Blog IV
Kapitel I

HL10.40 - 12. Teil 

Beim Ergründen des Zustandes der Radbremse allgemein (die sich erwartungsgemäß in erfreulichem Zustand befindet) und der Funktionsweise vom Verstellmechanichtsnutz der Bremsbacken fiel mir auf, dass die Radmuttern nur mit 70Nm (7kp/m = 68,7Nm) angezogen werden. Das halte ich im Zusammenhang mit dem starren und in sich unbeweglichen Lochkreisadapter für uncool. Die originale Stahlfelge wird durch die Anlageflächen zwischen den Verschraubungslöchern zur Radnabe herangezogen und funktioniert damit im Grunde wie ein Federring. Der starre Adapter liegt flächig an der Nabe, bzw. an der Bremstrommel, da wird "nur" der Radbolzen vorgespannt und die sind von der Materialfestigkeit ohne Kennzeichnung, d.h. tatsächlich bei 8G (TGL-Norm). Das entspricht einer 8.8er Festigkeit nach DIN, die laut einschlägigen Tabellenbüchern als M12x1,5 mit 90 - 97Nm beaufschlagt werden können. Die 70Nm beziehen sich also auf die weichen Felgen.

Hier gut im Beispiel zu erkennen, dass eine (Stahl-)Felge im Bereich der Verschraubungslöcher nicht an der Radnabe anliegt. Das ist auch der Grund dafür, weshalb Aluspurplatten mit Stahlfelgen unzulässig sind. Die Stahlfelge würde sich ins weichere Alu der Platte einarbeiten, was zum Lockern der Verschaubung führt. Das will niemand erleben, wenn das Rad während der Fahrt verselbstständigt. Ich hatte das Mitte der 1990iger mal beim Trabi live und in Farbe. Der Typ im Gegenverkehr hat nicht schlecht geguckt, als ihm das linke Vorderrad entgegengerollt kam. Glücklicherweise landete es vor ihm im Graben und ich hatte mich geistesgegenwärtig auf der Brems-trommel ausrollen lassen. Sogar die Muttern lagen alle noch in der Radkappe und nachdem ich einen Wagenheber organisiert hatte, ging's weiter. Den Trabi hatte ich frisch getüvt, 25km und tagszuvor von Privat gekauft... :o 

Ich werde die Radbolzen an der Anhängernabe und die Radmuttern gegen solche in 10er Festigkeitsklasse tauschen und das Anzugsdrehmoment anpassen. Bolzen und Muttern vertragen 130 - 143 Nm, da sorgen 110Nm wie bei den Stahlfelgen für ein deutlich besseres Gefühl. 

HL10.40 - 13. Teil

Nachdem ich die Radnabe demontiert, alles sauber gemacht und die längeren Rändelbolzen eingepresst hatte, kam mir so der Gedanke, ob und in welcher Art und Weise eine Möglichkeit besteht, die Radmuttern vom Adapter gegen Verdrehen zu sichern. Die üblichen Verdächtigen stellen keine Alternative dar. Schaut selbst, der Blick durch eines der Felgenlöcher, an die Muttern ist auch optisch kaum ein Herankommen. Optisch? Optisch!!!

Beim Anblick dieses klemmenden Blechschlüssels kam mir der zündende Gedanke. Ich erinnerte mich an die Radmutternindikatoren, die letztlich auch nur auf den Sechskant aufgedrückt werden und deshalb nicht runter fallen. Wie wäre es, diesen "Anzeigepfeil" als Widerlager umzugestalten, um sich am Adapter abzustützen.

Stellt Euch so'n Radmutternindikator vor, der schraffierte Teil fällt weg und übrig bleibt im Grunde solch Hahnenfußschlüssel (in geschlossener Bauform), der sich mit dem Zapfen am Lochkreisadapter abstützen kann. Konstruiert man's als 12-Kant statt als 6-Kant, kann sich die Radmutter im Zweifelsfalle auch nur max. um 30° verdrehen, also ¹⁄₁₂ von 360°. Danach verhindert der Zapfen das Weiterdrehen der Mutter. Bei 30° Verdrehmöglichkeit sollte noch kein Spiel zwischen Adapter und Mutter vorhanden sein, sondern sich lediglich das vorher gedehnte (Radbolzen) und gestauchte (Adapter & Mutter) Material entspannen. D.h. bei einer Gewindesteigung von 1,5 (mm pro Umdrehung), würde sich die Radmutter bei einem Drehwinkel von 30° um maximal 0,125mm vom Radbolzen herunter drehen können - also ⅒. Kunststoff, wie bei solch Radmutternindikator, sollte da völlig ausreichen, denn es wirkt auf die Mutter kein Drehmoment von außen. Mal sehen, was der TÜV-Onkel zu der Lösung sagt, wenn er sie sieht. Ich werde berichten...

Gewichtstechnisch sollten die Sicherungen so dich am Radmittelpunkt keine Rolle spielen, das tun sie als Indikatoren auch nicht, zumal sie symetrisch um den Mittelpunkt angeordnet sind. Runterfallen könenn sie auch nicht, das verhindert die Felge.

diensten. Ich fragte den Verkäufer nach der IBAN und dem Namen vom Kontoinhaber, um den Betrag am Automaten zu überweisen. "...Kontodaten gebe ich nicht weiter." Okay, seine Entscheidung, verstehen muss ich's nicht. Gefragt, was ich mit den Kontodaten anfangen soll, außer ihm Geld zu überweisen? "Ich könne ja auch die App benutzen", womit wir dann bei "Sicher bezahlen" und Ayden als niederländischem Bezahldienst wären, über den das bei Kleinanzeigen z.Z. läuft. Will ich dort zusätzlich Kunde werden, um ein privates Geschäft zu tätigen? Nein!

Was glaubt Ihr eigentlich, wie diese "Bezahldienste" Geld verdienen? Mit dem Handel EURER Daten! Das bissel Gebühren, was die bei jeder Transaktion kassieren, deckt nichtmal die laufenden Kosten. IHR seit das Produkt und "bewegt" wird ein virtueller Geldbetrag, ein Zahlenwert ohne Wert, also eine Zahl, ein Nullsummenspiel sozusagen, nicht mehr und nicht weniger. Wenn genügend Daten verkauft wurden, findet ein medial in die Öffentlichkeit getragener Hackerangriff statt, bei dem alle vorher sooo sicheren Daten gestohlen und ins böse "Darknet" verkauft wurden, ihr bekommt eine "Es tut uns leid-eMail" und die nächste "sichere" Firma steht bereits fertig etabliert in den Startlöchern und das Spiel beginnt von vorn... Alternativ wird die Fa. einfach geschlossen und unter neuem Namen mit neuer Adresse und neuer Geschäftsführung irgendwo anders "neu" gegründet, als startup sozusagen. Noch sichererer... ^^ 

Deshalb haben die so klangvolle Namen wie "Sicher bezahlen" und die Dienstleister sitzen alle irgendwo im Ausland und sind nicht an deutsche Datenschutzvorschriften gebunden. Paypal übrigens auch nicht, da stehen jedoch die US-Geheimdienste direkt dahinter und lesen mit, wer mit wem in Kontakt steht ("und Waren oder Dienstleistungen bezahlt"), bei SEPA auch... Ihr habt doch nix zu verbergen, aber die IBAN gebt Ihr nicht raus. Aaargh! Wenn's nicht so haaresträubend dumm wäre...

den "Anhängerstoßdämpfern" mit der DDR-Nr:  A2-150-140/50 bei den üblichen Anhängerersatzteilshops. Ich denke, nach 35 Jahren ist ein pauschaler Wechsel nicht verkehrt, vor allem, wenn ein neuer Dämpfer für 35,- € zu erwerben ist.

nochmal Code U0121

...nach fast 8 Monaten bekam ich die Rückmeldung, dass der Fehlercode tatsächlich mit der Stromversorgung vom ABS-Steuerblock zusammen hängt. Ursache war wohl letztlich ein Haarriß der Hauptsicherung hinterm Motorblock, dazu Kurzstrecke und entsprechend geringe Batterieladestände. War sie vollständig geladen, zog sich der Steuerblock den benötigten Strom offenbar woandes her. War der Ladezustand niedrig, kam es zur Fehlermeldung. Seit dem die Streifensicherung getauscht wurde, ist der Fehler seit zwei Monaten (Mitte Juli '26) wohl nicht mehr aufgetreten. Yandexen hilft!

MEMO an Euch: Streifensicherungen ins Bordwerkzeug.

Nur mal zum Résumé, P0116 und U0121 sind nach über zwei Jahren die einzigen beiden Fehler, mit denen ich zu tun, bzw. von denen ich erfahren hatte. Ganz ehrlich, das ist nix, zumal die Fehler den UAZ nicht zwangsstilllegen und letztlich simple Ursachen haben. Das hat mit "Christbaumleuchten" und der "Problemkarre" offensichtlich nix zu tun!

UAZ-works down :'(

Keine Ahnung, was mit dem Kanal passiert ist, wech isser und damit sind leider auch alle Videos weg. Schade drum, ich mochte die ruhige und sachliche, faktenbezogene Art seiner Videos sehr. Es waren keine endlosen Labervideos ohne Inhalt, sondern auf den Punkt, Problem, Ursache und Lösung und alles in einem sehr angenehmen Art und Weise. Ich hoffe, es ist "nur" eine Veränderung im Leben und nix passiert. Wer näheres weiß Mail.

"Made in GDR" von/für die Kotflügelverschraubung. Weiß jemand, weshalb dieses Standard-U-Profil mit dem tollen Radius heute nicht mehr herzustellen geht? Kam das bereits fertig als Profil aus dem Stahlwerk? Nicht, dass es "normal" gekantetes Blech nicht auch tun würde, es interessiert mich einfach.

Manchmal ist die Erklärung nur ein paar Klicks entfernt gewalzter Bandstahl nach TGL7968. Das kann die Biegemaschine nicht. Wieder was gelernt. ;-)

Es war jetzt nicht so, dass die 35 Jahre alten DDR-Stoßdämpfer restlos tot gewesen wären, aber der Unterschied zum Sachs aus aktueller Produktion war bereits beim Eindrücken und Ausziehen per Hand deutlich spürbar. An dem Ende muss man echt nicht knausrig sein. Die KYB 443145 oder die Monroe 3042 (beide für <30,- €/Stk.) hätten es sehr wahrscheinlich auch getan. Wartburg 353W Hinterachse ist identisch.

Man könnte fast vermuten, dass die Vergleichsnummern mit Absicht weggelassen werden, um den 10-fachen Preis zu erzielen. „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ - 
Mahatma Gandhi

Das gelbe Campingbuch wurde auch zugestellt, ziemlich holzig vom Papier, aber als Infoquelle um die Achse zu reparieren, reicht es allemal. Qualitativ ist's auf jeden Fall besser, als die meisten Scans der 90iger, auf denen man mit Pech gar nix erkennen kann und raten muss. 
Falls Ersatz notwendig wird, es handelt sich um die Achse vom Bastei mit 1530mm Spurweite (bei den originalen IFA-Felgen mit 4½J13, ET45). Einzelne Teile sollten auch von der Intercampachse (1700mm) zu übernehmen sein. 

Die Radbremsanlage werde ich der vollständigkeit halber auch noch scannen, auch wenn im Buch hauptsächlich die hydraulische Bremsanlage beschrieben wurde. Der mechanischen Radbremse ist quasi (weil fast identisch vom Aufbau) nur ein kleiner Absatz gewidmet. Theoretisch sollte das HL10.40 also auch auf eine hydraulische Bremsanlage umzurüsten sein.

Innenraum zum Trocknen einen stino Lüfter laufen lassen zu können. Die riesen CEE-Dosen fand ich für diese Zwecke immer ultra-häßlich und vom Einbauaufwand viel zu übertrieben. Wozu der Lüfter? Die Fellnasen schleppen so viel Feuchtigkeit in den Innenraum, die muss wieder raus. Das geht am besten, wenn sich Luft bewegt. Abgesehen mal davon, kann solch Heizlüfter auch heizen. Das funktioniert im Winter zum Auftauen auch ziemlich gut, vor allem im Kostenvergleich zu einer Standheizung. Ich hatte bisher ein Verlängerungskabel durch die hintere Tür gelegt gequetscht.

16A pro Kontraktstift, damit wäre das auch eine perfekte Buchse zur Batterie(erhaltungs)ladung. Ich vermute, die Bestellung bei Philippi wird etwas umfangreicher. Zumal der Ruhestrom vom Steuergerät am UAZ nicht ganz ohne ist. Steht der mal ein ¼ Jahr rum, ist die Batterie runter und da ist noch nichtmal meine stylische Analoguhr inkl. Spannungsstabi eingebaut... Also Ihr merkt, irgendwie bin ich von der Steckerserie ziemlich beeindruckt.

Irgendwo habe ich auch noch solch Wasservorwärmgerät für den Kühlkreislauf von TT-Themo aus Finnland mit 1500W. Da muss ich doch glatt mal schauen, ob das nicht sogar des selbe Steckersystem ist (ist es nicht). Bei dem scheiterte der Einbau irgendwie bisher an einer optisch eleganten 230V-Zufuhr...

Nicht ganz richtig, es scheiterte an der Erstidee zum Einbau und geeigneten T-Stücken. Da der Heizungskreislauf immer noch offen ist, wären es nun die idealen Voraussetzungen, die Vorwärmung endlich auch einzubauen. Das gute Stück hatte ich irgendwie komplett verdrängt, warum auch immer? Die TT-Thermo ist lageunabhängig mit eigener Pumpe und kostet inklusive Anschlusskabelsatz und Versand gerade 200,- €. Im Vergleich zu einer DEFA konkurenzlos günstig.

bin ich immer gezwungen, nicht nur kostendeckend, sondern mit Gewinn zu arbeiten und damit fallen zwangsläufig Lösungen, egal auf welchem Gebiet und zu welchem Thema, hinten runter. Konkurenz belebt das Geschäft? Auch eines der Grimmschen Neuzeitmärchen um das bestehende (Wirtschafts-)System zu sichern. Solange Betriebswirtschaftsleere über Kreativität gestellt wird, kann sich das auch nicht ändern.

Ich habe bei NovaNox einen 90° Reduzierschlauch von Ø 19 auf Ø 16mm mit 152mm Schenkellänge gefunden. Der sollte ausreichen, dass ich den Vorheizer auf dem Deckel vom Ölpumpenantrieb montieren kann. Also Baustopp bis zur Lieferung... Im linken Bild, bräuchte ich knappe 200mm Schenkellänge. Sowas ist nicht zu finden. Falls jemand den Klopfsensor sucht, blauer Pfeil. ;-) Jede andere Lösung hätte irgendwelche Schlauchverbinder und mindestens zwei Schlauchschellen erfordert und damit zwei zusätzliche Fehlerquellen bedeutet. Weniger ist häufig mehr.

Trennschalter, Pluspol, usw.

Solch Batterietrenn- oder Hauptschalter ist im Grunde keine große Sache und ich bin nun auch endlich mal dazu gekommen, einen solchen zu montieren. In dem Zusammenhang fiel mir jedoch auf, dass an meinem Hunter die Batterieverkabelung auf asiatische Batteriepolbelegung ausgelegt wurde, d.h. Pluspol links.

Das ist im Grunde gar nicht das Problem, sondern vielmehr die Tatsache, dass es in Mitteleuropa kaum Batterien mit linkem Pluspol UND der entsprechenden Bodenleiste gibt. Wenn man noch 65Ah und eine brauchbare Kaltstartleistung (CCA >600) sucht, ist im Grunde keine Auswahl mehr vorhanden. Mit 70Ah ist auch nix zu finden und größer sollte es mit der 80Ah Standard-LiMa sowieso nicht gehen. Ab Werk wird m.W.n. eine 66Ah-Bakterie verbaut.

das vierte Loch wird wegen der Ansaugbrücke ziemlich doof. Mal schaun, wie ich's lösen kann. Letztlich soll der Heizungshahn so an der Spritzwand sitzen. Das Loch für den Vorlauf wandert zur rechten Fahrzeugseite, damit es mit dem Anschluss vom Wärmetauscher fluchtet. Da kann der dicke Ø 18mm Silikonschlauch direkt drauf = eine Schlauchklemme und Fehlerquelle weniger.

Diese schwarze Kunststoffscheibe paßt saugend ins Loch der Spitzwand, der M6 ISK-Schraubenkopf ziemlich genau in die fette VA-Unterlegscheibe und die wiederum klemmt in meiner Aluschablone für die Löcher zum Körnen. Unten rechts noch nen bissel an der Schalblone feilen, dass sie flächig anliegt, körnen, bohren, anpassen und aus dem Ø 25mm Loch oben drüber ein Langloch feilen. Auf so'n Gefrickel muss man echt Bock und Zeit haben. Gut, dass mich meine Ex-Chefin so angefurzt hatte, sonst wäre ich jetzt irgendwo auf der A38 von Leipzig kommend unterwegs und hätte dafür mit Sicherheit keinen Nerv. ;-)

...warten auf die Winkelbohrmaschine. Ich wollte mir schon immer mal solch Proxxon LWB/E zulegen. Ans untere linke Loch käme ich von innen vermutlich zwar heran, müsste aber den Bohrer schief ansetzen. Hierfür ist mein Akkuschrauber zu groß. Ans obere Loch ist mit meinen Mitteln kein Herankommen. Innen müsste der Wärmetauscherkasten komplett raus, außen die obere Ansaugbrückenhälfte und die Dichtmasse klebt wie Hölle.

TT-Thermo / DEFA

Die Stecker der TT-Thermo sind identisch zu den norwegischen DEFA Vorheizgeräten (ob von der Steckerbelegung auch, kann ich nicht sagen). Die DEFA-Stecker hören auf die Bezeichnung MiniPlug und sind, wie sollte es auch anders sein, hierzulande im Grunde unbezahlbar.

Das würde ein Loch in der Karosserie sparen. Allerdings stehen die Kosten für den Y-Verteiler, ein bis zwei zusätzlichen Panzerrohren und der Adaptierung von MiniPlug auf Schuko von DEFA in keinem Verhältnis zum dritten Loch im Blech, den Steckern von Philippi und einer ganz normalen Einbauschukosteckdose + Kleinkram in "TÜV-konform".

Die EInspeisung sitzt zwischen rechtem Blinker und oberem Türscharnier. Schukosteckdose und der FI/LS mit 30mA Auslösestrom kommen direkt "unsichtbar" unters Amaturenbrett. Das ist kein Camper. Da hängt nur ein Trotec Heizlüfter dran. Ich hatte schon immer mal mit einem 12V Dachlüftern geliebäugelt, a) sind die potthässlich, b) können die meist nicht heizen und sind c) teuer. Der Trotec ist vorhanden und flexibel. Der Kleinverteiler erfüllt IP65, hat Platz für den FI/LS, kommt aus China und kostete inkl. Versand bei ebay 9,50 €. Da kann man nix verkehrt machen.

Also, 4-polige Verbindung zum Dachträger und eine zusätzliche Verbindung als TÜV-konforme 230V-Einspeizung an beiden Autos für die normalen Heizlüfter, statt dieser unmöglichen CEE-Dosen.

Heizungshahn - 2.

Die Winkelbohrmaschine ist da, schönes Teil. S.g. "Kurzbohrer" nach DIN 1897N hatte ich geordert, sind auch angekommen. Weil's für solche Sachen nicht ganz unwichtig ist, mit "normalem" Kurzbohrer benötigt die Proxxon etwa 9cm Platz, kürzt man den Bohrer so, dass tatsächlich nur die 20mm Schneidenlänge aus der Spannzange schauen, sind's noch rund 7,5cm. Damit kann ich auf jeden Fall die beiden Ø 3mm Löcher bohren und den Rest mit (vorhandenem) Fräser und Schlüsselfeile bearbeiten.

Das Manko der Proxxon allgemein, mehr als Ø 3,2mm Schaftdurchmesser passen nicht und größere Bohrer mit reduziertem Schaft habe ich auch noch keine in der Größe gesehen.

Da ist nicht wirklich viel Platz und gefühlt kreuzen sich dort ein Dutzend Schläuche und Leitungen, die irgendwie sortiert werden wollen und möglichst auch nicht aneinander scheuern sollten. Es fehlt sogar noch die Ablaufleitung von der Lüftungsklappe. Das offene Schlauchende ist die Entwässerung vom "Aschekasten", aber da dürfte theoretsich gar kein Wasser mehr ankommen, wenn die Entwässerung der Lüftungsklappe nicht verstopft ist.

Tipp: Wenn Ihr solche Umbauten macht, besorgt Euch gleich jeweils ein paar der nötigen Gelenkbolzenschellen. Ihr benötigt in den fünf Spannbereichen von 23-31mm von jeder Schlauchschelle ein paar, schon deshalb, weil Silikonschläuche verschiedener Hersteller unterschiedlich dick aufgebaut sind. Es ist nervig, wenn die Zwischengröße 25-27 fehlt, man die 23-25 trotz aller Tricks nicht drauf und die Schellen mit 26-28mm Spannweite gar nicht fest bekommt. Es sei denn natürlich, Ihr habt den Schlauchschellenfachhändler direkt quer über die Straße. Bei mir wohnt da leider nur ein hochgradig cholerischer und auch noch ausgesprochen dummer Mitmensch. :-(

Es gibt vereinzelt Gelenkbolzenschellen, die anstelle der sich im gesamten drehenden Schraube, einen gebogenen Bolzen haben, auf den "nur" eine Sicherungsmutter aufgedreht wird und als T-Bolzenschellen bezeichnet werden. Deren Klemm- oder Verstellbereich ist insgesamt größer, allerdings hatte ich die bisher (Mitte '26) leider nur ab 28mm gefunden. Da dauert's sicher noch einige Monate, bis sich diese m.M.n. einzig logische Weiterentwicklung der klassischen Gelenkbolzenschelle durchsetzt. :'( "T-Bolt Clamp" ist der bessere Begriff, um den Suchradius zu erhöhen.

Apropos Gelenkbolzenschellen, ich hatte dem Lufigehäuse einfach wegen der Optik zwei solche Schellen spendiert. 
Einfach nur fett. ;-)

eingeschränkte Sendungsverfolgung, fehlende Proiritisierung auf dem Versandweg, d.h. es wird bearbeitet, wenn Kapazitäten vorhanden sind. Wenn nicht, bleibt's halt bis zur nächsten Schicht einfach liegen. Das ist echt frech bei voll bezahlten Versandkosten, denn das DHL-Kleinpaket kostet auch nur max. 2,99 € für den gewerblichen Kunden (je nach Versandvolumen) und nach der Trackingnummer musste ich auch erst fragen. Das kann man so mit Erstbestellern machen, das geht definitiv auch anders (BAT-Motorsport bspw: Bestellt am Donnerstag nach Feierabend bei denen, geliefert Samstag kurz nach 10 Uhr). 

Qualitativ ist das Zeug gut, massiv, überall sind O-Ringe zur Abdichtung erkennbar (die Stecker hatte ich noch nicht ausgepackt, nur das Gehäuse, die Buchse und die Schutzkappe für's Foto) - also dagegen will ich nix sagen. Auch ist's schön klein. Die 3-polige ~230V Einspeisebuchse fällt neben der von der TT-Thermo kaum auf. Es fehlen Schrauben und Muttern in M3. Das Winkelgehäuse mit Buchse und Schutzkappe kommt gerade auf 9cm Länge. Dazu später mehr... Kabel ordern.

Stoßstange(n) - 1.

Die Stoßstangen sind noch immer zumindest gedankliches Thema, vor allem, wenn ich mir die vordere Stoßstange vom Mercedes W460 / 461 mit dem integrierten Zugmaul ansehe. Sowas hätte ich auch gern, denn so optisch cool die herumbaumelnden Schäkel und umfunktionierten Zurrpunkte auch sind, sehe ich darin keinen wirklichen Nutzen.

Da ich ja nun insgesamt 2½ Stoßstangen habe (die mit den Kunststoffecken rechne ich mal als halbe), spricht nichts dagegen, zumindest eine mal richtig zu verstärken und gleich mit einem mittig sitzenden und integrierten Zugmaul zu versehen. Da ich mir sehr wahrscheinlich keine Winde montieren werde, bietet sich die Option an. Wozu eine fünfte Befestigungsmöglichkeit? Die origi-

...tuuut, tuuut: "Hallo, Fa. XY, was kann ich für Sie tun?", "Hallo, ich habe eine Frage zu Artikel-Nr. 1041001. Welche Festigkeitsklasse hat denn diese Mutter?", "Das ist doch bei Muttern egal. Ich kann das hier nicht erkennen.", "Nein, das ist nicht egal. Man verwendet grundsätzlich bei Muttern und Schrauben die gleiche Festigkeitsklasse und erkennen kann ich's auch nicht, deshalb rufe ich an.", - etwas zögerlich: "...dann muss ich beim Hersteller anrufen und Sie zurückrufen.", "Ich bitte darum." - es geht um Radmuttern, Festigkeitsklasse egal?! Nach Rückruf haben die Muttern nur eine 8.

Der Ausbau der Rändelbolzen ging easy nach Demontage der Bremstrommel. Zum Einbau werde ich aber wohl die 12t-Presse nutzen und die Bolzen nicht einfach mit einer Mutter "einziehen". Zum einen wird über die Mutter beim Einziehen ein Drehmoment auf die Rändelung erzeugt, zum anderen ist das hierfür notwendige Drehmoment gar nicht klar. Das kann man mal "im Feld" als Notreperatur so machen, ansonsten ist das ziemlicher Pfusch. Die Anlagefläche auf der Bremstrommel werde ich mal noch reinigen.

Besser, definitiv. Der nun entstandenen Abstand zwischen Widerlager und Feder kann ich mit einer einfachen Distanzhülse ausgleichen, um die Feder völlig zu entspannen. Damit kommt das auch dem Original in der Zeichnung deutlich näher, denn dort ist das Widerlager ja ersichtlich.

Völlig irre!!!

...wieder so'n Beispiel: Radmutter Febi-Bilstein, M12x1,5, Kl. 10, SW19, Höhe 15mm und bis auf Festigkeitsklasse und Höhe (8 & 13mm), identisch zur DDR Radmutter. 40427 als 20er Pack, bzw. 46705 als Einzelmutter. Die Einzelmutter soll für die ganz blöden 37,10 € zzgl. 6,90 Versand kosten.

Ich habe Euch extra mal das komplette Angebot mit allem drum und dran als pdf gesichert, also keine Panik wegen dem Downloadlink. Angucken, Staunen und wieder Löschen. Die Webseitensoftwarelösung gibt solch große screenshots anzeigetechnisch leider nicht her und ein Direktlink zu ebay macht auch keinen Sinn. Was läuft iin dieser Gesellschaft verkehrt? Völlig irre!!!

Daraus kann sich jeder eine Druckdatei basteln oder Verdrehsicherungen für andere Projekte ableiten. Denkt daran, die Flächen von Muttern oder Schrauben sind kleiner, als die angegebene Schlüsselweite (also bei SW19 haben die Flächen genormt 18,85mm Abstand zueinander), dementsprechend kleiner muss der 6- oder 12-kant konstruiert werden, dass der Ring aus (ABS- oder PCTG-)Kunststoff tatsächlich auch klemmt und wenn Ihr mal einen Blick in die google Bildersuche werft, ist da auch nix passendes zu finden.

Interessanterweise sind in der HL10.40-Achse von 1990 Kegelrollenlager aus osteuropäischer Produktion verbaut. Polnische und ehemals sowjetische Lager. Na das kann nicht funktionieren, das friedliche Miteinander kriegen die heute auch nicht hin... 

...vor allem nicht, wenn der deutsche Typ, der alles zusammengesetzt, offenbar nicht genügend Zielwasser getrunken und die Kronenmutter schon beim Einbau vom Sicherungssplint derart zerdroschen hatte... Idiot!!! :-\

Also einmal rundherum neu, das russische вмз 30205 hat spürbare Flachstellen, das polnische 30206 flog gleich mit raus und die zerkloppte Kronenmutter mit Flansch M24x1,5 gibts für den VW Käfer, Typ 181, Typ 3, u.a. unter der ET-Nr: 311501221, nur falls jemand mittlerweile auf leere DDR-Ersatzteilregale stoßen sollte. 

Ich wollte gerade loslegen mit fluchen "wer so' ne Scheiße konstruiert", als mir das polnische Lager beim ersten Schlag um den Käfig zu öffnen, entgegen kam. Ich konnte das tatsächlich mit der Zange am Käfig greifen und von der Achse runter ziehen. Platz für einen Abzieher ist da nicht wirklich und hinter dem Lager sitzt noch ein dünnes Blech.

Interesannt ist, was zum Vorschein kam. Offenbar eine Pertinaxbuchse, an der sich das innere Lager abstützt. Gesehen habe 

Exakt die selbe Diskussion mit einer Frau aus Mühlhausen bei Stuttgart wenige Stunden später. Ihr Vorteil, sie bekäme den Adressaufkleber zugeschickt, dafür, dass ich meine Daten verkaufe - NEIN!!!

HL10.40 - 14. Teil

Ratet, was passiert ist? Richtig, in meinem eMailpostfach liegt die Betriebsanleitung für's HL10.40 als Scan, nicht aus Bärlin, sondern aus Kunow, einem Ortsteil von Schwedt in der Uckermark.

Sobald ich die Beladungsliste und die Betriebsanleitung aufgehübscht habe (voneinander trennen, zuschneiden, umwandeln und die Einzelseiten wieder zusammenfügen), stelle ich beide hier zum Download bereit.

Betriebsanleitung für Einachsanhänger der Feuerwehr HL10.40 (Ausgabe 8/86)
Betriebsanleitung für Inneneinbau Tragkraftspritzenanhänger HL10.40/TSA (Ausgabe 9/86)

Vielen lieben Dank an ALLE, die sich an der Suche und am Auffinden der Betriebsanleitungen beteiligt hatten, auch wenn letztlich nicht alle Wege zum Ziel führten. Sollte sich die Hafenkommandantur aus Bärlin noch melden und den bearbeiteten Antrag zur Galeere übermitteln, lasse ich's Euch natürlich wissen. ;-)

Wozu ist die Betriebsanleitung nun so wichtig, weshalb hatte ich solch einen "Herrmann" darum gemacht? Es handelt sich um die technische Beschreibung (neben einigen Wartungstipps und Bezeichnung von Bauteilen), die letztlich bestätigt, dass bspw. die Zugvorrichtung in zwei unterschiedlichen Höhen montiert werden kann und diese Bauteile keine besondere Kennzeichnung oder gern geforderte Nummern 

Stoßstange vorn...

...ich muss das mal revidieren und mich beim Verkäufer der gebrauchten Stoßstange entschuldigen. Nicht die Stoßstange hat einen Knick, sondern die Karosserie. Nachdem von Dixiland die neue Stoßstange (dazu gleich mehr) geliefert wurde, hatte die auch einen Knick. Nein! Da war's mir erst aufgefallen, dass die Bezugskante rechts einen anderen Winkel hat als links und deshalb die gerade Stoßstange den optischen Knick nach oben macht. Ich hab auch nochmal mit dem Richtscheid gegengeprüft. Ergebnis: beide Stoßstangen gerade, so gerade, wie russische Stoßstangen eben "gerade" sind. Sorry.

Nachdem die Stoßstange von Dixiland per DPD zugestellt wurde, bekam ich eine eigenartige Mail vom Thomas Schulze, in der er mich bat, weitere 25,- € Versandkosten wegen der Überlänge und einer Versandkostenerhöhung zu bezahlen. Dazu sollte man wissen, dass ich die Stoßstange am 16. Juli bestellt und DPD Anfang April letztmalig¹) die Preise erhöht hatte. Das klingt alles nicht sehr glaubwürdig, zumal ich davon ausgehe, dass die Leute bei Dixiland mit einem Zollstock umgehen können, um das bekannte Gurtmaß und Maximallänge zu ermitteln. Das man eine Stoßstange nicht für 8,- € durch die halbe Republik versendet, war mir doch schon klar. Es ist m.M.n. ein ziemlich eigenartiges Geschäftsmodell, zumal in solchen "Nachberechnungen" vom Versanddienstleister auch immer anteilig eine "Zu-blöd-zum-Messen-Pauschale" drin steckt. Drauf angesprochen, ging sofort das "Gejammere" los, die Stoßstange teurer machen zu müssen, um die Kosten zu decken... Nein, einfach die Versandkosten richtig angeben! Er hat nochmal 12,- € einvernehmlich bekommen. Damit beliefen sich meine Versandkosten für die Stoßstange auf 20,- €. Wie hoch die Versandkosten nun tatsächlich waren, keine Ahnung, zumal die B2B-Optionen ja sowieso volumenabhängig und selten transparent sind. :-\

¹) (mit Sicherheit nicht nur) für Privatkunden dank Trumps und Netanjahus sinnloser Iranbombardiererei und der daraus resultierenden Explosion, u.a. der Ölpreise. - Vollidioten!!!

Mal schaun, was ich zur Auflaufeinrichtung noch extrahieren (Seiten raustrennen, scannen & bearbeiten) kann. Danach ist das Buch gefleddert und reif für die Papiertonne. :o Weiß ich, macht man nicht, meine Abneigung gegen die "Weißware" läßt mich sogar meine guten Vorsätze Bücher betreffend über Bord werfen. 

Der berühmte Bastei auf dem Robur 2002A war schon sehr grenzwertig für meinen Geschmack, wenigstens war er grün. Normalerweise trenne ich zum Scannen keine Seiten aus Büchern. Beim gelben Schinken ist's mir tatsächlich völlig egal!

Text kommt noch, Text kommt noch, Text kommt noch, Text kommt noch, Text kommt noch, Text kommt noch, Text kommt noch... 

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Dachträger / Strom

...fette Scheinwerfer (Hella Luminator 9") habe ich und auch noch einen Suchscheinwerfer von meinem alten Robur gefunden, der als Arbeitsleuchte den Bereich der Heckklappe ausleuchten kann. Ggf. schalte ich den zusätzlich auch als Rückfahrscheinwerfer, das entscheide ich spontan.

Aber damit beginnt das eigentliche Thema, wie ich die benötigten Strömlinge auf's Dach bekomme? Unauffällig, lösbar, wasserdicht und ohne Bohren...?!

Ohne die Kabel in einer der Türen einzuquetschen, geht's ohne bohren nicht. Der Punkt wäre also relativ schnell abgehakt. Unauffällig - da geht's schon los. Wie verstecke ich drei, bzw. vier Kabel mit einer lösbaren, also Steckverbindung, die auch noch "wasserdicht", also IPX5 (für den Tankstellenkärcher), bzw. IP65, weil Staub brauche ich in der Steckverbindung auch nicht, ist. NATO Steckdosen gibt es in 3-polig leider nur im Oldtimerzubehör, sind ganz schöne Klötzer, damit ziemlich

Warum umständlich, wenn's auch einfach geht? Zusätzliche T-Stücke benötigen immer auch einen zusätzlichen Absperrhahn, den man im Zweifelsfalle vergisst zu schließen, bzw. zu öffnen. Das ist zwar mit dem Heizungshahn auch der Fall, der sollte aber beim Abstellen vom UAZ in der Vorheizsaison sowieso geöffnet sein. Einziges Problem sind derzeit die Reduzierungen von Ø 18 auf 15mm bei 220 und 600mm Schlauchlänge. Ich habe mal bei Schlauchland.de angefragt, was solch Sonderanfertigung kosten würde. Sie bieten solch Sonderlösungen ja an. Allerdings hatte ich den halben Nachmittag damit verbracht, endlich den hinteren Schlauch auf den Rücklauf aufzuschieben, was letztlich, hat man den Dreh raus, recht easy geht. Etwas Spüli als Gleitmittel im Schlauch ist der Gamechanger. Die Gelenkbolzenschelle sitzt auch, jetzt suche ich "nur" noch einen Platz für den Vorheizer. 

In dem Zusammenhang will ich die Schlauchsituation von Scheuermöglichkeiten an der Ansaugbrücke entschärfen und den Keramikabsperrhahn mit Seilzug für die Heizung montieren. Einen Batterietrennschalter hatte ich auch vorgesehen, dazu die externe Ladebuchse und die Steckdose für die TT-Thermo zwischen Blinker und oberem Türscharnier.

Weshalb die Löcher für Vor- und Rücklauf in der Spritzwand seitlich versetzt sind, weiß vermutlich in Uljanowsk auch niemand. War das beim 469er notwendig?

HL10.40 - 16. Teil

Aliexpress hat die Radmutternindikatoren geliefert, das paßt so und bedarf keiner weiteren 3D-Druckkonstruktion. Die Inikatoren haben 24, statt 12 Möglichkeiten zur Positionierung, damit kann sich die Mutter im Grunde keine 15° verdrehen und lockern. Der Widerstand, den die Indikatoren einem möglichen Verdrehen der Radmutter entgegensetzen, sollte definitiv ausreichen. Safe.

Der Einfachheit halber baut man die Zuleitungen einfach auf "Pluspol rechts" um, positioniert den Trennschalter in die Masseleitung (dort soll er sowieso hin), benötigt ein einfach zu konfektionierendes Massekabel vom Trennschalter auf den Massepunkt am Motor und hat eine deutlich größere Auswahl bei den Batterien. Ohne Presszange ordert man sich halt solch fertig konfektioniertes Massekabel mit zwei passenden Kabelschuhen. PS: Die Schlüssel für die Trennschalter von Hella gibt es auch einzeln, da kann also einer ins Bordwerkzeug. ;-)

TT-Thermo II

...NovaNox, Enkatec und das Turbo-Zentrum haben geliefert. Letztgenanntes sogar mit einem dicken Printkatalog. Wie geil ist das denn bitte?! K.A., wann ich den letzten richtigen Printkatalog in den Händen hatte? Ich glaube das war vor 20 Jahren von Conrad oder so - cool. 

Die NovaNox-90°-Reduzierung paßt haarscharf. Am dicken Ende müssen ca. 7cm (!!!) abgeschnitten werden. Am dünnen Ende benötigt Ihr tatsächlich jeden Milimeter. Also falls jemand eine Reduzierung mit einer Schenkellänge >152mm findet nehmen!!! Vorteil vom 90°-Bogen, der Schlauch scheuert nicht mehr an der Spritzwand, wie bei der originalen Verlegung. Bei der schrabbelt der Serienschlauch an der Dämmung. Für die TT-Thermo werde ich noch fix einen neuen Halter feilen. Am orignalen habe ich nun so oft hin und hergebogen, "Vorbeugen ist besser...". ;-) Was fehlt? Gelenkbolzenschellen in passend  - sowas nervt.

Scheinwerferhöhen-

verstellung in mechanisch & cool.

Gefunden hatte ich die mechani-

Darum soll es gar nicht gehen, sondern um eine Verriegelungsmechanik, die das Auseinanderrutschen der Steckverbinder verhindert. Buchse der TT-Thermo und Stecker der Zuleitung haben jeweils eine Ø 16mm Nut, in der üblicherweise die Verschlusskappe mit ihrem "Antiverliergummiring" sitzt. Da beide Verschlusskappen nicht mitgeliefert werden (die Stecklverbindung bleibt üblicherweise gesteckt, braucht man also nicht), kann man die Nut nutzen, um eine Klammer darin zu positionieren. Sie verhindert, dass die Steckverbindung auseinander rutschen kann. Soll sie normalerweise nicht, wegen der "präzisen Fertigung" und dem "Widerstand vom Dichtring", glaubt man der Werbung. Allerdings glaube ich nicht an den Weihnachtsdiversen oder lasse mir von dessen Kumpel Rudolf Geschichten erzählen. Die Steckverbindung sitzt direkt am Motor, macht jeden Lastwechsel mit und hinten dran hängt das fette, wirklich gut gepanzerte, aber schwere Anschlusskabel.

Die Nut ist 2,5mm breit und beide sind im gesteckten Zustand der Steckverbindung über die Innenkanten gemessen, rund 21mm voneinander entfernt. D.h. ein Profilrohr (Rechteckrohr) mit 25mm Kantenlänge und 2mm Materialstärke läßt sich wunderbar mit einem Ø 16mm Bohrer bearbeiten, längs halbieren und nach dem entgraten mit einem Kabelbinder als Klammer oder auch gleichzeitig als Halter (falls man mehrere dieser Systeme verwendet) nutzen. Damit rutscht die Steckerverbindung garantiert nicht auseinander.

Gamechanger! Ohne die Proxxon (oder eine vergleichbare Maschine) wäre ich nichtmal mit der Schlüsselfeile zur Endbearbeitung dran gekommen. Also, wer keinen Bock auf Ausbau vom Wärmetauscher oder der Ansaugbrücke hat um zwei M5er Löchlein zu bohren, kommt um der Gerät nicht drumherum. Fakt.

Es fehlt da jetzt noch der Winkel für die Bowdenzugbefestigung, der zwischen Ventil und Trennwand sitzt, folglich auch noch zwei U-Scheibchen als Abstands-halter, aber es sitzt quasi nur erstmal für's Foto. Das Langloch oben drüber muss ja auch noch...

Ich hatte es glaube schon mal erwähnt, dass es bei races in der Slowakei 90°-Winkel mit 200mm Schenkellänge gibt. Genau solch ein Ø 18mm Winkel in 90° werde ich vom Heizungsventil auf die TT-Thermo verbauen. Zu meinem großen Bedauern gibt es die Reduzierung von Ø 18 auf Ø 16mm nicht mit dieser Schenkellänge, dann wäre das tatsächlich ohne extra Reduzierung möglich. Ich hatte erst vor, einen geraden Schlauch zu verwenden und entsprechend zu biegen. Der relativ steife Formschlauchwinkel wird jedoch dafür sorgen, dass an der Ansaugbrücke zwischen Zylinder 2 und 3 nichts scheuert. Für den Vorlauf direkt auf den Wärmetauscher, werde ich ein Meterstück geraden Ø 18mm Schlauch im entsprechend großen Bogen verlegen und etwas einkürzen. 

Wer seinen UAZ restauriert, einen neuen Motor einbaut oder das Armaturenbrett draußen hat, trennt am Besten dieses Lochblech für die Schlauchdurchführungen komplett raus und ersetzt es. Ihr seht es ja oben Bild, nichtmal der untere Anschluss fluchtet mit dem Ventil. Er müsste ca. 1cm nach oben. Der obere liegt um einen kompletten Schlauchdurchmesser daneben und müsste mit Sicherheit auch noch höher. Da stört aber dann die Biegung von der Stanzung im Blech. Also diese

Ansaugschläuche

...und weil das mit dem Silikon so cool ist (+3PS pro Schlauch ;-)), hatte ich auch direkt die Ansaugschläuche, bzw. den Schlauch (3159-00-1109401-00) geordert. 

Obacht, es gibt zwei verschiedene Ausführungen. Einmal mit und einmal mit ohne Eingang von der Kurbelgehäuseentlüftung. Also Haube auf und nachgucken. Zum Thema "russisches Gummi" hatte ich mich bereits geäußert und solange die Bestellmöglichkeiten (noch) bestehen. Haben ist besser als brauchen. Fakt.
Den kurzen (315195-1109406) Schlauch zwischen Lufigehäuse und Ø 70mm Stahlrohr gibt es leider nicht explizit. Da müsste man einen normalen 15° Silikonbogen verwenden und einkürzen. Bei BAT-Motorsport gibt es diese Schläuche ohne ebay-Zuschlag. 

Heizungshahn - 3.

So stelle ich mir das vor. Natürlich kann ich den Schlauch nicht ohne Kantenschutz einfach so durch's Blech führen. Ich bin am überlegen, für welche Variante ich mich da letztlich entscheide. Das Loch werde ich dann genau wie auf dem Bild entsprechend nach oben und in die Breite für den größeren Durchmesser der Kabeldurchführung auffeilen. Damit fluchtet der obere Wärmetauscheranschluss dann auch fast.

Für Vor- und Rücklauf suche ich noch solche Clipse (links), die mal wieder mit unmöglichstem Übersetzungskauderwelsch im Grunde nicht zu finden sind. Bei drei von mehreren Angeboten werden vom selben Verkäufer folgende Begriffe verwendet: "Doppelschlauchklemme Rohrverbinder Kunststoff Rohrreparaturschelle Doppel Rohr Klemmen Für Marine Rohr Stecker Kunststoff Doppel Port Gerüstschellen Doppelrohrschelle Zeltstangenklemmen P-Klemmen

nalen Haken auf der Stoßstange sind zwar chick, aber völlig unpraktisch, wenn man ehrlich ist. Zu hoch und leider ohne Sicherung, damit ein Seil nicht heraus rutschen kann. Man kann den UAZ statisch auf dem Prüfstand oder einem Anhänger verzurren, mehr aber im Grunde auch nicht. Die Abschleppöse am Rahmen hatte ich weggeflext und zwei solcher Ösen an den Winkelprofilen vom Unterfahrschutz anschweißen lassen. Wenn Zugkräfte mittig in den Rahmen eingeleitet werden, ist'sbesser für den Rahmen, daher die Überlegung...

Mir schwebt vor, ein U-Profil fast über die gesamte Länge in die Stoßstange zu stecken und zu verschweißen, so dass tatsächlich ein in sich stabileres Kastenprofil entsteht. Damit rutscht die Stoßstange etwas (ca. 5cm) weiter vorn raus und im Profil könnte sich solch Zugmaul "verstecken"...

An der hinteren Stoßstange habe ich einiges vor, denn auch dort verabschiedet sich durch bloße Sonneneinstrahlung der Kunststoff. Er versprödet, bricht und für die Ersatzteilbeschaffung sind solche voluminösen Fahrzeugteile derzeit nicht unmöglich, jedoch völlig ungeeignet. Dem ist ganz einfach vorzubeugen. Die originalen Bumperettes (Bumper) vom 469iger will ich nicht und zu den Preisen für's РИФ-Zeug hierzulande hatte ich mich ja nun bereits mehrfach positioniert. Abgesehen mal davon, finde ich die auch nicht sonderlich schön. :-\

Letztlich wird das auch nur ein U-Profil, in dem Rückfahrscheinwerfer, Nebelschlussleuchte und Reflektoren irgendwie integriert sind. Vllt. in dem Fall sogar tatsächlich mit ein paar Zurrösen oder einer mittig sitzenden einzelnen Öse, denn über die AHK sollte man keine ernstzunehmenden Bergeversuche starten.

Ich hatte mal rein interessehalber nach Rückfahrscheinwerfer und Nebelschlussleuchte geschaut und war über die beiden Leuchten von Hella (2ZR 008 221-051 und 2NE 008 221-031) gestolpert, die mit ihren Ø 55mm recht unauffällig in der Stoßstange integrierbar wären. Dazu zwei der geforderten Rückstrahler, ebenfalls in Ø 55mm... Ist zumindest optisch vorstellbar, nicht zuletzt, weil ich sowas kleines bei den Land Rovern und letztlich auch bei diverersen РИФ-Stoßstangen schon gesehen hatte. Da ich eine Magnetbohrmaschine mit Weldon Aufnahme habe, sind Löcher in diesen Durchmessern weniger 

Zu früh gefreut...

...die Stoßstange hat leider auch einen Treffer. Das hatte ich leider erst bei der Probemontage gesehen, dass die rechte Seite einen leichten Knick nach oben hat. Ist gut kaschiert, angeblich ungedengelt. Heißt im Klartext, bis auf ganz wenige Ausnahmen, wirste in der s.g. "Community" auch nur über'n Tisch gezogen. Die brauche ich also gar nicht erst strahlen. :-( Eine neue Stoßstange ist geordert. Ich bin mal gespannt, wie und mit wem die mir Thomas von Dixiland für 8,- € Versandkosten schicken will. (Nein, hatte sie nicht. Ich hatte einen optischen Knick in der Pupille und mich an der falschen Bezugskante orientiert. Auflösung weiter untern .) 

diverses

Allerdings gibt es neben den ganzen Spinnern auf Kleinanzeigen, durchaus noch vernünftige Leute. Für den Dachgepäckträger habe ich mir fette 9" Fernscheinwerfer vom Lkw geordert. In LED-Zeiten sind die richtig billig geworden. 

Einen Abzieher für die Radnabe vom HL10.40 (+ Trabi, Wartburg, Anhänger mit LK 4x160) habe ich nach einigen Versuchen ergattert. Versuch #1 "bedauerte", dass er keinen Versand anbietet (nicht drüber nachdenken!). Drauf angesprochen, dass er seine Entscheidung durchaus revidieren könne, von Bedauern also keine Rede sein kann Funkstille. Versuch #2 glaubte wie immer nach über einem ¾ Jahr der Anzeigenschaltung, auf einem Goldschatz zu sitzen und war nicht zum Handeln bereit ("VB" bedeutet doch "Verhandlungsbasis" - auch nicht drüber nachdenken!) und Versuch #3 wollte partout einen Abzieher vom Skoda (LK 4x130) als Trabiabzieher verkaufen. Gut, dass ich nachmessen ließ. Vielleicht sollte die EU statt der Chatkontrolle gegen Pädophilie, einen IQ-Test zur Nutzung des Internets einführen. Wir wissen doch vorher, dass beides nicht funktionieren wird.¹) Versuch #4 war dann vielversprechend, sogar zum günstigsten Gesamtpreis. Ankommen muss er noch... :-)

Jaha - die Nabe bekommt man auch mit 2- oder 3-Armabzieher runter, vor allem, wenn die Rändelbolzen bereits raus sind. "Haben" ist besser als "Brauchen".

¹) wird nicht "zum Schutz von Kindern" eingeführt, sondern um als Staatsgebilde legal mitzulesen, ohne konkreten Verdacht, zu jeder Zeit, einfach so, "zu Deiner Sicherheit". Träumt weiter!

ich solche eine Materialpaarung bei einem Radlager noch nicht. Ein Bekannter meinte, dass dies ggf. die eingebaute Sicherung sein könnte, falls jemand der Meinung ist, das Radlager zu fest anzuziehen. Die Pertinaxbuchse würde in dem Fall nachgeben und das Radlager bliebe intakt. Unter der Maßgabe, dass das eine rein militärische, bzw. für den Katastrophenschutz der DDR bestimmte Konstruktion war, wäre das zumindest unter Feldreperaturbedingunegn denkbar. Allerdings war diese Achse teilweise auch unter den Campinganhängern zu finden. Ist spannend, bleibt spannend. Neue Radlager sind geordert und möglicherweise gibt es sogar zwei weitere Quellen für die Betriebsanleitung vom HL10.40. Auf meine Suchanzeige auf Kleinanzeigen haben sich zwei Leute gemeldet, die jemanden kennen, der jemanden kennt, dessen Schwager... ;-)

Gehirnwäsche durch und durch...

Durch Recherche bin ich drauf gestoßen, dass im DDR-Bestseller "Wie helfe ich mir selbst" ein paar Info's zur HL-Achse drin stehen.

Interessant ist gar nicht die Tatsache als solche, sondern die offenbar vollständige Verwässerung jedes kritischen Denkens bei den Leuten. Thema "Sicher bezahlen" bei Kleinanzeigen & Co. Das funktioniert überall nach dem selben Prinzip, heißt nur anders.

Ich wollte das Buch per Paypal oder per Überweisung bezahlen und bekam vom Verkäufer die "App" vorgeschlagen, bei der ich "über Kleinanzeigen" bezahlen würde. Das hatte ich abgelehnt, woraufhin ich die Paypaladresse bekam. Bezahlung unmöglich, weil mir der Verifizierungscode zum Einloggen im Nutzerkonto vom Netzbetreiber erst mit mehreren Minuten Verzögerung zugestellt wurde und durch die wiederholte Anforderung hatte Paypal bereits den Zugriff auf's Konto für mind. 24h blockiert. :-(

Soweit zur Ausgangssituation mit unseren elektronischen Bezahl-

besitzen. Durch die beiden Höhenmaße in der Skizze , ist das so festgeschrieben, weil sie Bestandteil der Betriebserlaubnis ist, Teil der technischen Beschreibung, maßgeblich. (deshalb hatte ich die extrahiert) Wer in die KTA-Unterlagen schaut, wird dazu nichts finden. Darin ist lediglich der Anhänger MIT montiertem Auflaufeinrichtung und dem Bock für die erhöhte Position abgebildet, das ist in der "zivilen" mit 80km/h identisch. Auch die Besonderheit zum klappbaren Ersatzrad, geht aus der Anleitung hervor. Das sind TÜV-relevante Informationen, die mir den legalen Betrieb des Anhängers wahlweise hinter einem Pkw, als auch hinter einem Lkw ermöglichen. Ihr wißt alle, was schlecht ausgebildete uniformierte Fachkräfte am Straßenrand teilweise für einen haarsträubenden Unsinn von sich geben und bevor mir irgend so ein dahergelaufener Hanswurst Spezialist auf einem anderen Fachgebiet den Anhänger stilllegt, bekommt er was zum Lesen und Staunen und tut etwas für seine Weiterbildung. 

Abgesehen mal davon, erwähnte ich bereits, dass ich diese Anhänger und die pragmatische Umsetzung seiner technischen Lösungen extrem feiere. Das fehlt der heutigen westlichen Fahrzeugbaukunst m.M.n. vollständig. Es wird viel zu kompliziert um zig Ecken gedacht, was die technischen Lösungen unnötig verteuert und in ihrer Komplexität oft anfällig macht und für extremen Aufwand bei im Grunde einfachen Reparaturen sorgt. Bestes Beispiel: Leuchtmittelwechsel im Hauptscheinwerfer: Wozu muss ein Fahrzeug dazu in eine Werkstatt?! Die Antwort ist einfach: Damit die Werkstätten auch daran verdienen können. Das ist Kundenbindung auf BWL-Manier, um den auch nach dem Erwerb des Produkts möglichst lange an sich zu binden, um ihn auszunehmen.

Ob die Radlagerpaarung aus indischen und ukrainischen Lagern so die beste Wahl in einem ehemaligen DDR-Anhänger hinter einem russischen UAZ ist? Ich werde es erfahren. Es steht zumindest SKF drauf... ;-)

Ich habe ihm auch gleich mal noch einen Satz neuer Stoßdämpfer gegönnt. Sachs, 112897 für den Wartburg. Sie sind baugleich und kosten ein Drittel von 

HEL hat geliefert...

...und die beiden Stahlflexleitungen zur vorderen und hinteren Achsverteilung sind da. Hier im Vergleich zum Muster von Fenox.

Vorderachse links / rechts dann mal gelegentlich live vor Ort in Chemnitz, um ggf. mit den Winkeln der Anschlüsse zu spielen.

Baltic-Käfer auch... (HL10.40 - 15. Teil)

...und die Kronenmuttern für's HL10.40 sind auch angekommen.

Zu beachten ist hier der deutliche Unterschied bei der Stärke der Kronenmuttern von rund 5,5mm zueinander. Paßt aber! Zum Feineinstellen habe ich mir noch ein paar Passscheiben in 25x35x0,1 besorgt, denn eine Kronenmutter hat normal "nur" sechs Nuten, in denen sie der Splint blockieren kann. Folglich beträgt der Drehwinkel zur nächsten Nut immer 60°. Bei einer Gewindesteigung von 1,5 verändert sich dabei die axiale Position der Mutter auf dem Gewinde um rund zweieinhalb Zehntel. Das könnte beim sauberen Einstellen von Kegelrollenlagern ein Zehntel zu viel oder zu wenig sein. Eine Passscheibe hilft. Es verwundert mich sowieso, dass die nicht vorgesehen sind. Das Radlager mit der zerkloppten Kronenmutter, lief im Vergleich zum anderen sowieso recht rauh. Aber da lief auch das russ. 30205 nicht sauber. Schaden oder Ursache - I don't know.

Die Autodoc-Apotheke mit ihren gefühlt 100 Ablegern hat auch geliefert, d.h. die Stoßdämpfer sind ebenfalls angekommen. 

Damit bleibt dann nur noch, alles zusammen zu stecken und auf's "Go!" vom TÜV zu warten, dass es losgehen kann. Ach ja, Stahlprofil

unansehnlich und Winkelstecker gibt es für die Dinger leider keine. Das sieht einfach nicht aus am UAZ. An einem Lkw oder bspw. Kleintransporter mit kantigem Koffer hätte ich damit überhaupt kein Problem.

Eine Alternative wären noch die 3-poligen Anhängersteckdosen aus dem Agrarsektor, da ist aber auch wieder das Problem, dass es keine Winkelstecker gibt und abstehende Kabel sind auch immer irgendwie eine Einladung. :-\

Letztlich wird es wohl diese Philippi Stecker-/Buchsenkombi werden. Das Winkelgehäuse ist relativ klein mit 56x53x36mm (LxBxH, ohne Terminal), paßt neben die Tür an die Rückwand und der Stecker mit Verschraubung und Kabel kann nach unten abgehen. Damit bildet das Anschlusskabel eine Schlaufe, an der Tropfen abtropfen und nicht ins Steckergehäuse laufen können. Vorteil: An der Rückwand ist die Verbindung mechanisch relativ gut geschützt. Nachteil: Die Verkabelung geht durch's gesamte Auto. An der Seitenwand wäre nur die "C-Säule" möglich, allerdings können sich leicht Äste im Kabel verhaken - ist keine gute Idee. Direkt auf's Dach will ich sie nicht setzen.

Terminal und Stecker sind für 230V Wechselströmlinge und 16A ausgelegt, sollten also mit den anliegenden 12V und gut 9A (2x 55W, H3 in den Iluminator) kein Problem haben. Selbst wenn der Arbeitsscheinwerfer über der Tür noch eingeschaltet wird, sind es knappe 14A über den Massekontakt. Also alles safe. Die Serie gibt es bei Philippi als 2-, 3-, 4- und 7-polige Variante mit immerhin noch 10A pro Kontaktstift. Als 4-polige Variante bleibt ein Pin für weitere Dummheiten. ;-)

Warum keine LED's rundherum? Die passen einfach m.M.n. nicht an den UAZ, außerdem finde ich die unverhältnismäßig teuer. Da das alles Arbeitsscheinwerfer sind, darf ich die auf der Straße nicht nutzen, was mit dem Iluminator StVZO-konform kein Problem ist. Der wird ein Problem für die Spinner, die im Gegenverkehr zu faul zum Abblenden sind und alles die "Technik" machen lassen. Vllt. reichen bei denen auch einfach die Arme nicht bis an den Schalter oder sie haben bei ihren Sparmodellen sowas werksseitig gar nicht vorgesehen?

Heizungskreislauf

Überhaupt, je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir das System. Ich suche schon seit Ewigkeiten nach einer 230V-Einspeisung für den Dacia, um im

Diese Seite der HL10.40-Achse war zwar schon fertig, allerdings tausche ich die Radlager auch noch aus. Dann sind sie einmal rundherum neu. Die Halter für den Kotflügel muss ich sowieso noch bauen, von daher... Spiel im Lager beim Einstellen erfühlt man übrigens mit montiertem Rad. Ein vermeintlich spielfreies Lager "kippelt" nach montiertem Rad tatsächlich noch leicht. 

TT-Thermo I

Das Problem ist tatsächlich, einen geeigneten Platz im riesigen UAZ-Motorraum zu finden. Glaubt man nicht, liegt aber tatsächlich an der geringen Auswahl zur Verfügung stehender Silikonschläuche mit Reduzierung. Für das Heizungsrohr zur WaPu benötige ich Ø 19mm, die TT-Thermo hat leider nur einen Ø 16mm Anschluss.

Reduzierschläuche in 90° gibt es zwar ohne Ende und gefühlt an jeder Ecke, letztlich sind aber die zur Verfügung stehenden Schenkellängen unsinnigerweise bei 99% der Anbieter viel zu kurz, bei ALLEN Formstücken. Da schlägt wieder das kapitalistische BWL-Herz zur Materialeinsparung durch, um mehr Gewinn zu erzielen oder es sitzen einfach Leute in den Produktdesignstudios, die noch nie vor der Aufgabe standen, einen Formschlauch individuell in einem Motorraum zu platzieren. Beim russischen Silikonschlauchset war's genau anders herum. Dort waren leider die Längen zwischen den Winkeln zu groß bemessen, weshalb sie kaum passten, zusätzlich zu den +5cm an den jeweiligen Enden. Es hat m.M.n. niemand ein Problem damit, für 50 Cent oder einen Euro mehr auch eine längere Schenkellänge zu erwerben. Nein, statt dessen will man der günstigste Anbieter sein um Umsatz und Gewinn zu erzielen und alles auf Kosten vom praktischen Nutzen. Total bescheuert!!!

Der Wettbewerb behindert inovative Lösungen, denn in diesem 

sche Verstellung aus dem 3D-Drucker auf Kleinanzeigen und die kommen mit ziemlicher Sicherheit direkt aus Russland. Finde ich eine coole Sache und als echte Alternative zur hydraulischen Verstellung, die bisher und ungelogen, bei allen meinen russischen Fahrzeugen wegen Nichtgebrauch von einem TÜV-Termin zum nächsten kaputt ging. Beim Niva in den '90ern war die nachgerüstet und kostete damals noch ein Schweinegeld. Bei den beiden Samaras hatte ich das selbe System ab Werk und damals hatte mein Werkstattmännchen dem TÜVer schon hoch und heilig versprochen, die defekte noch zu tauschen. Beim UAZ hatte ich sie aufgrund meiner Erfahrungen direkt rausgeschmissen, die war nämlich beim 252km alten Neuwagen bereits ohne Funktion. 

Die mechanischen Versteller sind selbsterklärend und passen nur in einer Position ins Gehäuse. Im Uhrzeigersinn drehen bis die Nase einrastet, Scheinwerfer einstellen, Mutter kontern, fertig - geht nicht kaputt. Falls doch, in Magdeburg gibt es Ersatz und sowas würde nicht hergestellt werden, wenn kein Bedarf dafür bestehen würde. Ich liebe diese pragmatischen Lösungsansätze und mit Sicherheit sind die auch was zum Nachrüsten.

Heizungshahn - 1.

30. Juli, 39°C im Schatten, genau das richtige Wetter, um sich mit dem Heizkreislauf und dem Heizungsventil zu befassen...

...erstmal Schablonenbau aus Blech, um die Schraubenlöcher vom Hahn auf die Spritzwand zu übertragen. Die vier Schrauben, die den Hahn zusammenhalten und abdichten, stecke ich komplett durch die Spritzwand und verschrauben den Hahn dagegen. Die störenden Spritzgussreste hatte ich schon fein säuberlich geplant, damit der Hahn später sauber anliegt. 

Warum die Schablone? Weil man von Innen unmöglich bohren kann, ohne das halbe Amaturenbrett und den Wärmetauscherkasten zu demontieren. Selbst 

HL10.40 - 17. Teil

12 Wochen nach Antragstellung und einigem Telefontheater, hatte mir das Stasiunterlagen Archiv tatsächlich die "Betriebsanleitung für Einachsanhänger der Feuerwehr HL10.40" digitalisiert. Glaubt Ihr nicht? Doch, haben die hinbekommen, wenn auch die Scanqualität in "unterirdisch" zu verorten ist. Mit dem Original ist nicht viel los. Sie haben geliefert und der olympische Gedanke zählt... 

Den Rest erspare ich Euch. Ihr seht ja, dass die Qualität vom Scan aus Kunow oben im Teil 14 deutlich besser ist und es die Unterlagen in Bärlin tatsächlich gibt. Nur der Vollständigkeit halber. ;-)

TT-Thermo III / DEFA / Philippi

Beim Grübeln bzgl. des Bestellumfangs bei Philippi zu den letztlich benötigten Varianten fiel mir auf, dass es offenbar doch einen Unterschied zwischen den DEFA-Steckverbindern und denen an meiner TT-Thermo gibt. Beim Betrachten des Bildes von einem x-beliebigen Anschlussteckersatz von DEFA, fällt Euch was auf?

Korrekt, die aktuellen Steckverbinder von DEFA haben diese Nut für die Endkappen offenbar nicht (mehr). Bei den Steckverbindern von TT-Thermo ist die Nut vorhanden und ich habe auch die Verriegelungsklammer entdeckt, die bei mir fehlt (Thema ). Mein Gedanke war tatsächlich folgender, die vorhandene 230V Einspeisung der TT-Thermo auch für den Heizlüfter zum Trocknen des Innenraums im UAZ zu nutzen. 

gesamte Stanzung könnt getrost ersetzen, es paßt keines der Löcher zur Position der Anschlüsse vom Wärmetauscher. Das originale Heizungsventil mit seinen rund 48mm Abstand der Schlauchanschlüsse, passt zwar in die Aussparung der Spritzwand, fluchten aber mit den Wärmetauscheranschlüssen auch nicht wirklich.

Das solch simplen Dinge, mit denen der UAZ nun nahezu unverändert in Uljanowsk vom Band läuft, seit Jahrzehnten nicht geändert wurden, führt selbstverständlich nicht nur am Fließband zu Frust. Wohin Frust am Band führt, wissen wir aus der ehemaligen DDR. Mit ziemlicher Sicherheit (!!!) sind die Blechpressen für die Karossierie in dieser Zeit mal renoviert worden. D.h, in denen hätten längst besser passende Formen verwendet werden können. Die Pressen laufen immerhin seit 1972, also fast 55 Jahre mit rund zwei Milionen UAZ bisher. 

Und ja, der Austausch der Kühlerleitungen gegen Silikonschlauch bedient keinen Fetisch, sondern hängt an der Tatsache, dass sich die originalen Schläuche und Leitungen nicht wirklich gut anfühlen. Ihr müsst die Schläuche (10 Jahre alt) mal mit anderen vergleichen, meinetwegen auf dem Schrottplatz aus Fahrzeugen, die etwa genau so alt sind. Den Unterschied merkt man z.T. selbst bei ladenneuen Schläuchen, wobei aktuell bei russischen Ersatzteilen ohne Dirketimport gar nicht klar ist, wie lange das Zeug schon in irgendwelchen Lagern herum lag. Gegen die Silikonhandschmeichler können beide nicht antreten. Allein bei den Schläuchen zwischen originalem Heizungsventil und Wärmetauscher hatte ich den Eindruck, sie wären hart, regelrecht spröde, als ob der Weichmacher raus wäre. Ähnlich beim Ablaufschlauch von der Lüftungsklappe, der ja nun weder heißes Kühlwasser transportierte, noch UV-Licht unterm Armaturenbrett zu sehen bekam.

TT-Thermo IV

Kabelbinder drum, kann nicht auseinander rutschen - safe! Damit kann die TT-Thermo auf den Deckel vom Ölpumpenantrieb verschraubt werden. Haken dran.

Zwar gibt es ein paar Händler, leider haben die keine brauchbaren Größen im Angebot. Ø 20 und 25 sind zu klein, Ø 32mm zu groß... Das war übrigens nur ebay, auf Amazon und Aliexpress geht das wilde Begriffewürfeln fröhlich weiter. :-( 

Diese Leitungshalter aus Alu sind eigentlich für's Dash-System gedacht und gibt es nur bis zum Leitungsdurchmesser von (AN- oder Dash-) 12mm. Ähnliches gibt es für Hydraulikleitungen, sogar im passenden 28mm Durchmesser, allerdings sind die für die Stahlleitungen, bspw. auf Baggerarmen gedacht und entsprechend massiv. Also falls ich nichts passendes finden sollte, werde ich mir sowas sicher drucken lassen. Der Vorlaufbogen wassergefüllt wird sich ziemlich sicher im Motorraum bewegen. Er hängt ja in seiner Schlaufe mit ca. 50 - 60cm frei. Da wäre eine zusätzliche Fixierung nicht verkehrt.

Die Rücklaufleitung mit dem 90° Formschlauch liegt mit minimalem seitlichen Druck mit der Gelenkbolzenschelle an der Ansaugbrücke an. (Metall auf Metall) Ich denke, ich werden beides nur gegen unnötiges Scheuern mit einem Kabelbinder fixieren.

Differenzialdeckel

Das ist genau so "porno", wie die verchromten Diff-Deckel aus den Endachzigern. Was für eine geile Farbe. Die Kamera schafft es selbst bei Schatten kaum, das leuchtende Orange einzufangen. Ich hatte das gestern mit direktem Sonnenlicht probiert - keine Chance. Da hatte die Händiekamera komplett die Mitarbeit eingestellt und rund um den Deckel einen orangefarbenen Halo erzeugt. Aus jeder Perspektive! ;-)
RAL 2005 pulverbeschichtet. 

Philippi...

...hat auch geliefert, wenn auch bei knapp 100,- € Warenwert als DHL-Kleinpaket. Kleinpaket bedeutet, bis max. 20,- € versichert, 

problematisch, um die Leuchten in der Stoßstange zu versenken. Ich hatte auch schon nach FER-, bzw. AKA-Rückleuchten geguckt, selbstverständlich auch nach russischen ОСВАР um mit der "e22" dem TÜVer bei Bedarf erklären zu können, dass das so sein müsse... Schwierig dran zu kommen.

Heizungshahn - 4.

Ein Kumpel hat's gezeichnet, der Druckauftrag ist ausgelöst, das gute Stück sollte also bis Ende August aus Litauen ankommen.

ABS, schwarz, 100%, 2 Stk. inkl. Versand für knapp 26,- €. Billig ist anders, aber bis sich für mich solch ein 3d-Drucker amortisiert, müsste ich schon ne ganze Menge solcher Schlauchclipse selber drucken. Es machte übrigens keinen Unterschied, ob ich nun ein oder zwei Stück bestellte, der Gesamtpreis war der gleiche.

diverses...

Die Rücklichter von Hella (links) habe ich geordert, dazu ein paar passende Ø 55mm Reflektoren, einen Ø 55mm Kernlochbohrer...

...eine Einbausteckdose IP54 mit Aufputzgehäuse, Anschlusskabel PUR H07BQ-F 3x1,5mm² mit angegossenem Stecker in orange und noch ein paar Leuchten von ОСВАР als Ersatz, wobei ich bei denen nicht sagen kann, ob und vielmehr wann die tatsächlich bei mir ankommen werden. Die Profile für vordere und hintere Stoßstange ordere ich diese Woche sicher auch noch. 

Ach ja, der TÜV hatte sich gemeldet, denn nun soll die Bremse am HL10.40 nachgerechnet werden. Mit den 15"-Rädern, vielmehr dem 3,5cm größerem Radius gegenüber dem 6.40-13 könnte die Verzögerungsleistung nicht mehr ausreichen. Ich werfe mal in den Raum, dass das HL10.40 mit 1000kg, exakt 250kg über dem Gewicht eines ungebremsten Anhängers liegt. Ich habe da eher so'n Bauchgefühl, dass wiedermal Gründe zum Ablehnen statt Lösungen gesucht werden. Ist wie gesagt nur eine Vermutung. ;-)

Blog IV
Kapitel II

Stoßstange(n) - 2.

Beim Durchstöbern der Ersatzteilkateloge fiel mir auf, dass es für hinten tatsächlich drei serienmäßige Varianten gibt. Neben den Bumpern der militärischen Versionen und der kunststoffverseuchten Stoßstange vom Hunter, gibt es auch eine zweiteilige Lösung zum Nachrüsten, bzw. für die zivilen 31514. 

Egal wie, das Thema ist auch optisch echt schwierig, denn ich hatte nicht nur eine viertel Stunde mit allen möglichen "Blechdummies" hinterm UAZ gesessen, probiert, Maß genommen, verworfen und wieder probiert, etc. Letztendlich hatte ich ein U-Profil mit ungleichen Schenkeln (100 & 60) und einer 130mm Basis geordert, bei der ich die mittleren ca. 80cm wie beim Original optisch zwischen den Rahmenlängsträgern etwas einrücken will. Die durchgehende Hecktraversenoptik der alten Defender paßt nicht zum UAZ. Die rustikale Rechteckrohrvariante ist simpel, mehr aber auch nicht. Das Problem bei der Geschichte sind die Federgehänge, welche die Stoßstange relativ weit nach hinten überstehen lassen und damit eine recht große Bautiefe voraussetzen, um den Spalt im Bereich der Tür zu schließen. Beim Hunter hat sie rund 18x18cm und an den Ecken eine Höhe von rund 24cm. "würg" Da kann ich dem UAZ auch gleich einen Baumstamm als Bergebalken hinten quer dran binden... ;-)

Ich habe mir die 3t-Kupplung von Фаркоп als "Rangierkupplung", bzw. als Abschlepp- und Bergehaken bestellt. Die Preise, die hierzulande für die Haken vom 452 aufgerufen werden, sind jenseits von Gut und Böse und spiegeln den völligen Realitätsverlust der Bevölkerungsteile wieder. Selbst inkl. Versand aus Russland bin ich neu günstiger, als die billigste gebrauchte im Kleinanzeigenportal und die Kupplung kostet tagesaktuell und umgerechnet ca. 55,- €. Ich habe mich bewußt gegen die drehbare Variante (den richtigen "Protzenhaken") entschieden, weil ich damit keine Anhänger ziehen will. Dazu müsste ich sie auch eintragen lassen.

noch mal ein Schweißgerät zulegen, dass ich wenigstens ein paar Punkte zum Heften setzen kann, auch wenn ich hinterm Schirm nix sehe.

Klingt blöd, ist aber leider so. Ich würde gern WIG-Schweißen können, hatte sogar mal ein Gerät, eine eigene Flasche und es mehrfach probiert. Ich sehe einfach nix. Das lag scheinbar auch nicht am Helm, sondern am Augenfehler. Wenn man nicht sieht, was man macht, KANN das auch nix werden, ist überall so. :'( Aber vllt. gehe ich das Thema doch nochmal an und lege mir zumindest ein Gerät zu, mit dem ich vernünftige Hefter setzen kann, ohne tausende Euro auszugeben.

Dass durch das Hochbiegen an den Außenkanten ein Absatz entsteht, war von vornherein berücksichtigt und das Profil insgesamt etwas länger vorgesehen. Das offene "U" verschließe ich zuletzt, denn aktuell brauche ich sie noch als Referenzkanten zum Messen. Scharfe Ecken und Kanten dürfen nicht sein. Jeder Metaller wird sich kaputt lachen, aber es sind nunmal ein paar Arbeitsschritte, wenn man selbst nicht schweißen kann und kein Schweißgerät hat. So muss ich halt wegen jeder Naht losfahren.

Der Plan für die Verschraubung vom Haken (grün) durch die Stoßstange steht auch, d.h. ich werde quasi ins bestehende Profil (schwarz) ein entsprechend dem Winkel der AHK (blau) angepaßtes U-Profil (rot) einsetzen, das durchgehende U-Profil (schwarz) trapezförmig öffnen und beide Profile entsprechend verschweißen lassen. Es geht ja nur darum, in den Haken das Bergeseil einhängen zu können und seitlich Platz für ein paar Grad Zugwinkel zu haben. Lacht nicht über die Skizze, so'n Kram mit Paint und der Maus zu malen (zeichnen will ich's nicht nennen), nervt. Man kann hoffentlich erkennen, wie ich's meine. ;-)

Nun muss bloß noch die Zulassungsstelle mitspielen und mir ein "Kuchenblechkennzeichen" zweizeilig ohne großen Zinnober abstempeln, aber so wie ich die Spezialisten kenne, brauchen sie dafür erst wieder ein Gutachten vom technischen Prüfverein... ^^

seine Kunden zu verarschen. Wer von den Händlern investiert denn tatsächlich nachhaltig ins Lager, statt in teure Steuervermeidungsmodelle? Im nächsten Schritt die daraus folgenden Konsequenzen für Erzeuger, Logistik, Marketing, usw... Selbstverständlich muss am Ende des Tages jeder seine Rechnungen begleichen können, aber einen monitärer Gewinn halte ich für komplett überflüssig.

Das wäre auch "nur" DER Zwischenschritt, bis wir gelernt haben, dass Geld keinen eigenen Wert hat und lediglich als Verrechnungseinheit zwischen den Rohstoffen, den einzelnen Produkten und Dienstleistungen funktioniert und seine Gültigkeit verliert. Damit entfällt automatisch das Anhäufen und anschließende Verleihen, nebst den daraus geforderten Zinsen für nichts, sowie auf Mangel und Schuld aufbauenden Gesellschaftskasten. Sie entfallen einfach ersatzlos!

Wer unbedingt etwas sammeln will, kann das doch mit Findlingen tun und die in seinen Vorgarten legen und gegenüber dem Nachbarn herumprotzen, der lieber Rosen züchtet. Der Findling-liebhaber wird irgendwann begreifen, dass er die Dinger nicht essen kann und der Typ, der unbedingt ein Dutzend Sportwagen und teure Uhren braucht, um sich wohl zu fühlen, lernt garantiert auch irgendwann, dass er immer nur mit einem fahren kann und ihn der Unterhalt der anderen davon abhält, auch mal ein Schnitzel zu futtern. Das regelt sich also über kurz oder lang von selbst. Wir sind nicht vermögend, indem was wir vermeintlich besitzen, sondern indem, was wir sind.

Klingt stark nach Kommunismus, "alle sind gleich" und so - allein die Verneinung dieser Tastache dient lediglich dazu, das bestehende Machtsystem zu erhalten. Wir werden ALLE nackt geboren und sind in den ersten Jahren nicht in der Lage, ohne fremde Hilfe zu überleben. Uns unterscheiden Nuancen in Geschlecht, Größe und Aussehen, Neugier und Geschicklichkeit, denn Intelligenz basiert auf Neugier und deren Förderung, bzw. Verstümmelung durch unser Erziehungs- und Bildungssystem. Da spielen Geld oder Besitz überhaupt gar keine Rolle, sondern sind lediglich verhindernde oder begünstigende Rahmenbedingungen von außen, die letztlich nur Gier und Neid mit allen Konsequenzen fördern.

Heizungshahn - 5.

Die beiden Schlauchhalter kamen auch - naja... :-\ Ich hab die bessere Seite abgelichtet. Auf der anderen waren die Stützstruktu-

Stoßstange(n) - 4.

Weitere Katastrophen gab es am Vorabend keine, also war entweder mein gebuchtes Kontingent ausgeschöpft oder aber das Herumklopfen auf Holz hatte die erhoffte Wirkung. Jedenfalls sind die ersten beiden Nähte der Stoßstange geschweißt und es kann mit dem Verschleifen und Bohren der Löcher weitergehen...

Ich finde es auf jeden Fall bemerkenswert, dass man mit relativ einfachen und mittlerweile kostengünstigen Hausmitteln solche Projekte umsetzen kann. Eben fix Ø 55mm Löcher zu bohren, war vor 20 Jahren doch ohne dicke (!!!) Standbohrmaschine eigentlich ein Unding. 

Da haut's dem Fass...

...den Boden raus. Ich stand in "meinem" Einwohnermeldeamt, war zum Termin ein paar Minuten zu früh und nutzte die Gelegenheit, mir die "Weltkarte der Tiere" mal genauer zu betrachten. Die Karte hängt da im Warte- und ehemaligen Bespaßungsbereich für die Kleinsten gefühlt schon Jahre, mindestens seit der Einführung der Terminevergabe zu "Corona", also seit 2020 etwa. Nagelt mich bitte nicht drauf fest, dort wurde zu der Zeit mal renoviert. Seit dem hängt sie dort.

Was fällt Euch auf? Richtig, Panda und sibirischer Tiger müssten eigentlich die Plätze tauschen. Nein, Europa ist deutlich kleiner geworden und verläuft, politisch korreket, an der russischen Grenze von 2014. "404" und Belarus gehören noch dazu, die 2000km zum Ural nicht mehr? Seit wann das denn bitte? Google befragt. Nö, Europa wurde nicht nach Westen verschoben, sondern hat seine geographische Grenze nach wie vor vom Uralgebirge über den gleichnamigen Fluss folgend, zum Kaspischen Meer, nördlich vom Kaukasus entlang, durch's Schwarze Meer und den Bosporus verlaufend. Die beiden Kücken, Anfang und Mitte 20 im Einwohnermeldeamt, hatten keinen blassen Schimmer, wo Europa so zumindest grob an Asien grenzen könnte. Denen kann es also nicht auffallen, Allgemeinbildung Fehlanzeige. Genau wie bei Amazon, einem von 20 ist's aufgefallen. Pisa läßt grüßen. 

Wir müssen uns in Zukunft über gar nichts wundern, wenn das aus Unachtsamkeit oder Kalkül (das ist Softpower) bereits bei den kleinsten losgeht, denn diese Aufkleber stammen aus China.

Nochmal...

...diesmal, wie ursprünglich vorgesehen, mit 4mm "Armen", um das Drehmoment vom Schlauch sichererer aufzunehmen. Das obere Vorlaufschlauchstück hat ja nunmal immer das Bestreben, in seine ursprüngliche Form zurück zu wollen und das daraus resultierende Drehmoment i.V.m. warm, kalt und "good vibrations" nimmt nunmal der Halter auf. 

....besser - definitiv und trotz mehr Material, ca. 1,- € günstiger als die vorherige Bestellung beim selben Anbieter. Also auch nur Phantasiepreise... :-\

Auch die Chinesen haben wieder geliefert, diesmal gleich drei Stk., falls ich das Messer völlig verpeilt wieder an der falschen Stelle ansetzen sollte. Hat beim ersten Mal geklappt, auf Anhieb quasi. Damit wurde aus der Kabel- eine Kühlschlauchdurchführung.

Stoßstange(n) - 6.

Angekommen, deutlich schneller als gedacht. Auseinander hatte ich sie auch schon, um zu testen, ob ich sie durch's Ø 55iger Loch gefädelt kriege - leider nein. Da muss ich mir also einen Plan-B ausdenken. Interessantes Detail, die Ersatzteilnummer vom Buchanka steht drauf - sehr geil. :-)

...ich muss die Tage sowieso mal zu meinem Lieblingszerspaner und werde mir eine Zentrierspitze für die Kernbohrer drehen lassen. Man kann man mit den Dingern ja auch problemlos Langlöcher bohren, allerdings brauchts dazu einer solchen Spitze, um den Magnetbohrmaschine vernünftig ausrichten zu können...

Das Stoßstangeninnenprofil hatte ich vom Biegen abholen können, leider liegt der Kernbohrer noch beim Zerspaner, deshalb geht es dort wahrscheinlich erst in den nächsten Tagen weiter. So zusammengesteckt stelle ich's mir

Das georderte U-Profil konnte ich vom Stahlhandel abholen und hatte es nach dem einkürzen direkt angehalten. Mal schauen, wann ich dazu komme, dass ich die ersten Ausklinkungen vornehme, um es noch so ca. 3 bis 4cm näher an die Tür zu positionieren. Aktuell stößt es oben an den Blechen der Federaufnahme und unten an den Federgehängen an. Der Kernbohrer kam auch, fehlen noch die Rücklichter und Reflektoren und natürlich der Haken...

Soweit erstmal ausgeklinkt und herangerutscht. Wie immer, warten auf bestellten Kram... Das ist im Übrigen auch eine echte Unsitte mittlerweile, gegenüber der Kaufplattform Versandinformationen anzugeben und dann noch drei Tage herumtrödeln, bis die Ware tatsächlich ans Versandunternehmen übergeben wird. Das online-Geschäft ist ein s.g. "Zug um Zug-Geschäft" und für solche Praktiken gibt es durchweg nur noch negatives feedback. Dazu gehört auch die Unsitte, gegenüber der online-Plattform ein "verbindliches Angebot" abzugeben, zu bezahlen und dann tagelang auf eine "Bestellbestätigung" zu warten. Getreu dem Motto: "Wir haben Dein Geld zwar gern für Dich verwaltet, sehen uns aber keineswegs in der Pflicht, den Kaufvertrag zeitnah zu erfüllen." Bei dieser Verfahrensweise müsste der Verbraucherschutz einen Riegel vorschieben, denn überall bestätigst Du als Käufer Deine Bestellung, indem Du auf den Bestellbutton klickst und i.d.R. direkt im Anschluss bezahlst. Du "bewirbst" Dich nirgendwo als Kaufinteressent und gibst definitiv kein "rechtsverbindliches Angebot" ab, schon gar nicht, wenn der Artikel auf der Plattform als "verfügbar" gekennzeichnet ist. Das ist das s.g. "Hintertürchen" um sich nicht an den Kaufvertrag mit Dir halten zu müssen und jederzeit aus dem Vertrag aussteigen zu können. 

Ich hab so ne Nr. zu "Corona" mit einem Großhändler für Motorgeräte durch. Ich brauchte eine Motorsense zu der Zeit, als schon 99% der Regale leer waren, da Kolben- und Zylindersatz meiner festgerammelten Sense auch nirgendwo aufzutreiben waren. Die Suchmaschine hatte mich zu einem Onlinegroßhändler geführt, der offenbar noch welche

Der/die/das vom Amt hatte erfreulicherweise zumindest per eMail bestätigt, dass ein Formatwechsel problemlos möglich sei, allerdings unterschrieben mit "MfG Kfz-Zulassung". Ich weeß nicht, früher stand da zumindest mal ein Name und eine Amtsbezeichnung desjenigen drunter, der die Anfrage bearbeitet hatte. Komische Sitten heutzutage. :-\

Allerdings warte ich schon seit Anfang der Woche auf den Schweißer, der ist irgendwie verschollen und an der Werkstatt die Tore verriegelt und verrammelt. Nervt ein bissel, denn zwischenzeitlich hätte ich das locker anderswo schweißen lassen können, die Löcher gebohrt und die Stoßstangenhalter konstruiert...

Die Skizze links enthält einen "Aufbaufehler", der mir allerdings erst beim Korrekturlesen auffiel. Selbstverständlich verschraube ich den Haken mit dem Kupplungsbock von Master-Hak und das Gesamtpaket mit dem Rahmen. Im Profilblech der Stoßstange lasse ich nur ein entsprechendes Loch für den Haken und verschraube es dort nicht. Links in der Skizze ist's als Gesamtpaket dargestellt. Die grüne Anschraubplatte vom Haken wandert also zwischen das rote innere Profil und den blau skizzierten Kupplungsbock und die Schräge "in" der Verschraubung fällt natürlich weg. Nur die seitlichen Schenkel vom Bock haben einen leichten Winkel, den ich ggf. mit dem roten Profil annehmen muss. Das hängt davon ab, wieviel Platz zwischen grüner Grundplatte und Haken tatsächlich ist. 

Das Lochbild der Anschlussdose für die Anhänger wandert übrigens auch in die Stoßstange, dass sie aus dem Spritzwasser und Gefahrenbereich für Grundberührungen heraus kommt. Der Anhängebock setzt definitiv als erster auf und wirkt wie ein Pflug.

8KA 152 134-007

Der Anschlusskabelsatz Hella 8KA 152 134-007 wird für die Nebelschlussleuchte und / oder den Rückfahrscheinwerfer benötigt. Eigentlich nicht, würden im Kar-

ren nicht entfernt, nicht entgratet und die Materialdicke an der Stelle paßt leider auch nicht mit der Zeichnung (4mm) zusammen. Insgesamt funktioniert er, ich habe zwei Stück davon und mal schaun, wie die Reklamation bei Craftcloud abläuft, denn es fehlen immerhin 50% Material. Das hat mit hinnehmbaren Toleranzen nichts zu tun. Wie sagte Lenin: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

PS: Ich denke nicht, dass da bei fehlenden 2mm Materialdicke jemand Filament "sparen" wollte. Da ist eher irgendwas anderes verkehrt gelaufen.

Stoßstange(n) - 3.

Da's ja nun doch noch mind. drei Tage dauert, bis die Kupplung bei mir eintrifft, hatte ich mir eine einzelne Grundplatte gekauft. Damit sind Rückschlüsse auf die tatsächliche Bautiefe der starren Kupplung möglich, denn die Grundplatten dürften bei beiden Varianten (drehbar & starr, alt & neu) zumindest vergleichbar sein.

Mit dieser Flanschlänge steht die starre Kupplung etwas über den Rand vom Anhängebock über. Mit einer Ausgleichplatte entsprechend mehr. Der Ø vom Flansch beträgt 45mm. Es wäre denkbar, dass ich mit dem Ø 55mm Kernbohrer ein ausreichend großes Loch ins rote Profil bohren kann, um die Kupplung (ohne die Verriegelung) durch's Loch durchzustecken, um sie am Anhängebock zu montieren. Falls das klappt, muss ich halt zum Demontieren der Stoßstange auch die AHK zumindest lösen. Das Gegenhalten der Schraubenköpfe sollte mit einem normalem Ringschlüssel funktionieren, wenn die Tür geöffnet ist. Eine weitere Option besteht darin, die Stoßstange direkt mit zu verschrauben. Ob sie nun zusammen mit der AHK oder 20cm daneben am selben Querträger verschraubt wird, spielt m.M.n. keine Geige. 

Solange der Haken irgendwo in den russischen Weiten zu mir unterwegs ist und die Stoßstange beim verschollenen Schweißer in dessen verschlossener Werkstatt liegt, ist hier leider Baustopp. Ich dachte, ich käme mit der Grundplatte etwas weiter, außer den drei theoretischen Maßen - leider nein. :-\ Dann muss ich mich doch erst ums HL10.40 kümmern, dazu fehlt mir irgendwie die Lust.

Softpower ist exakt diese subtile, unterschwellige, kaum wahrnehmbare Beeinflussung, die der "Wertewesten" seit Jahrzehnten überall auf der Welt zur Durchsetzung seiner Interessen anwendet. Neben den ganzen illegalen Wirtschaftssanktionen, verhinderten Konfliktlösungen durch Beliefern beider Seiten mit Waffen, Regimechanges und heißen Kriegen. Wer die Karte letztlich so in Auftrag gegeben hat, konnte ich nicht recherchieren. Das könnten durchaus die "eigenen Leute" gewesen sein, um in den Köpfen die "richtigen" Tatsachen zu schaffen, wobei der Lebensraum ursprünglich bis zum Ural erweitert werden soll(te). Wenn man 10x, 20x oder 100x / Tag im Kinderzimmer auf solch ein Bild schaut, prägt sich das ein - AUTOMATISCH!

PS: Grönland gehört zwar politisch (noch) zu Dänemark, aber geographisch nie zu Europa.

Stoßstange(n) - 5.

Die Position von Nebelschlussleuchte und Rückfahrscheinwerfer sind auch definiert. Jetzt warte ich im Grunde auf den Haken, der bereits im Lande und sogar schon auf der letzten Meile unterwegs ist. Mal zu den bisherigen Kosten: 40,- € das 2,50m gekantete U-Profil, knapp über 50,- € die drei Leuchten (2x Rückfahr-, 1x Nebelschlussleuchte), 17,- € die drei Kabelsätze und rund 50,- € der Kernlochbohrer, alles jeweils inkl. Versand. Macht zusammen bisher 157,- €. Ach ja, ein Zehner für's Schweißen kam noch dazu.

Wozu 2,50m Stahlblech? Ganz einfach. Ich brauche definitiv ein paar Knotenbleche, möglicherweise für die äußeren "Deckel" ein Stück Blech mit der Rundung vom Kanten, dazu hatte ich einen Probeschnitt am Reststück gesetzt um zu schauen, wie sich das Blech beim Hochbiegen der äußeren unteren Seitenteile verhält. Der Typ an der Abkantbank braucht definitiv auch noch ein Musterstück, um mir ein passendes Profil für "innen" zu kanten, Halter müssen auch noch gebaut werden und ein nicht zu verachtender Teil vom Profil verwandele ich in Staub und Späne. Also die 2,50m werden mit Sicherheit fast alle... ;-)

Die verschissene verschliffene linke Schweißnaht ist schon sehr schön rund, die rechte ist noch etwas "eckig", da muss ich also nochmal dran. Das ist aber sehr wahrscheinlich auch nicht die letzte Fächerscheibe, die bei der Stoßstange drauf gehen wird. Ob ich den zweiten Rückfahrscheinwerfer montiere, bin ich mir noch unschlüssig. Derzeit sitzt vom Plan her links die Nebelschlussleuchte und rechts ein Rückfahrscheinwerfer. Ich vermute ganz stark, dass ich damit sowieso nicht viel sehen werde. Von daher macht es wahrscheinlich keinen

jedenfalls vor, um dann von der Draufsicht her aus dem oberen Teil des entstehenden Rechteckrohres ein Trapez und die "Rückwand" heraus zu trennen. Das an den Schrägen offene Profil wird dann mit "Deckeln" verschlossen.

Die Kupplung hat eine Gesamthöhe von ≈120mm, am "Bock" für den Verriegelungshaken nur noch ca. 80mm. Ich werde sehr wahrscheinlich erstmal aus Sperrholz ein Muster bohren, um die tatsächlich benötigte Langlochlänge zum Durchfädeln zu ermitteln, bevor ich im Stahl bohre. 

HL10.40 - 18. Teil

...ist das einzelne Bremsgestänge 35,- € (inkl., Versand) wert? Klares Nein! Der Typ, der monatelang (ich hatte die tatsächlich ewig auf beobachten) die beiden HL10.40 auf Kleinanzeigen anhand der Bilder in erbärmlichem Zustand angeboten hatte, ist nun unter die Anhängerverwerter gegangen und der Meinung, die Einzelteile in Summe für mehr Kohle an die Kaufinteressenten zu verticken, die seine Fahrgestelle im Ganzen schon nicht wollten. 

Ein kompletter Rahmen für 100,- €, Auflaufeinrichtung für 110,- €, Schutzblech (pro Stk.!) für 30,- €, die komplette Achse für 250,- € und ein Stück Rundstahl mit angeschweißter Öse und draufgeklekster Farbe, Feder und Spezialmutter (die zum Umlenkhebel der Auflaufeinrichtung gehört) stehen leider in keinem Material-preis- oder Seltenheitswertverhältnis. Ist halt wie immer. Erst den Kram jahrelang unter freiem Himmel halb verrotten lassen, um dann den Edelrost zu Blattgoldpreisen verkaufen zu wollen. Pampig wird er, wenn man ihn drauf hinweist und auf Verhandeln hat er keinen Bock - dann halt nicht! ^^ Meine Preisanfrage für die Bremsstange war rein interessehalber.

Ach ja, beim Technischen Überwachungsverein hatte ich auch nachgefragt und den sprichwörtlichen Staub von den Aktendeckeln nach vier Wochen Funkstille gepustet. Außer gelegentlichen Fragen nach Typschildern und vor allem Abwesenheitsnotizen kommt da leider nicht viel bis gar keine Rückinfo. Ich bin immer noch auf dem Stand, dass der Anhänger zwar mit Betriebserlaubnis versehen vor der Tür steht, aber offenbar keine der geforderten Berechnungen durchgeführt wurden, um überhaupt eine Voll- und Änderungsabnahme durchführen zu können. Läuft... :-\

Drehmaschin'

...Zentrierspitze fertig, Dauer - fast 14 Tage. :-\ An einer kleinen Drehmaschine bin ich auch schon seit einer ganzen Weile dran. Ich hatte vor einer gefühlten Ewigkeit mal vor solch Rotwerk "EDM 300"

anbot und sogar das Lieferdatum angeben konnte. Bestellt, bezahlt, es kam die Bestellbestätigung und eine Woche später zum Liefertermin die Info: "April, April, wir können vielleicht erst in zwei Monaten liefern, falls uns der Hersteller bis dahin die Sense liefern kann, die wir Dir bereits verkauft haben.". Den Kaufvertrag zu erfüllen, war dem scheißegal und genau das spiegelte sich in der Kommunikation mit mir als Kunden wieder. Der Anwalt hat's kurz geregelt und die Zusage zur Kostenübernahme für Ersatzbeschaffung "ausgehandelt". Der Händler war sich ziemlich sicher, weil (fast) keiner mehr solch Sense hatte, dass er easy damit aus der Nummer raus gewesen wäre denkste! Ich hatte mir vom Hersteller die Vertragshändler rausgesucht, tatsächlich einen nach dem anderen abtelefoniert und die Sense auch noch in niegelnagelneu gefunden. Natürlich zu einem spürbar höheren Preis, als bei ihm...

Er hatte also nicht nur keine Sense verkauft, sondern an einen Ex-Kunden einen Geldbetrag ausgezahlt, den er schwierig verbuchen konnte. Er musste nach einigem weiteren Theater trotz Zusage a) den vollen Kaufpreis, b) die deutlich höheren Versandkosten und c) eine Aufwandsentschädigung für den halben Tag am Telefon bezahlen, womit ich die Husqvarna nochmal spürbar günstiger bekommen hatte, als für seinen Großhändlerkampfpreis. Warum Aufwandsentschädigung? Es wäre seine verdammte Aufgabe gewesen, mir die verkaufte Sense zu besorgen, statt mich abblitzen zu lassen. "Der Kunde ist König." -selten so gelacht, war er noch nie, nirgendwo! Du wirst lediglich meist mehr, mal weniger über'n Tisch gezogen. That's it.

Zurück zum Thema: Die Reflektoren setze ich nach außen, optisch unter die Rücklichter, also dahin, wo sie beim 469iger auch sitzen würden. Bei den Rückfahrscheinwerfern und der Nebelschlussleuchte bin ich mir noch nicht ganz schlüssig und ich weiß auch noch nicht, wie ich letztlich den Haken befestige und durch die Stoßstange führen werde. Vielleicht nutze ich auch nur einen Rückfahrscheinwerfer und setze beide Leuchten mit nach außen. 

Soweit, so gut. Ich muss mir doch

ton der Leuchten, der passende Gummiüberzieher und ggf. zwei einzelne Kabelschuhe mit drin liegen, um sie in den vorhandenen Kabelbaum zu integrieren. Was will ich mit 50cm Anschlusskabel?! Es ist immer zu kurz und für durchschnittlich 16,- € pro "Anschlusskabelsatz" auch weit vom realen Warenwert entfernt.

NEIN! Im Bild liegen keine 32,- € zzgl. Versand. Ich hatte den Satz nach etwas Suchen für 4,75 € gefunden und selbst die übersteigen den Warenwert bereits um mehr als das Hundertfache! Es muss sich über Firmen wie Autodoc, Cleverlog & Co. niemand wundern, bei dieser Ersatzteilpreismißgestaltung. Das hat auch nichts mit freiem Wettbewerb zu tun. Solche Ersatzteilpreise sind einfach nur Dummfang, basierend auf Gier und Maßlosigkeit! 

Ganz ernsthaft, ich vermisse irgendwie den EVP (Einzelhandelsverkaufspreis). Bei dem wusste man in Schwerin, was die Ersatzglühlampe oder das Blödchen¹) in Cottbus kosten wird und es blieb deutlich mehr Zeit für sinnvolle Dinge, statt stundenlang nach Preisen zu recherchieren. Das wäre zumindest ein Anfang, um den falschen Göttern Gier und Neid den Kampf anzusagen. Wer sagt denn, dass damit zugleich ein Mangel einhergehen muss! (diejenigen, die das System nicht in Frage stellen, weil sie ihren Status verlieren würden)

¹) das Blödchen ist legendär :-)

Man stelle sich einfach nur vor, was dies für den s.g. Händler bedeuten würde, wenn er an einen Preis für EK und VK gebunden wäre, zumal er am Wertschöpfungsprozess keinerlei Anteil hat und sich somit voll und ganz auf die Versorgung und Bevorratung konzentrieren könnte, statt 

Es gibt solche Tage...

...und es gibt solche Tage. Heute war so'n Tag, an dem lohnte das Aufstehen einfach nicht. Heute morgen war ich wegen 6,80 € beim Schrotthändler, um dem 85kg Stahlschrott zu überlassen. Allein die Hin- und Rückfahrt hat den Gegenwert der 3l Super geschluckt. Vor allem wenn ich mir überlege, dass der Typ vor mir mit seinen vier Plastetüten voll Kupferkabelresten, die er auf seinen Baustellen mitgehen lassen hatte, die Woche mit knpp 500,- € startete. Das war vermutlich ein Kabelclown mit solch typischen Reststücken, die beim Setzen von Steckdosen und Schaltschränken reichlich zugegeben und abgeschnitten wurden. Der Kunde bezahlt das doch... 

Dann stellte sich heraus, dass der (Denk-)Fehler beim Zeichner und damit in der Druckdatei lag. Außen-Ø 32 weniger Innen-Ø 28 ergibt nunmal nur 2mm Materialstärke im Kreisbogen und keine 4mm. War mir aber auch erst aufgefallen, nachdem mich der Drucker drauf gestoßen hatte. Einmal 26,- € in den Wind geschossen. :-\

Der Schweißer lag letzte Woche unplanmäßig drei Tage im Krankenhaus, sowas ist natürlich extrem doof. Da kann das auch mit dem Bescheid sagen nix werden und aus dem Ersatzschweißtermin am Nachmittag wurde auch wieder nix, weil bei ihm kurzfristig noch eine andere Sache dazwischen kam... 

Der Chinese hatte schon nach 11 Tagen die Kabeldurchführung M32x1,5x34,5 geliefert, um den Vorlaufschlauch der Heizung durch die Spritzwand zu führen. Yeah, paßt! Das hatte ich mir überlegt, weil ich partout keine passenden Kabeldurchführungen aus Gummi gefunden hatte, durch die ich den Silikonschlauch hätte führen und vor der scharfen Blechkante hätte schützen können. Was mache ich Depp?! Zerschneide das Ding auf der falschen Seite... - und das waren die hier erwähnenswerten Fehlschläge, da gab's noch einige mehr.

Noch ist's nicht dunkel, mal schaun, was noch so passiert?! Das unpassende Hoheitsabzeichen der neuen Fellnasenbespaßungsjacke hatte ich vom Ärmel runter geschnitten, ohne den zu zerschneiden. Billig, stabil und falls doch kaputt, dann stört es mich auch nicht weiter. Ich klopf' mal vorsichtig auf Holz. Tok-tok.

Unterschied, ob ich einen oder zwei davon montiere. Jetzt, wo es Abends früher dunkel wird, werde ich mal einen Versuchsaufbau installieren und die Ausleuchtung testen. Falls jemand fragt, ich habe mich ganz bewußt für herkömmliche Lampen und nicht für LED's entschieden. Die LEDs sind mir nicht langlebig genug. Langlebig im Sinne von Verfügbarkeit der Lampenserie. Eine Birne ist schnell gewechselt und solch analoge Lampe für 16,- € hingelegt. Der Hersteller von den LEDs hat in gefühlt 24 Monaten schon dreimal die Lampenserie gewechselt und grundlegende Maße geändert. Mit Nachhaltigkeit hat das auch nichts zu tun, jedesmal die komplette Lampe zu wechseln, wenn nur noch die Hälfte der LEDs leuchtet oder das große Flackern anfängt...

Um dem Begriff "Stoßstange" gerecht zu werden, bin ich am Überlegen, ob ich sie ähnlich wie beim Original durch zwei L-Profile mit Langlöchern (zum Einstellen von Abstand und Neigung) starr befestige oder ganz pragmatisch mit zwei Anfahrpuffern vom Lkw und einfach durchschraube. Die Stoßstange, bzw. Stöße würden dann ähnlich gedämpft, wie bei einer drehbaren AHK mit ihren Gummipuffern. Alternativ wären natürlich auch Gummimetalllager (Typ C) möglich, wobei ich mir bei denen die Stoßstange abreißen könnte, da die Gewinde nur mit dem Gummiblock vulkanisiert sind. Ich denke nicht, dass diese Puffer auf Zugkräfte wirklich gut reagieren. Auf den grundsätzlichen Gedanken kam ich, weil ich überlegt hatte, das etwaige Anschlagen der Stoßstange an den Längsträgern mit solch Gummipuffern (Typ D) zu dämpfen, da wären nämlich ca. 2cm Abstand und Platz für solch Dämpfer. Warum nicht gleich die ganze Stoßstange dämpfend auslegen, so wie das bei den "Alten Schweden" (Volvo & Co. für den US-Markt) ab den '80 und '90igern auch üblich war. Mal überlegen, erstmal muss der Haken ankommen und danach Stoßstangenbefestigung...

...endlich kann ich solche Sachen einfach mal anpunkten, fix probieren, testen. Ich hatte mir Anfang der Woche ein ST160 digital von Stahlwerk bestellt. Die einfachste Variante zum Fülldrahtschweißen, um überhaupt erstmal ein Gefühl dafür zu bekommen. Das sind also die allerersten Schweißversuche von mir. Ich hatte es zwar Anfang der 2000er schon mal versucht, damals aber nix gesehen und es wieder gelassen. Mit dem neuen Helm geht es besser. Warten auf "Licht AUS!".

Funktioniert, denke ich. Ist keine Stadionbeleuchtung, aber ich sollte etwas sehen und der Hintermann realisieren, dass der Rückwärtsgang eingelegt ist. Leider schafft es das Händie wiedermal nicht, dass Lichtspiel vernünftig einzufangen kein Foto. 

gesessen und für mich festgestellt, dass das eben tatsächlich nur Spielzeug ist. Messing, Alu, Kunststoffe für den Modellbau gehen, bei solche Zentrierspitze aus 1.4301 wird's schon eng... Bei der letzten Drehbank, für die ich mich ernsthaft interessiert hatte, war der Verkäufer plötzlich beleidigt und hatte die Drehbank aus dem Netz genommen, als ich ihm eine Anzahlung zur Reservierung anbot. Je länger ich drüber nachdenke, desto weniger Sinn ergibt solch ein Verhalten. Mir fehlt die Zeit, um mich spontan ins Auto zu setzen und 250km einfache Strecke zu fahren. Da gehört nen bissel Organisation dazu. Entweder kommt man zu spät, die Drehbank ist total ausgeklappert oder soll vergoldet werden.

to be continued [5]

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