Abend um 20:46 Uhr MESZ bei summitracing in den Staaten bestellt, Versand von dort am Dienstag, Freitag 17:32 Uhr Abholung im Shop, 14min nach dortiger Zustellung und quasi 28min vor Ladenschluss.
Mit ein bissel Glück bleibt es das kommende weekend trocken und ich kann die Dämpfer nun endlich rundherum fertig einbauen und einen Haken dran machen. Dieses Mal hatte der Zoll offenbar auch ins Paket geguckt, denn es war alles offen. Allein beim Auspacken merkt man den himmelweiten Unterschied zwischen russischem Originaldämpfer und einem Rancho. Das ist einfach kein Vergleich. Auch vom Dämpfungsverhalten per Hand, wobei meine originalen ja nun auch bereits 10 Jahre und 10.000km auf dem Buckel hatten.

Stoßdämpfer - final

...endlich alle eingebaut und so schnell müssen die auch hoffentlich nicht wieder raus. Ich hätte beim Einbau des vorderen linken fast die neue Federunterlage vergessen, wobei ich mehrfach wegen des komischen Aprilwetters im Juni zwangspausiert hatte.

Allerdings bin ich beim Wechsel der Muttern am Längslenker auf ein sehr interessantes Detail des weichen russischen Stahls gestoßen. Federring und Mutter sind im Grunde miteinander verschweißt, weil der offenbar deutlich härtere Federring beim Lösen der Mutter tatsächlich einen Span von der Mutter abgehoben hatte. Mutter und Federring stammen von der Längslenkerverschraubung der Vorderachse. Das bedeutet wohl langfristig auch neue Schrauben, wenn ich beim Wechsel der Buchsen und zum Aufarbeiten des Rahmens da nochmal dran muss. Da muss man sich nicht wundern, dass die Drehmomentangaben aus den Büchern eher als "vorsichtige Drehmomentschätzung ohne Gewähr" zu betrachten sind. :-\

Ja richtig, Eigenbau-AHK. Die originalen sind mittlerweile so verrottet und werden als Edelrost mit Goldstaub aufgewogen, dass der pure Gedanke, solch eine AHK unters Auto zu schrauben und einen Anhänger dran zu hängen, schon für kalte Schauder quer über den Rücken sorgt. Also Maße abgenommen, tatsächlich copy & paste im Stahlbau, dem Prüfer das Problem erklärt und dem "nach langem Hin und Her" Stempel und Unterschrift abgerungen. Ich hatte ihm sogar die AHK vorm beschichten roh gezeigt, damit er sich die Schweißnähte angucken konnte. Ach ja, neu kaufen geht nicht, weil gibt's (schon lange) nicht mehr und es hing auch "nur" ein HP400 dran.

Nicht falsch verstehen. ich hätte überhaupt keinen Grund, mich über den Prüfer aufzuregen, wenn er von Anfang an klar kommuniziert hätte, dass er keinen Bock hat. Das Gegenteil war der Fall und dann kommt eine Absage nach der anderen. Nicht etwa, wegen technischer Unmöglichkeit, sondern weil auch für den Prüfer ein bissel Gehirnschmalzarbeit dahinter steckt und er eben nicht nur von irgendwem abschreiben kann, um "keine Arbeit" damit zu haben. Ich gehe davon aus, dass dies der einzige Grund ist, betrachtet man die simple Anforderung an die Prüfung zur 100km/h-Zulassung. Er kann weder das Zugfahrzeug auf Vorhandensein von ABS oder Stabilitätsprogramm prüfen, sondern hat "nur" drei Punkte am Anhänger positiv abzuhaken. 
   1. Bremse,
   2. Stoßdämpfer,
   3. Reifenalter
und wenn er clever ist, sucht er vorher, ob der Anhänger vllt. sogar eine Freigabe auf 100km/h mitbringt. Ich hatte vor Jahren mal eine offizielle Liste der DDR-Anhängertypen gefunden, die für eine 100km/h-Zulassung in Frage kommen. Ob das HL10.40 dabei stand, weiß ich nicht. Erstmal pauschal alles ablehnen, um sich der Arbeit und möglichen Verantwortung zu entledigen, ist eine ganz typische Herangehensweise in überregulierten Verwaltungsstrukturen. Es geht dort nicht um Lösungen, sondern einzig und allein um Unanscheißbarkeit. Je größer der Laden, desto ausgeprägter solche Erscheinungen.

¹) Wohl eher anders herum. Es wurde eine rein technische Prüfung beim KTA durchgeführt und diese mit 100km/h bestanden. Anschließend wurde die StVO- / StVZO-Maske mit ihren gesetzlichen Beschränkungen "drübergelegt", um die zivilen KTA-Blätter für die VPKA's mit 80km/h als Basis für spätere Eintragungen zu drucken. Weshalb sollte man 2x prüfen, das macht wenig Sinn und so rum wird ein Schuh draus.

VdTÜV Merkblatt 751

Ich war beim örtlichen TÜV und hatte mir dort den entsprechenden Passus bzgl. der Spurplatten / Lochkreisadapter geben lassen um überhaupt erstmal zu schauen, auf welch hoch geheimen Dinge sich der Typ von der DEKRA bezieht. Was soll ich sagen?! 

Das Merkblatt an sich scheint lediglich ein für die Prüfer ausgearbeitete Handlungsanweisung zu sein, um derartige Abnahmen strukturiert durchführen zu können. Das ist nix anderes, als ihr Handwerkszeug, ein interner Leitfaden mit Hinweisen zum Umfang der Prüfung an sich, worauf alles zu achten ist, um nicht für "jede Schraube" das volle Programm jedesmal neu berechnen zu müssen. Letztlich stehen da bspw. einzuhaltenden Mindestabständen drin. Der Prüfer kann sich daran "entlanghangeln", um die Prüfung abschließen zu können ohne irgendetwas zu vergessen, ein Hilfsmittel also, wie der Name schon sagt: Merkblatt. Nicht Gesetz oder Verordnung, sondern die von der Prüforganisation festgelegten Grenzmaße und dabei gibt es nur Hop oder Top. Vergleichbar mit den VDE-Normungen oder auch der DIN.

Würden sie's veröffentlichen, könnte man sich von Anfang an dran halten, allerdings nimmt es jedem Prüfer den "Spielraum" einer Auslegung im Hinblick auf den Gesamtumbau am Fahrzeug und es würden sich garantiert Leute finden, die darauf bestehen, dass ein festgelegter Mindestabstand zwischen Reifen und einer darin näher bezeichneten Bauteilgruppe eingehalten wurde und damit zwingend abzunehmen ist. Ich denke, genau das soll verhindert werden. Abgesehen mal davon, ändern sich auch gesetzliche Vorgaben, folglich muss solch "Papier" offen bleiben.

Zusammenfassend kann ich aber mit tiefer Überzeugung feststellen, dass die Prüfung vom DEKRA Prüfer ohne Aufwand hätte durchgeführt werden können. Es handelt sich Grunde um eine Sichtprüfung, ggf. muss eine Radschraube rausgedreht und deren eingreifende Gewindegänge durch Nachzählen ermittelt werden und in dem Zusammenhang kann man direkt kontrollieren, dass auch die richtige Anlagefläche zwischen dieser und Felge gewählt wurde. In Summe für den Anhänger maximal 1h Arbeit inkl. Vollabnahme. Dazu noch ne ½h Schreibkram, also der Job eines Prüfers. Daraus folgt, die Ablehnung dieser grundlegenden Tätigkeit ist als aktive Verweigerungshaltung zu werten und damit ist die DEKRA überflüssig

kerung im Osten konservativ blau wählen, wenn jede, aber wirklich jede Verwurzelung mit Heimat gekappt wird. Ich will Hako nicht für das Wahlverhalten der "Ossis" verantwortlich machen. Das ist jedoch ein kleines Bausteinchen von vielen und genau das versteht der Ureinwohner der gebrauchten Bundesländer nicht, weil er's nicht erlebt hat und ihn nicht interessiert. (mich andresherum auch nicht) Hat es auch noch nie, wie "der Osten" tickt, weder zwischen '49 bis '89, noch in die Gegenwart oder in den 80 Jahren vorher. Dann möge er gefälligst aufhören, diesen Bevölkerungsteilen (im Übrigen weltweit) seine völlig moralbefreite Sicht auf die Dinge aufzudrücken. „Und es mag am deutschen Wesen einmal noch die Welt genesen.“ Dabei ging es um Frieden und Einigkeit vor allem erstmal innerhalb Deutschlands, damit auch in Europa als Außenwirkung und nicht um eine Aufforderung zur Indoktrination, die eigene "Moral" oder Sichtweise betreffend, schon gar nicht unter Waffen.

¹) Klingt hart, basiert jedoch auf eigenen Erfahrungen mit überwiegend Schießbudenfiguren, die wegen der s.g. "Buschzulage" in den Osten kamen und hier jahrelang mit ihrer Inkompetenz aufgrund ihres "Geburtsrechts" die Karre erst richtig in den Dreck fuhren. Wenn ich irgendwo die sprichwörtliche "Karre aus dem Dreck ziehen" will, schicke ich die besten Leute und nicht 3. und 4. Garde mit "Edeka-Vermerk" (Ende der Karriere) in der Personalakte. Auch daran sieht man, dass "der Osten" lediglich als Markt herhalten sollte. Chance vertan.

Wann findet die Diskussion und Volksabstimmung zur gesamtdeutschen Verfassung statt? Das hält "der Wessi" offenbar nicht für nötig, sich an den von ihm unterzeichneten und ratifizierten Einigungsvertrag zu halten, vom "2+4 Vertrag" ganz zu schweigen (siehe Rostock). Die sitzen es einfach demografisch aus und lassen es medial totschweigen.

PS: Daran ändern auch blau gefärbte "Alternativen" nichts, denn in dieser mittlerweile 100%igen Umkehr bei der Begriffsbedeutung in dieser Gesellschaft, sind die mit Sicherheit keine Alternative und lediglich gelenkte Opposition. "Der beste Weg, die Opposition zu kontrollieren, besteht darin, sie selbst zu führen." W.I.Lenin

aber Daniel von DASA-Tec hatte zumindest ein gutes Argument hinsichtlich der eintragungsunwilligen Prüfer und Prüforganisationen. 

Schaut man sich die Radnaben, bzw. Radmitnehmer vom Wartburg an, für den der Adapter ja konstruiert ist, wird mit ein bißchen gesunden Menschenverstand klar, dass man am Adapter im Grunde den ganzen Wartburg aufhängen könnte. Es gibt mind. einen Prüfer, der die Adapter bereits mehrfach positiv abgenommen hatte. Wenn hier im Erfurter Umland alle Stricke reißen, muss ich halt ein paar km fahren. Erster Spruch: "Zur DEKRA brauchste gar nicht mehr fahren, die gehen ohne Gutachten vorher nicht mehr auf's Klo..." - triffts ganz gut.

Erstmal das Bremsgestänge (funktioniert, ist aber eine ziemliche Bastellösung aus Armierungsstahl), Rückstrahler und Rücklichter fit machen, mir einen Platz für's Kennzeichen und dessen Beleuchtung suchen. Die Reifen (Insa Turbo Dakar, die Risko gibt es in 195/80-15 nicht) sind geordert und sobald sie da sind, müssen die Kotflügel minimal versetzt werden. Das hat keine Priorität und ist nur so'n "Nebenbeiprojekt". Den Innenausbau hatte ich schon demontiert, um mir mal optisch ein Bild für Ideen zum Ausbau machen zu können. Da bin ich allerdings noch nicht weiter. Auch am Koffer (Baujahr 1985) sind ein paar Roststellen zu beseitigen, bspw. am Ersatzradhalter auf dem Dach. Dort hatte der Reifen auf dem Blech aufgelegen und den Lack abgeschrubbelt, also ein rein konstruktives Problem an der Stelle und hier und da hat er auch eine kleine Macke nach über 40 Jahren...

Bei der Raddemontage hatte ich gesehen, dass der Kotflügel am Halteblech von der Innenseite her verschraubt ist. Möglicherweise reicht es bereits, den Kotflügel außen ans C-Profil zu verschrauben, damit die Lauffläche sauber abgedeckt wird. Ich gehe aber davon aus, dass er auch ins-

HL10.40 - 9. Teil
Anprobe

...ausgesprochen chick, hier und da noch kleine Änderungen um die Figur besser zu betonen, aber mit dem neuen Schuhwerk steht das HL10.40 ausgesprochen deliziös da. Ein Fest für die Sinne, ganz ausgezeichnet, Weltklasse!

DPD war am Vormittag da und ich hab's mir nicht nehmen lassen, nach der Arbeit fix die Reifen beim Werkstattmännchen abzuladen und nach der Fellnasenbespaßungsrunde fertig montiert wieder mitzunehmen und direkt mal dran zu stecken. Gefällt mir ausgesprochen gut. Der Kotflügel muß ein Stück nach oben und vllt. einen Zentimeter oder zwei nach außen, dann paßt's perfekt. Ein unkaputtbares Superelastikrad für vorn ist auch bestellt und kommt die Woche sicher noch. Die originale Felge ist dank unqualifizierter Reifenwechselversuche leider völlig im Arsch und an der Stützradmechanik war auch schon ein Schweißkünstler am Werk, aber das kann ich problemlos richten. Warum Superelastik und kein PU? Die PU-Räder kommen leider meist aus China und die haben nach meiner Erfahrung noch nicht gelernt, wie man die PU-Füllung mit entsprechedem Druck einbringt, dass sich die Räder nicht innerhalb weniger Stunden plattstehen. Der Standplatten geht zwar wieder raus mit der Zeit, sowas ist trotzdem nervig und schiebt sich ziemlich beschissen. 
RadundRolle hat die passenden Stützräder mit 300kg Traglast bei 4km/h, kugelgelagert, also richtige Kugellager und nicht so'n Gleitlagermist oder irgendwelche Rollen im Kunststoffkäfig "Made in Ganzfernost".

Unter der Anhängerachse sind es unbeladen bei relativ waage-

to be continued [5]

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